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    <title>Im Herzen Hund - Der Blog</title>
    <link>https://www.imherzenhund.de</link>
    <description>Ich liebe Hunde. Sie sind meine besten Freunde und so will ich sie auch behandeln. In diesem Blog teile ich meine Erfahrungen und mein Fachwissen zum freundlichen und fairen Umgang mit dem Hund. Mein Ziel ist es, dass Menschen ihre Hunde immer besser zu verstehen lernen.</description>
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      <title>Im Herzen Hund - Der Blog</title>
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    <item>
      <title>Das Brimborium um Halsband und Geschirr</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/das-brimborium-um-halsband-und-geschirr</link>
      <description>Ich möchte mit diesem Text gerne dazu beitragen, den Kleinkrieg im Kopf mal einen kurzen Moment sein zu lassen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0893.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Mensch neigt dazu sich schnell in eine Ecke zu begeben und diese zu verteidigen sobald er sich bedrängt fühlt. Ich möchte mit diesem Text gerne dazu beitragen, den Kleinkrieg im Kopf mal einen kurzen Moment sein zu lassen und zu überlegen: Was macht eigentlich für mich und meinen Hund gerade Sinn und muss ich uns beide wirklich an der gesamten (Internet)Welt messen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Passende Ausrüstung für den Hund ist wie ein passender Schuh für uns. Es ist wirklich wichtig, dass es nirgenso drückt und zwickt und nur weil mir ein Paar Schuhe nicht passt, bedeutet es nicht, dass mir Schuhe generell nicht passen. Ich muss nur vielleicht noch ein bisschen weitersuchen und wenn ich wirklich keinen Schuh finde, den ich schmerzfrei tragen kann, sollte ich drüber nachdenken, ob mein Fuß vielleicht besondere Bedürfnisse hat oder möglicherweise krank ist, worum ich mich dann kümmern muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und genau an dieser Stelle finde ich die einfache Anwort: "Mein Hund mag einfach keine Geschirre." nämlich überdenkenswert: Mag mein Hund wirklich garkein Geschirr, ganz gleich wie es geschnitten ist und wenn ja weshalb könnte das so sein? Sind es schlechte Erfahrungen, die sich durch Training verbessern lassen oder körperlich Ursachen wie Schmerzen an jenen Stellen an denen das Geschirr aufliegt? Diese gehen auch durch Training natürlich nicht weg und werden so das "Ich möchte das nicht Tragen"-Verhalten weiterhin aufrecht erhalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zwei von vier Hunden, die bei mir gelebt haben, hatten solche Schmerzen im Rückenbereich als Ursache dafür, dass sie ungern das Geschirr angezogen haben und auch ich habe es nicht erkannt und ersteinmal mit intensivem Training begonnen mich dem zu nähern. Nach und nach bin ich auf den Trichter gekommen, dass entweder was mit meinem Training nicht stimmt oder aber es andere Ursachen geben muss weshalb das Geschirr anziehen und tragen weiterhin so schwierig war.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beim Training kann man sich Hilfe durch einen guten Hundetrainer holen, der einfach mal drüberschaut wie man das so macht. Beim Rücken hilft meiner Erfahrung nach ein Physiotherapeut am besten, der dann Hinweise auf gezielte Diagnostik oder Behandlung geben kann. Wer einen guten Orthopäden an der Hand hat (die leider sehr selten sind), kann sich auch an diesen wenden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5236_cut_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Geschirr ist immer dann unverzichtbar, wenn eine Schleppleine oder eine Flexileine zum Einsatz kommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Halsband oder Geschirr oder nicht doch auch beides?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Hunde tragen von Haus aus täglich ein Geschirr, wobei ich darauf achte, dass das Geschirr sehr gut sitzt und kein Unbehagen verursacht. Grisu ist der erste Hund, der auch fast jeden Tag ein Halsband trägt und dem ich das Geschirr bewusst ausziehe damit er sich freier und ohne Geschirr bewegen kann. Der Grund sind seine ärztlich festgestellten Rückenprobleme und Fehlbelastungen. Eine Leine befestige ich an diesem Halsband nie, weil der Zug am Hals ihm Angst macht und er dann panisch wird und versucht rückwärts zu rennen. Es sind also individuelle und persönliche Gründe weshalb Grisu das Geschirr vorzugsweise aber bewusst nicht immer trägt und weshalb das Halsband nur der Kennzeichnung und Sicherung im absoluten Notfall dient.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann bei dir aber alles ganz anders sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deshalb schau genau hin, was brauchst du und was braucht dein Hund. Wie sieht euer Umfeld und euer Alltag aus? Jemand, der mitten in der Stadt wohnt, hat ganz andere Anforderungen als jemand, der seinen Hund quasi nie an die Leine nehmen muss, da er mitten in der Natur lebt und auch Wildtieren nur selten begegnet. Ein junger Hund in Ausbildung, der viel gesichert werden muss, hat ganz andere Vorrausssetzungen als ein 7jähriger Hund mit sehr gutem Rückruf und guter Ansprechbarkeit. All diese Aspekte spielen bei der Wahl der Ausrüstung eine Rolle und was Hans Otto im Internet dazu sagt, hat eigentlich sehr wenig mit dieser individuellen Herangehensweise zu tun.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtige Eckpunkte, die wie ich finde zu bedenken sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Muss mein Hund viel an der Schleppleine oder Flexileine sein?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ist das Verletzungsrisiko am Hals sehr groß. Wer den eigenen Auto Sicherheitsgurt nicht am eigenen Hals befestigen würde, der sollte auch keine Schleppleine oder Flexileine am Hals seines Hundes fest machen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie oft mache ich überhaupt die Leine dran?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Habe ich die Leine kaum dran, warum den Hund dann nicht einfach "ohne alles" oder mit einem kaum störenden Halsband sich frei bewegen lassen? Das lässt den Muskeln den größten Freiraum und beugt Fehlhaltungen vor. Ich habe das Geschirr immer dabei und ziehe es, wenn die Leine dran muss, dann eben einfach vorher kurz an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Läuft mein Hund schon weg, wenn ich nur das Geschirr in die Hand nehme?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ist die Abklärung eine Schmerzproblematik im Rücken oder an anderen Punkten an denen das Geschirr aufliegt anzuraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschirre, die in den meisten großen Tierfachhandlungen verkauft werden, sind nicht zu empfehlen, aber manche Onlineshops bieten eine Auswahl an "Probiersets" an oder du gibst in deine Suchmaschine ein wo es die Geschirre deiner Wahl (zB Annyx etc.) vor Ort zu kaufen gibt. So kann man ausprobieren ob sich der Hund in dem einen Geschirr vielleicht wohler fühlt als in dem anderen, ganz so wie wir auch unsere Schuhe aussuchen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 09:59:30 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ausrüstungstipps für kleine und sehr kleine Hunde</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/ausruestungstipps-fuer-kleine-und-sehr-kleine-hunde</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1982.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohlbefinden beginnt mit einer passenden Ausrüstung. Auch bei den Kleinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Heimtierfachbedarf kann man ganz schön viel Quatsch kaufen. Besonders schade finde ich es, dass gerade für kleine Hunde das Angebot oft unpassend ist: Viel zu dicke, schwere Leinen mit viel zu schweren Karabinern, Geschirre, die sich hinter die Achseln ziehen oder soviel Haut bedecken, dass im Sommer Hitzestress droht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch für mich war mit dem Einzug von Grisu 2018 sehr vieles neu, da ich bis dahin nur große Hunde hatte. Glücklicherweise hatte ich eine Freundin mit Winzlingen, die mir viele Tipps zur Ausrüstung von kleinen Hunden geben konnte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine passende Ausrüstung ist für den Hund so wichtig wie für uns die passenden Schuhe. Er soll sich darin wohlfühlen und ohne zwicken und zwacken bewegen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Geschirr
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Handelt es sich um einen Welpen, empfehle ich gerne die gepolsterten, verstellbaren Geschirre von
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.annyx.de/Geschirre" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Annyx
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          oder
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://dogfellow.ecwid.com/Geschirre-c31298454" target="_blank"&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Dogfellow
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . Für sehr kleine Welpen kann auch auch ungepolstertes Geschirr sinnvoll sein, da durch die Polsterung die Stege dann oft zu breit werden. Ein passendes Geschirr ist natürlich auch für Welpen großer Rassen wichtig. Sollen die Hunde später am Halsband geführt werden, ist in der Welpenzeit dennoch ein Geschirr ratsam, parallel kann man das Tragen des Halsbandes bereits üben ohne, dass eine Leine eingeharkt ist und Zug auf den empfindlichen Hals kommt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist der Hund älter würde ich immer zu einem maßangefertigten Geschirr raten. Ich persönlich mag unterpolsterte Schnallen und einen sehr gute Sitz, der bei den Geschirren von der Stange gegeben sein kann aber nicht muss. Claudia von der
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.die-kleine-hundewerkstatt.de/geschirre-anfertigung.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            kleinen Hundewerkstatt
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          hat zudem sehr schöne Videos auf ihrer Seite
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.die-kleine-hundewerkstatt.de/ausmessen-videotutorials.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            wie der Hund vermessen werden muss
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          damit das Geschirr passend angefertigt werden kann. Bei der Kombination von Farbe, Borte und Unterpolsterung sind der eigenen Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich persönlich habe lange Zeit Biothaneleinen nicht sonderlich viel abgewinnen können, weil ich sie als zu glatt und rutschig empfand. Bei Grisu habe ich mich dann aber überzeugen lassen, da er als Tierschutzhund eine Sicherung durch eine lange Leine (10 Meter +) benötigte und alle alternativen Leinen schlichtweg viel zu schwer für den Zwerg waren. Die
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;a href="https://www.lennie24.de/hund/hundeleinen/schleppleinen/biothane-schleppleine-flach/ultraleichte-schleppleinen/ultraleichte-schleppleine-9-mm-ultra-thin-biothane" target="_blank"&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              
               ultrathin Biothaneleinen von Lenny Equipment
              &#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.lennie24.de/material/meterware/biothane/meterware-ultra-thin-biothane" target="_blank"&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          in Berlin gefertigt, gibt es in allen Längen, Ausführungen, mit und ohne Handschlaufe und in vielen verschiedenen Farben. Ich habe mittlerweile sowohl eine 10 meter Variante, als auch 5 Meter- und 3 Meterleinen und bin sehr zufrieden. Sie halten ein Hundeleben lang. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Vorteil: Man kann sich auch den Karabiner aussuchen und ich bin mit der kleinsten Variante in Messing immer sehr gut zurecht gekommen. Das Gewicht ist ideal und die Leine lässt sich einfach und sicher anbringen und ist mit dem geringen Gewicht kein störender Faktor für den Welpen/Hund.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein kleiner Karabiner und eine vom Gewicht zur Größe des Hundes passende Leine sind aus meiner Sicht wie wichtigsten Kriterien für eine passende Leine.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer die Haptik von Biothane-Leinen nicht mag, dem kann ich sehr dünne Fettflederleinen empfehlen, die ebenso mit kleinen Karabinern ausgestattet werden können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für alle lange Leinen empfehle ich einen Ruckdämpfer zwischen Geschirr und Leine anzubringen. Bei kleinen Hunden sollte man dabei ebenso auf das Gewicht achten. Ich habe für Grisu einen Ruckdämpfer von einer Flexileine abgebaut, da es damals noch keine so dünnen und leichten Ruckdämpfer bei anderen Anbietern gab. Mittlerweile hat
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.lennie24.de/hund/hundeleinen/ruckdaempfer/ruckdaempfer-aus-elastischem-gurtband" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Lenny Equipment auch einen solchen leichten schmalen Ruckdämpfer im Angebo
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           t
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_7544_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch beim Schnüffeln sollte das Geschirr nach Möglichkeit noch gut sitzen bleiben und nicht unter die Achseln rutschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkliste zu passenden Ausrüstungsangeboten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.annyx.de/Geschirre" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Annyx Geschirre
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://dogfellow.ecwid.com/Geschirre-c31298454" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Dogfellow Geschirre
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.lennie24.de/hund/hundeleinen/schleppleinen/biothane-schleppleine-flach/ultraleichte-schleppleinen/ultraleichte-schleppleine-9-mm-ultra-thin-biothane" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Lenny Equipment Ultrathin Biothane Leinen
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.lennie24.de/hund/hundeleinen/ruckdaempfer/ruckdaempfer-aus-elastischem-gurtband" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Rückschonend: Ruckdämpfer für lange Leinen
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.die-kleine-hundewerkstatt.de/geschirre-anfertigung.html" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Die kleine Hundewerkstatt für Fettlederleinen und maßgefertigte Geschirre
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.sorglos-manufaktur.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Sorglos Manufaktur für passende Mäntel und Pullis für Herbst und Winter
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 06:06:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/ausruestungstipps-fuer-kleine-und-sehr-kleine-hunde</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0462_crop_2000px.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0462_crop_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schmerz lass nach?</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/schmerz-lass-nach</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3314_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist da was? Oder ist da nix?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Hunde Schmerzen haben, dann zeigen sie das mal mehr und mal weniger deutlich. Oft hängt es auch vom Hundetyp oder der individuellen Persönlichkeit ab wie gut man das erkennen kann. Aber auch die Art des Schmerzes spielt eine Rolle wie einfach wir als Beobachter erkennen ob und was genau bei unserem Hund los ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus verhaltenstechnischer Sicht lässt sich sagen, dass es sich immer dann lohnt genauer hinzuschauen und nachzuforschen, wenn der Hund eine
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           sehr plötzliche Verhaltensveränderung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          zeigt oder bei auftretenden
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Aggressionen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          und plötzlicher
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zurückgezogenheit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was die rein physischen Ursachen für Schmerzen angeht, möchte ich gerne auf die Infobroschüre von pawprint.de hinweisen in der es sehr viel Wissen in konzentrierter Form zu entdecken gibt:
          &#xD;
    &lt;a href="https://pawprint.de/produkte/geht-es-dir-gut-schmerzen-beim-hund-erkennen" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             P
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             awprint - Geht es dir gut? Infobroschüre
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://pawprint.de/produkte/geht-es-dir-gut-schmerzen-beim-hund-erkennen" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Wann ist Schmerz einfach zu erkennen?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ganz deutlich erkennen wir, dass unser Hund Schmerzen haben muss, wenn wir durch reines Beobachten sehr schnell sehen können, dass sich seine Bewegungen verändern, z.B. wenn der Hund beginnt zu humpeln oder wir offensichtliche Ursachen wie Wunden, Schnitte, offene Abzesse u.s.w. ausmachen können. Gemeinsam mit einem Tierarzt ist dem dann schnell Abhilfe geschafft.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wann wird es kniffliger?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schwieriger wird es immer dann, wenn wir die Veränderung im Bewegungsablauf beispielsweise nur mit geschultem Auge sehen können. Das ist bei ganz vielen Verspannungen der Fall. Aber auch Bauschmerzen, Kopfschmerzen oder Schmerzen durch Fehlfunktion von inneren Organen (z.B. der Niere) sind schwieriger direkt zu erkennen und damit auch zu beheben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Fall der
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Verspannungen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          gibt es keine machinelle Diagnostik, keinen Laborwert, der uns sagen kann, dass es dem Hund gerade schlecht geht. Dabei kann uns helfen, wenn wir unseren Hund streicheln immer mal wieder zu tasten, ob die Muskulatur weich und nachgiebig ist oder ob es harte Stränge gibt, die sich auch über längere Zeit halten oder der Hund generell in einem Bereich nur sehr ungerne angefasst werden will. Das kann sich äußern indem er ausweicht, wenn man ihn dort streicheln möchte oder weggeht, vielleicht sogar knurrt oder abschnappt. Diese Anzeichen sollten sehr ernst genommen werden. Eine Vorstellung beim Tierarzt und/oder Physiotherapeut wird hier empfohlen. Dabei ist es nicht nur wichtig die Verspannungen zu lösen, sondern auch die Ursache herauszufinden, denn diese können z.B. auch durch Fehlhaltungen entstehen. Wenn die Ursache für die Fehlhaltung nicht abgestellt wird, wird die Verspannung immer wieder kommen. Auch bei chronischer Angst leiden Hunde unter anhaltenden schmerzhaften Verspannungen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Bauchschmerzen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ist meist eine Empfindlichkeit bei Berührung im Bauchbereich da. Oft ist der Bauchbereich auch hart, statt weich. Aus anhaltenden Bauchschmerzen aufgrund beispielsweise nicht verträglichem Futter, können Verspannungen im Rücken erwachsen, weil der Hund dauerhaft den Bauch einzieht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kopfschmerzen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          sind sehr schwer zu erkennen. Manchmal hat man eine Chance indem das Tier dann im Kopfbereich auch nicht angefasst werden will (wobei das eben auch ganz andere Gründe haben kann) und ein sogenanntes Schmerzgesicht zeigt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1937_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Hündin zeigt ein ausgeprägtes Schmerzgesicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nervenschmerzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind eine weitere Untergruppe der Schmerzen, die von den allermeisten Schmerzmitteln, die ein Tierarzt so im Verdachtsfall verschreibt nicht mit abgedeckt werden. Sie treten bei allen Erkrankungen auf bei denen Nerven gequetscht oder gereizt werden. Mein Hund leidet beispielsweise unter einer Verengung des Austritts eines Nervenkanals. Diese Schmerzen können geringgradig bis sehr stark sein, schränken die Lebensqualität aber dauerhaft ein. Wenn man Glück hat, kann man solche Verengungen zusammen mit einem sehr guten Diagnostiker im Röntgenbild nachweisen, aber nicht immer ist das möglich. Auch starke Muskelverspannungen können zu solchen Schmerzen führen, wenn Muskeln Nerven abgequetschen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zahnschmerzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind eine weitere Art der Schmerzen, die nur sehr schwer von außen zu erkennen sind, denn die allermeisten Tiere, die ich bislang kennengelernt habe, fressen dennoch recht unauffällig weiter und vertilgen je nach Persönlichkeit vielleicht sehr harte Kauartikel nicht mehr. Ich lasse bei meinem Hund regelmäßig oder bei Verdacht auf "irgendwas stimmt mit meinem Hund nicht" immer auch ein Dentalröntgen anfertigen und hatte es jetzt schon mehrere male, dass die Zähne von außen unauffällig aussahen, die Wurzeln aber entzündet oder mit Zysten versehen waren und dringend entfernt werden mussten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Take home message
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schmerzen lassen sich nicht immer direkt erkennen, zuweilen aber erfühlen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt diagnostische Methoden um manche Schmerzen auszuschließen (Tierarzt).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei plötzliche Verhaltensveränderungen, Aggression und ein starker plötzlicher Rückzug des Hundes sollten immer auch Schmerzen mit in Betracht gezogen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht alle Schmerzmittel eignen sich für alle Arten von Schmerzen. Es ist wichtig die Ursache zu finden und auszumachen, um richtig helfen zu können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Verspannungen kann ein Physiotherapeut sehr gut helfen und auch dann wenn man sich unsicher ist, ob sich der Hund "anders" bewegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 15:45:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/schmerz-lass-nach</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3314_2000px.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3314_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>So lernt mein Tier - Teil 2 ältere Tiere</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/so-lernt-mein-tier-teil-2-senioren</link>
      <description>Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr? Hier erfährst du warum dem nicht so ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/DSC08934_kleiner.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch Senioren möchten gerne noch was erleben - je nach Individuum mit häufigeren Pausen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiger ist auf diesem Bild 13 Jahre alt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So lernt mein Tier
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Artikelreihe wird einen kurzen Einblick geben für alle die Lust darauf haben zu verstehen wie ihre Tiere lernen und wie sie Lernerlebnisse gut gestalten können. Es ist und wird nie ein erschöpfendes wissenschaftliches Gesamtwerk mit allen Details sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wer lernt wie? Lernen Jungtiere anders als heranwachsene Tiere im „Teeniealter“ und erwachsene Tiere? Können alte Tiere überhaupt noch irgendwas lernen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen werdet ihr in den kommenden Blogartikeln erhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Teil 2: Wie lernen Senioren?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Während Jungtiere sich am Anfang der Hirnreife befinden und verschiedene Prozesse, die das Gehirn ausreifen lassen noch nicht abgeschlossen sind, was sie besonders empfänglich für bestimmte Lernerfahrungen macht, hat das Gehirn eines Seniors oder älteren Tieres schon viele Eindrücke in seinem Leben gesammelt. (Dies gilt natürlich nur eingeschränkt für Tiere, die ihr gesamtes Leben in sehr reizarmer Umgebung verbracht haben, wie Tiere aus Animal hoarding Fällen oder von Vermehrern.) Das Tier kann somit auf einen reichen Erfahrungsschatz von "hab ich schonmal gesehen, ist nicht viel passiert" zurückgreifen. Das führt dazu, dass selbst wenn man diese Tiere Situationen aussetzt, die sie noch nicht gut kennen, ihr Gehirn ihnen dennoch mit größerer Wahrscheinlichkeit das Signal zurücksendet "keine Gefahr, das kriegen wir hin". Diesem Umstand verdanken viele ältere Tiere ihre Gelassenheit (natürlich gibt es wie überall in der Biologie auch Ausnahmen). Lebenserfahrung und das Erlebt-haben von vielen verschiedenen Situationen mit positivem Ausgang, führt auch dazu, dass ältere Tiere, wenn sie etwas neues lernen eben auf diese Erfahrungen zurück greifen. Sie lösen Probleme auf die Art und Weise wie sie es gewohnt sind. Neue Strategien zu erlernen erfordert möglicherweise etwas mehr Zeit und Geduld und ein genaues Einsetzen der Lerngesetze. Wenn das gegeben ist, können Senioren noch ebensoviel neues erlernen wie junge Tiere.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie ist das jetzt mit dem umlernen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt dort draußen ja leider nicht nur ältere Tiere, die ihr Leben in Sicherheit verbracht haben. Es gibt auch solche, die viele schlechte Erfahrungen machen mussten. Erstaunlicherweise sind sie, obgleich sie viel schlechtes oftmals vom Menschen erfahren haben immer wieder in der Lage neu zu vertrauen. Ich war immer besonders berührt, wenn ein Hund, der wirklich viel mist erlebt hat, sich neu öffnet und wieder bereit ist neuen schönen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Menschen eine Chance zu geben. Das zeigt die große Anpassungsfähigkeit des Gehirns ist und wie groß seine Plastizität. Lange nahm man an, dass ein Gehirn einmal ausgebildet für immer so bleibt. Diese Theorie hat sich als falsch erwiesen. Es gibt auch im Gehirn die Möglichkeit, dass sich die vorhandenen Zellen "neu verschalten". Sie bilden neue Datenautobahnen, die Synapsen, die Informationen von einer Zelle zur nächsten weiterleiten. So lernen Schlaganfallpatienten bei denen viele Gehirnzellen geschädigt sind wieder neu laufen oder sprechen, obwohl ihr Gehirn schon älteren Datums ist. Als neuen erstaunlichen Fund hat man auch im Gehirn Stammzellen gefunden, also Zellen, die sich in neue Gehirnzellen entwickeln können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer jahrelang seinen Körper benutzt hat, der leidet zwangsläufig unter Abnutzungserscheinungen. Es kann nicht mehr so schnell gelaufen werden, der Rücken schmerzt oder die Muskeln werden weniger. So wie Muskulatur auch besser erhalten bleibt, wenn wir sie regelmäßig benutzen (weshalb auch Senioren noch ihre individuell angepassten Spaziergänge kriegen sollten). Genauso verhält es sich auch mit dem Gehirn. Wer seinem Senior etwas gutes tun will, der bietet ihm Schnüffel- und Denkspiele an. Das sorgt für Zufriedenheit auch wenn es körperlich vielleicht nicht mehr so schnell und weit geht. Ich habe es im übrigen bislang noch nie erlebt, dass ein Senior seine Nasenleistung eingebüßt hat. Bei Hunden scheint das Gehör mit etwas 12 Jahren abzubauen (eigene Beobachtung), aber der Riechsinn blieb bis zum Schluss erhalten und kann für solche Beschäftigungsaufgaben prima genutzt werden. Auch bei anderen Tieren wie Katzen, Pferden oder Häschen kann man sich individuell anschauen was das Tier noch gut kann und das fürs Gehirnjogging nutzen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Take home message
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." gilt
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            NICHT
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Auch erwachsene Hunde und alte Hunde können umlernen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gelassenheit im Alter ist eine Auswirkung der vielen Lernerfahrungen auf die ältere Tiere zurückgreifen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Umlernen ist mit Geduld und der korrekten Anwendung der Lerngesetzte möglich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gehirn bleibt weiter anpassungsfähig und wandelbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es wie einen Muskel durch Denkaufgaben zu trainieren hält geistig fit, zufrieden und gesund.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hilfreiche Links:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.spass-mit-hund.de/spielefieber/denksportspass/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Spass-mit-hund.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             - Die Seite für den großen kreativen Spielespaß
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.pfoten-werkstatt.de/home/seminare-und-vortraege/alter-hund/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Graue Schnauzen - ein Webinar von Lara Steinhoff
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.kosmos.de/buecher/ratgeber-naturfuehrer/hunde/erziehung-verhalten/5299/so-lernt-mein-hund" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            So lernt mein Hund von Sabine Winkler
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/DSC09078.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alte Tiere brauchen unter Umständen ebenso wieder mehr Schlaf als "im besten Jahren" - um Energie zu sammeln und Ressourcen zu schonen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 04:46:27 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/so-lernt-mein-tier-teil-2-senioren</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/DSC08934_kleiner.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/DSC08934_kleiner.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>So lernt mein Tier - Teil 1 Jungtiere</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/so-lernt-mein-tier-teil-1-jungtiere</link>
      <description>Welche Besonderheiten gibt es beim Lernen mit Jungtieren? Gilt der berühmte Satz "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"?</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_9388_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So lernt mein Tier
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Artikelreihe wird einen kurzen Einblick geben für alle die Lust darauf haben zu verstehen wie ihre Tiere lernen und wie sie Lernerlebnisse gut gestalten können. Es ist und wird nie ein erschöpfendes wissenschaftliches Gesamtwerk mit allen Details sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wer lernt wie? Lernen Jungtiere anders als heranwachsene Tiere im „Teeniealter“ und erwachsene Tiere? Können alte Tiere überhaupt noch irgendwas lernen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen werdet ihr in den kommenden Blogartikeln erhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Teil 1: Wie lernen Jungtiere?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jungtiere befinden sich am Anfang der Hirnreifung, d.h. es sind noch viele grundlegende Prozesse im Gang durch die das Hirn sich ständig verändert. Neue Nervenzellen bilden sich, andere werden kontrolliert „entfernt“ und zwar auch physikalisch denn in diesem Alter werden Gehirnzellen tatsächlich noch auf- und abgebaut. Dieser Prozess nennt sich Hirnreifung und nimmt je nach Spezies viele Jahre in Anspruch.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir als Menschen sind ein Beispiel für eine Spezies, die besonders viel Zeit braucht bis das Hirn vollständig ausgereift ist. Die Hirnreife wird durch Lernprozesse beeinflusst, d.h. Lernerfahrungen im Jungtieralter verändern das Gehirn besonders nachhaltig, was aber nicht bedeutet, dass umlernen im Alter unmöglich ist. Von nun an etwas anders zu machen als man es bislang gemacht hat, ist immer mit mehr Energieraufwand verbunden als es beim ersten mal „richtig“ zu lernen. Altes muss ersteinmal „vergessen“ und durch Neues ersetzt werden. Es lohnt sich deshalb darauf zu achten, dass bei unseren Haustieren im Jungtieralter die richtigen Weichen gestellt werden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer jetzt Druck in der Brust verspürt nach dem Motto „ohje wenn ich es da vergeige dann versau ich meinem Tier das Leben“, der atmet einmal tief durch, denn mit Sicherheit ist dem nicht so. Die meisten Menschen, die sich diese Gedanken machen sind ohnehin sehr darauf bedacht alles richtig zu machen und die Sorge bremste sie nur aus. Deshalb: Durchatmen und locker werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jungtiere entdecken die Welt ganz neu und sehen und erleben vieles zum allerersten mal mit all ihren Sinnen. Ihr Aufmerksamkeitsspanne ist dadurch begrenzt und sie brauchen zwischen den Phasen des Erlebens und Lernens viel Ruhe und Regenerationszeit (Schlaf). Diese geben ihrem Gehirn erst die Möglichkeit Gelerntes zu verarbeiten und ins Langzeitgedächtnis zu übertragen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei sind die grundlegenden Prozesse nach denen Jungtiere lernen exakt dieselben wie bei einem erwachsenen oder alten Tier. Den Unterschied macht die Menge an Informationen, die verarbeitet und gespeichert werden kann. Junge Tiere können sich nur kurz konzentrieren und für sie ist die ganze Welt neu. Es ist viel viel anstrengender etwas komplett neues sich zu erschließen als mit sehr viel Lebenserfahrung auf bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen zu können. Die berühmte Gelassenheit im Alter hat auch darin ihren Ursprung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Jungtier braucht also in erster Linie ausreichend Ruhe und Schlaf, um gut lernen zu können und die richtigen „Häppchen“ Lernstoff.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Darüber hinaus limitieren körperliche Entwicklungsprozesse was und wieviel in welchem Alter gelernt werden kann. Als Beispiel führe ich gerne einen Hundewelpen an. Der Schließmuskel kann rein biologisch betrachtet vom Welpen erst ab dem ca. 3. Lebensmonat kontrolliert werden. Erwarte ich nun, dass ein jüngerer Welpe bereits perfekt seinen Schließmuskel über mehrere Stunden kontrolliert und nicht mehr in die Wohnung pieselt, dann erwarte ich das Unmögliche. Der Lerninhalt muss also an die körperlichen Vorraussetzungen meines Jungtieres angepasst sein. Zudem: Auch wenn in meinem schlauen Buch steht, dass ab dem 3. Monat der Schließmuskel kontrollierbar ist, bedeutet das noch lange nicht, dass mein individueller Welpe sich auf den Tag genau daran hält. Biologische Unterschiede in der Entwickelung des Körpers sind ganz normal und kein Grund im Training unfair zu werden. Stattdessen sollten wir dem jungen Tier Zeit geben sich in seinem Tempo zu entwickeln.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Gerade beim Training von Jungtieren gilt deshalb: das Jungtier gibt das Tempo vor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Take home message
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Hirnreifung ist dafür verantwortlich, dass Jungtiere etwas anders lernen als erwachsene oder alte Tiere.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Hirnreifung ist das Jungtier besonders offen für bestimmte Lernerfahrungen, deshalb können wir in dieser Zeit besonders gut bestimmte Weichen stellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Kein Grund zur Panik: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." gilt
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            NICHT
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Auch erwachsene Hunde und alte Hunde können umlernen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ruhe und Regenerationszeiten sind für Jungtiere besonders wichtig, da sie vieles zum ersten mal erleben und erfahren und dies sehr „anstrengend“ ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Körperliche Entwicklungsprozesse beinflussen die Lerninhalte, wenn körperlich etwas noch nicht geht, sollte es auch nicht auf meinem „Lehrplan“ stehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Biologische Varianz bedeutet, dass das Individuum sich nicht immer an die Vorgaben im Fachbuch halten muss und auch mal früher oder später dran sein kann. Kein Grund zur Panik oder zum ungerecht werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hilfreiche Links:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.cadmos.de/hunde/erziehung/1527/wilde-welpen-kleine-jagdnasen?c=58" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Wilde Welpen &amp;amp; kleine Jagdnasen von Ines Scheuer-Dinger
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.kosmos.de/buecher/ratgeber-naturfuehrer/hunde/erziehung-verhalten/5299/so-lernt-mein-hund" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            So lernt mein Hund von Sabine Winkler
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_8683_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr junge und junge Tiere benötigen noch mehr Schlaf als erwachsene Tiere um Energie für die vielen Neuentdeckungen zu sammeln, die sie jeden Tag machen und das Erlebte zu Verarbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 26 Sep 2022 03:11:03 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/so-lernt-mein-tier-teil-1-jungtiere</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wassersprühflasche, Rappeldose und Co</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/wasserspruehflasche-rappeldose-und-co</link>
      <description>Wasser tut ja nicht weh und ist daher kein Problem. Falsch! Und hier kannst du nachlesen warum.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_6413.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich muss zugeben, dass es Fernsehsendungen gibt, die ich tunlichst vermeide, da ich mir sonst Sorgen um meinen Blutdruck mache. Eine dieser Sendungen ist der Hundeprofi auf VOX. Es ist mir in den vergangenen 7 Jahren mehrfach passiert, dass Kunden mit Problemen zu mir kamen, die auf diese Sendungen zurückzuführen sind und die sie, bevor sie die dort empfohlenen Trainingstipp ausprobiert haben, nicht hatten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist mein Herzenswunsch, dass Menschen mit ihren Hunden freundlich und fair zusammenleben, deshalb war es mir wichtig in diesem Blogartikel zu erläutern was sich hinter diesen Trainingstechniken verbirgt. So hat jeder, der möchte, die Chance zu verstehen, was bei den angewandten Trainingsmethoden wirklich passiert und welche Nebenwirkungen sie haben können. Niemand bestreitet, dass diese Methoden funktionieren, die Frage ist zu welchen Preis? Und möchte ich meinen Hund auf diese Weise trainieren? Diese Fragen kann sich am Ende des Blogartikels jeder selbst beantworten. Eins vorneweg: Für mich ist es sehr wichtig, dass mein Hund bei mir ein so angenehmes Leben wie möglich hat und deshalb wende ich nur Trainingsmethoden an, die ihn nicht einschüchtern, ihm nicht wehtun und vor denen er auch keine Angst haben muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wassersprühflasche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine der Hauptanwendung der Wassersprühflasche ist es Verhalten schnell abzubrechen. Eine häufig gezeigte Anwendung ist das Bellen am Gartenzaun daher möchte ich die Wirkungsweise anhand dieses Beispiels erklären. Es gibt aber natürlich noch weitere Trainingsfelder, wo die Wassersprühflasche zum Einsatz kommt. Das Wirkprinzip ist in allen Fällen gleich.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was passiert?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          In dem Moment in dem der Hund zu Bellen beginnt, wird ihm das Wasser ins Gesicht gesprüht.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Was ist das Ziel?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Der Hund soll sofort aufhören zu bellen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was soll im Gehirn des Hundes abgespeichert werden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Wenn ich am Gartenzaun belle, ist das für mich gefährlich. Ich erschrecke mich. Das möchte ich vermeiden, daher belle ich nicht mehr am Zaun.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben der Frage, ob ich möchte, dass mein Hund etwas unterlässt, weil er sich vor den Konsequenzen fürchtet, muss ich mich noch zusätzlich fragen: Ist dieser Trainingsweg sicher oder gibt es die Möglichkeit der Nebenwirkungen?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oft wird behauptet das Wasser tue dem Hund ja nicht weh, also wäre die Anwendung unproblematisch. Sie ist aber doch ein großes Problem und das aus folgenden Gründen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wasser ins Gesicht tut nicht weh. Wir machen es jeden Morgen im Badezimmer. Der Unterschied: Wir sind darauf vorbereitet. Wir spritzen uns das Wasser selbst ins Gesicht und es hat einen Zweck, nämlich unser Gesicht zu reinigen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stell dir vor du kommst nach Hause, ein Familienmitglied steht neben der Tür und spritzt dir unvermittelt Wasser ins Gesicht. Was geht in dir vor? Du erschreckst dich, denn das Wasser kommt überraschend und die Situation fühlt sich an wie ein Angriff. Die Situation morgens im Badezimmer und die an der Tür unterscheiden sich im Empfinden und der Wahrnehmung maßgeblich, auch wenn das Endergebnis. "Wasser im Gesicht". dasselbe ist. Die Umstände spielen also eine Rolle wie wir etwas wahrnehmen. Wir können nicht aus dem Umstand, dass Wasser im Gesicht nicht wehtut schließen, dass es deshalb kein Problem ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenden wir uns dem Ziel der ganzen Aktion zu, der Lerneffekt: Wird diese Wasserspritzaktion jetzt dazu führen, dass du nicht mehr durch deine Eingangstür kommst? Weißt du überhaupt wofür, wozu oder aus welchem Grund dir das Wasser ins Gesicht gespritzt wurde? Hast du dir die Schuhe nicht abgeputzt oder bist du drinnen generell nicht willkommen? Bei unseren Hunden erwarten wir, dass sie immer sofort wissen was gemeint ist, wo wir selbst mit einem solchen Rückschluss wahrscheinlich überfordert wären.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die Nebenwirkungen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Der Schreckreiz
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Wasserspritzen muss beim Hund einen Schrecken auslösen sonst hat es wie beim Badezimmerbeispiel keinen Effekt. Dann ist halt das Gesicht nass, so what? Unser Ziel ist es ja, dass der Hund am Zaun nicht mehr bellt und nicht ihm das Gesicht zu waschen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Hund erschreckt sich also auf das Wassespritzen hin. Das löst Angst aus. Alle Lebewesen wollen Angst vermeiden, deshalb unsere Logik: Das hat ihn erschreckt und das macht er sicher nicht nochmal. Tatsache ist aber, dass auch Strafen wiederholt angewendet werden müssen bis der Lerner versteht welches Verhalten die Strafe auslöst und diese dann zukünftig vermeidet. Je härter die Strafe und je mehr sie den Lerner in seinem Sicherheitsgefühl bedroht desto schneller der "Lernerfolg". D.h. ich muss meinen Hund wiederholt und/oder sehr stark erschrecken, wenn er an den Zaun rennt und bellt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist schon logistisch eine große Herausforderung, denn ich muss ja immer genau neben meinem Hund stehen, um dann sprühen zu können. Was also gemacht wird, ist dem Hund eine Falle zu stellen. Die Lernsituation wird so gestaltet, dass der Hund das unerwünschte Verhalten zeigt. Anschließend wird er bestraft. Das ist gemein! Das ist als würde ich die Herdplatte mit Absicht anmachen, um mein Kind dann in die Küche zu locken, es dazu zu bringen auf die heiße Herdplatte zu greifen damit es dann lernen kann, dass auf Herdplatten zu greifen weh tut.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit dem Schreckreiz jage ich meinem Hund also Angst ein damit er etwas lernt und ich stelle ihm eine Falle damit ich ihn dann erschrecken kann, um das Lernergebnis abzusichern und die notwendigen Wiederholungen zu bekommen. Kann ich das für ein geliebtes Lebewesen wirklich wollen? Wer hier noch nicht zweifelt, dem stelle ich gerne Nebenwirkung Nummer 2 vor:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fehlverknüpfungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lernen ist immer ein bisschen wie eine Lotterie. Wir können nicht genau vorhersagen, was im Gehirn genau abgespeichert wird. Wenn wir mit Belohnungen arbeiten und eine Belohnung nicht dazu führt, dass der Hund das gewünschte Verhalten häufiger zeigt, dann müssen wir unser Trainingssetting anpassen. Dem Hund ist aber nichts passiert außer, dass er ein paar Kalorien mehr zu sich genommen und sich über den Keks gefreut hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Schreckreizen geht einher mit der Gefahr der Fehlverknüpfung, denn alles was der Hund zum Zeitpunkt des Schreckes wahrnimmt, kann mit dem Schreckerlebnis assoziiert und abgespeichert werden. Das kann die Wahrnehmung einer Kinderstimme sein, die in dem Moment freudig quietschend den Bürgersteig entlangläuft. Das kann der eigene Hundehalter sein, der ja mit der Flasche danebensteht. Das kann eine bestimmte Handbewegung zB auf den Hund zu sein, die mit dem Schreckerlebnis zusammen abgespeichert hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist eine solche Fehlverknüpfung einmal gemacht, lässt sie sich nicht so einfach wieder löschen, sondern stellt uns und unseren Hund vor neue Probleme. Möglicherweise habe ich mit meiner Aktion meinen Hund vom Bellen am Zaun abzubringen dazu beigetragen, dass er zukünfigt mit Kinderstimmen, einer Handbwegung von mir oder mir als Person ein Problem hat, weil er diese mit der Angst in Verbindung bringt. Und dann habe ich zu dem eigentlich problematischen Verhalten "Bellen am Zaun" noch ein weiteres, ganz anderes Problem, das nicht nur meinen Hund sehr belastet, sondern auch unseren Alltag deutlich schwieriger macht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist dann meistens der Punkt an dem Menschen, die diese Methoden mit ihrem Hund einmal ausprobiert haben einen Hundetrainer aufsuchen, denn der Hund bellt ja jetzt nicht nur am Zaun, sondern auch Kinder an, schnappt nach mir oder lässt sich nicht mehr anfassen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das eigentliche Problem wurde nicht gelöst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde bellen am Zaun aus vielen verschiedenen Gründen. Wird das Bellen mit einem Schrecken bestraft, wird keinem dieser Gründe Rechnung getragen. Die Frage "Warum macht mein Hund das überhaupt?" spielt keine Rolle.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Hund fühlt sich also immernoch so als würde er gerne zum Zaun rennen und losbellen, macht es aber nicht, weil er die Konsequenzen - den Schreck - fürchtet. Was er stattdessen tun soll, weiß der Hund auch nicht, also macht er ganz oft lieber einfach garnichts.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn das Verhalten des Hundes also nicht mehr bestraft wird, kann es jederzeit sein, dass er es nicht schafft den inneren Impuls zu unterdrücken und er in sein altes Verhalten zurückfällt. All diese Risiken und Umwege für nix und wieder nix?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genauso wie bei Belohnungen ist es eben nicht so, dass man seinen Hund einmal besprüht und damit ist das Problem für alle Zeit vergessen. Wenn das so wäre, wären Hunde in ihrem Lernen sehr unflexibel und überhaupt nicht fähig sich an eine ständig verändernde Umwelt anzupassen. Diese Fähigkeit braucht aber jedes Lebewesen, um zu überleben. Deshalb werden Lernerfahrungen auch immer wieder vom Gehirn überprüft. Wenn wir mit Belohnungen arbeiten dann frischen wir das erlernte Verhalten immer wieder mit positiven Konsequenzen auf. Bei Strafen greift dasselbe Prinzip. Kann ich das wirklich wollen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ob Wassersprühflasche, Rappeldose oder Wurfdiscs, sie alle wirken nach dem oben beschriebenen Prinzip. Sie alle erschrecken den Hund, können schwerwiegende Fehlverknüpfungen und damit neue Probleme auslösen und beschäftigen sich null komma null mit dem eigentlich Grund des Verhaltens. Der Hund hat keine Chance zu lernen wie er sich stattdessen besser oder anders verhalten kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Nebenwirkungen von "ein bisschen Wasser im Gesicht" oder ein bisschen Erschrecken sind groß und sind für den Hund mit sehr viel Leid verbunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Ein bisschen Wasser", "Ein bisschen Lärm", "Ein bisschen Schreck" - wer seinen Hund liebt, entscheidet sich dagegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 21 Aug 2022 03:52:20 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Trainingstechniken unter der Lupe - Teil 2</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/trainingstechniken-unter-der-lupe-teil-2</link>
      <description>Den Erfolg wahrscheinlich machen und lernen so gestalten, dass der Hund schnell auf die richtige Idee kommt.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0232_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Fehlern lässt sich lernen, aber zuviele Fehler zu machen, sorgt für Verdruß und ein Gefühl von "ich kann das nicht schaffen" stellt sich ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;a href="/trainingstechniken-unter-der-lupe-teil-1"&gt;&#xD;
          
             Teil 1
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          dieses Blogartikels ging es um die negativen Aspekte des folgenden Zitates oder wie es im schlechtesten Fall verstanden und umgesetzt werden kann. In diesem Artikel möchte ich gerne die positive Auslegung beschreiben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Ausspruch lautete, frei aus meinem Gedächtnis zitiert, sinngemäß:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           "Wir machen alle anderen Türen zu und sorgen so dafür, dass das Pferd nur durch eine einzige offene Tür gehen kann. Zu Anfangs wird das Pferd möglicherweise versuchen verschlossene Türen einzutreten, aber das wird von mal zu mal weniger. Wenn es die offene Tür gefunden hat, loben wir es."
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Das Bild von offenen und geschlossenen Türen finde ich nämlich ehrlich gesagt garnicht so schlecht. Für meinen Versuch die positive Auslegung zu beschreiben, möchte ich gerne das Bild eines Gangs bemühen. Stellen wir uns vor die "Lernreise" unseres Tieres beginnt am Anfang dieses Gangs und jede Verhaltensoption, also jedes Verhalten, das mein Tier wählen könnte, stellt eine Tür dar. Ich kann die Türen jetzt verbarrikadieren wie im Teil 1 beschrieben oder ich sorge dafür, dass dieser Flur so wenig Türen wie möglich besitzt. Wie kann mir das gelingen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             "Türen wegzaubern" = Den Erfolg so wahrscheinlich wie möglich machen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder die englische Variante: Setup for success. Ich gestalte die Lernbedingungen so, dass mein Hund möglichst schnell selbst auf die richtige Idee kommt. An einem einfachen Beispiel möchte ich erklären was ich meine:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Möchte ich meinem Hund beibringen seine Nase gegen meine Hand zu stupsen, dann habe ich die Option am Anfang dieses Lernprozesses meine Hand sehr nahe an der Hundenase zu platzieren, so dass der Hund eine ganz geringe Strecke zurück legen muss, um das richtige Verhalten zu zeigen. Oder aber ich platziere meine Hand beispielsweise hinter meinem Hund bzw. sehr weit weg von der Hundenase. Die Chance, dass er diese Verhaltensoption wählt und die "offene" Tür findet, ist schwindend gering. Wir passen also Umfeld und Aufbau so an, dass der Hund möglichst schnell auf die richtige Idee kommt und wir ihn dann rasch für seine tolle Idee belohnen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bin ich gedankenlos, unerfahren oder ungeschickt, dann platziere ich die Hand so weit vom Hundekopf weg, dass ich dem Gang tausend neue Türen hinzufüge. Dass der Hund auf die richtige Idee kommt, ist unwahrscheinlich. Wenn ich meinem Hund etwas neues beibringen möchte, kann ich mich also zu allererst fragen: Was braucht mein Hund, um möglichst schnell auf die richtige Idee zu kommen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weg 2: Ein Weg voller Hinweisschilder und gut gebauter Straßen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Selbst wenn wir freundlich mit unserem Hund trainieren, gibt es Hunde, die aufgrund von Persönlichkeit oder Lernerfahrungen eher zurückhaltend Eigeninitiative zeigen. Sie suchen die offene Tür nicht mit besonders viel Elan. Gerade diese Hunde profitieren sehr davon, wenn sie sehr schnell zu einem Erfolgserlebnis kommen und so mit der Zeit immer mutiger Neues ausprobieren. Sie machen die Erfahrung, dass eigene Ideen sich lohnen. Das macht sich nicht nur im Training, sondern auch im Alltag bemerkbar, denn Hunde, die eigenen Ideen vertrauen, sind in der Lage Probleme besser und schneller zu lösen und finden sich in unserer Welt damit leichter zurecht. Der Hund gewinnt an Lebensqualität und wir als Menschen auch, denn wir müssen nicht bei jedem kleinen bisschen sozusagen die Pfote halten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber auch Hunde, die schnell Neues ausprobieren, profitieren sehr davon, wenn es ihnen so leicht und klar wie möglich machen. Ihre Motivation und die Freude am Lernen bleibt erhalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welche Stellschrauben können wir nun anpassen, um den Hund dabei zu helfen schnell zu verstehen was wir von ihm möchten, also möglichst wenig "Fehler" zu machen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Kleine Zwischenschritte
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            - statt direkt zu erwarten, dass der Hund gegen die Hand stupst, können wir jede Annäherung an die Hand belohnen, dann weiß der Hund schnell: "Ah um die Hand geht es also".
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Lernumgebung gestalten
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            - statt die Hand sehr weit weg zu halten, halten wir die Hand zu Anfangs näher an die Hundenase heran.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Verständigung mit klaren Signalen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            - ein Markersignal hilft dabei, dass der Hund ganz genau weiß an welcher Stelle sich sein Verhalten gelohnt hat - dafür bekommt er die Belohnung. Es gibt wenig Spielraum für Interpretation. Eine klare Kommunikation führt immer zu einem schnelleren Erfolg.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Nach 3 erfolglosen Wiederholungen Pause einlegen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            und nachdenken: Woran liegt es, dass mein Hund nicht versteht was ich von ihm will und wie könnte ein noch kleinerer nächster Schritt sein?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In ein Trainingskonzept übersetzt bedeutet das, dass wir erwünschtes Verhalten durch die Gestaltung des Trainingssettings begünstigen und dann gut belohnen, so dass im Hundehirn ankommt: Wenn ich das mache, dann lohnt sich das für mich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Hund ist mit Spaß und Motivation bei der Sache und wenn wir ihm das nächste mal anbieten etwas neues zu lernen, ist er sicher wieder gerne dabei. Er verbindet nicht Frust und Scheitern mit der Lernsituation, sondern Vorankommen und ein allgemeines Gefühl von "ich kann das schaffen" stellt sich ein. Genau deshalb sind Tricks und positiv gestaltete Lerneinheiten für unsichere Hunde und Hunde mit Ängsten auch besonders wertvoll.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als kleiner Tipp: Hunde, die viel Spaß am lernen haben und gegebenenfalls mit sehr leckeren Leckerchen belohnt werden, können bereits aufgeregt werden, wenn sich schon abzeichnet, dass gleich Lernen angesagt ist. Um das zu vermeiden, empfehle ich jede Lerneinheit mit Ruhe zu beginnen und mit Ruhe zu beenden. So bleibt im Hundegehirn eher haften, dass garnicht schnell hochgedreht werden muss, sondern auch Ruhe dazu führt, dass die schmackhaften Leckerchen ins Hundebäuchlein wandern.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Fazit:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    
          Es geht auch freundlich und wer sein eigenes Timing gut schult und immer besser darin wird das Trainingssetting passend für das Lerntempo des eigenen Hundes zu gestalten, der wird sehr schnell und effektiv Ergebnisse erzielen ohne, dass das Tier Angts, Schmerz oder Frust empfinden muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0146_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 16 Aug 2022 16:12:52 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/trainingstechniken-unter-der-lupe-teil-2</guid>
      <g-custom:tags type="string">Allgemeines,Hundetraining</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_6500_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Trainingstechniken unter der Lupe - Teil 1</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/trainingstechniken-unter-der-lupe-teil-1</link>
      <description>Nicht immer ist das, was uns auf der großen Bühne verkauft wird ohne Nebenwirkungen. Gerade, wenn wir es dann Zuhause ausprobieren.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_6500_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was hinter einer Tür liegt, wissen wir erst, wenn wir sie öffnen. So ähnlich ist es auch beim Lernen, was das Tier genau gelernt haben, erkennen wir erst am Ergebnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Traininieren wie die Profis - ein Wunsch, der in uns allen schlummert und durch außergewöhnliche Vorführungen oft erst so richtig geweckt wird: Das will ich auch so, mein Tier soll das auch können. Nicht immer ist das, was uns auf der großen Bühne verkauft wird ohne Nebenwirkungen. Gerade, wenn wir es dann Zuhause ausprobieren. Vor großen Publikum wird diese vermeintliche Detail jedoch oft weggelassen. Am Wochenende war ich auf einer großen Pferdemesse und habe einen Ausspruch gehört, der mich nachdenklich gemacht hat. Und da dachte ich: Zeit mal die Lupe rauszuholen und mal genauer hinzuschauen: Was steckt eigentlich dahinter? Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim Lesen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Ausspruch lautete, frei aus meinem Gedächtnis zitiert, sinngemäß:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           "Wir machen alle anderen Türen zu und sorgen so dafür, dass das Pferd nur durch eine einzige offene Tür gehen kann. Zu Anfangs wird das Pferd möglicherweise versuchen verschlossene Türen einzutreten, aber das wird von mal zu mal weniger. Wenn es die offene Tür gefunden hat, loben wir es."
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es geht mir garnicht darum wer das gesagt hat und warum. Ich möchte üben hinter das Gesagt zu blicken und zu überlegen: was steckt hinter solchen Trainingsansätzen, warum funktionieren sie und was machen sie mit meinem Tier? Was für mich aber auch dazugehört: Wer auf sehr großen Bühnen steht, hat eine große Herausforderung zu meistern: Er muss in einer sehr begrenzten Zeit einen komplexen Sachverhalt so erläutern, dass er im Sinne des Sprechenden verstanden wird. Denn Menschen probieren Dinge mit ihren eigenen Tieren aus und das hat oft ganz ungute Nebenwirkungen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schauen wir also einmal genauer hin, was heißt das denn "Türen zumachen"?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             "Türen schließen" = Verhaltensoptionen reduzieren
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus meiner Sicht gibt es zwei Wege an dieses Ziel. Entweder man macht dem Tier alle anderen Verhaltensoptionen madig, so dass es diese dann vermeidet und quasi aus Mangel an Optionen die "offene Tür" = das erwünschte Verhalten sucht und hoffentlich findet. Oder man gestaltet die Lernsituation so, dass möglichst wenige Türen in dem sprichwörtlichen Flur vorhanden sind, dadurch weniger Fehler passieren können und auf diese Weise die "offene Tür" sehr schnell gefunden wird. Das Lernergebnis sieht am Ende möglicherweise genau gleich aus, der Weg dahin und die damit verbundenen Emotionen sind aber sehr sehr unterschiedlich. Genau diese Emotionen wollen wir uns im Folgenden einmal genauer anschauen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weg 1: Ein Weg gepflastert mit Stop-Schildern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Lernprozess beginnt damit, dass das Tier nicht weiß, was wir von ihm wollen. Es ist also ein wenig wie beim Topfschlagen, die Richtung ist unbekannt und es wird einfach mal in eine Richtung losgelaufen. Wieviel und was ein Tier ausprobiert, um der Lösung näher zu kommen, hängt von seiner Persönlichkeit und seinen Vorerfahrungen ab. Eher ruhige und zurückhaltende Persönlichkeiten werden andere Verhaltensweisen zeigen als "die Rampensau", also draufgängerische Typen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hat ein Tier in seinem Leben gelernt, dass Eigeninitiative sich lohnt, wird es schneller Unterschliedliches ausprobieren als ein Tier, als ein Tier, dass die Erfahrung gemacht hat, dass es beim Menschen schonmal doof wird, wenn es eigene Ideen verfolgt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Tier ist also nun dabei auf die erste "Tür" zu zusteuern. Der erste Ansatz lautet, dass wir alle anderen Verhaltensoptionen ausschließen, indem wir die "falschen" unerwünschten Verhaltensweisen dem Tier madig machen. Ich übersetz das mal an: Wir hauen die Tür vor der Nase zu oder zeigen ein fettes Stop-Schild sobald es hindurch gehen will.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In ein Trainingskonzept übersetzt bedeutet das, dass wir dem unerwünschten Verhalten direkt etwas negatives folgen lassen müssen. In der Praxis bedeutet das also: Das Tier versucht etwas, und wir lassen dem Fehlversuch nun etwas folgen das vom Tier als unangenehm und negativ empfunden wird. Viele finden "zischen", "wegschicken" nicht weiter schlimm, andere meinen ein kleiner Klaps sei doch nicht schädlich. Das ausgesprochene Ziel ist, dass das Tier diese Tür so unangenehm findet, dass es nicht nochmal versucht hindurchzugehen. Wenn es doch nochmal einen Versuch unternimmt, müssen wir unseren Einsatz steigern, denn nur so kann es lernen diese Tür wirklich zu vermeiden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch wenn das Tier bei einem solchen Trainingsansatz nicht tot umfällt (das wäre wahrscheinlich dann "schlimm"): Erlebt ein Tier etwas unangenehmes, hat das immer unangenehme Emotionen zur Folge:
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          und
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unwohlsein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (z.B. in sozialer Hinsicht, weil es durch Wegschicken ausgeschlossen wird) in verschiedenen Abstufungen sind möglich und nicht nur davon abhängig was ich als unangenehmen Reiz setze, sondern auch von der individuellen Wahrnehmung des Tieres.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da wir bei diesem Trainingsansatz alles dem Zufall überlassen, wissen wir nicht wann das Tier die offene Tür findet und wieviele Fehlversuche es hinter sich bringen muss bis es am Ziel ist. Nach einigen Versuchen mit unangenehmen Folgen kommt zu den oben beschriebenen Emotionen noch
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frustration
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          hinzu. Dass dieser Trainingsansatz ethisch betrachtet fragwürdig ist, wird denke ich jetzt klar.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was allerdings richtig ist: Findet das Tier nach einigen Fehlversuchen dann die offene Tür, wird die Erleichterung sehr sehr groß sein. Stell dir vor du hast vergeblich mehrere Minuten deinen Schlüssel gesucht, wenn du ihn dann findest, fällt dir ein Stein vom Herzen. Und dieses Gefühl der großen Erleichterung ist es, was diese Trainingsansätze oft so vermeintlich "schnell" und effektiv aussehen lässt. Der Weg dahin ist jedoch gepflastert mit Emotionen, die meiner Meinung nach im Training von Haustieren nichts verloren haben. Uns stehen heute soviel bessere, tierfreundlichere und weniger belastende Wege offen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um nur einige der möglichen Nebenwirkungen zu nennen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Frust wirkt sich auf das Erregungsniveau aus, unter Umständen werden die Versuche immer hektischer
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Angst, Schmerz und Frust erzeugen Stress. Ansteigender Stress ist mit einem erhöhtem Erregungsniveau verbunden.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Ein hohes Erregungsniveau sorgt für weniger effektives Lernen. Das Gehirn kann Gelerntes nicht mehr so gut abspeichern und das Zugriff auf bereits Gelerntes fällt schwerer. Bei sehr hohem Erregungsniveau kann lernen unmöglich sein.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Die empfundenen Emotionen werden unter Umständen mit der Lernsituation und/oder dem Menschen verknüpft. Wenn das nächste mal beides zusammen kommt, kommen die Emotionen auch ohne direkten Auslöser direkt wieder hoch.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Fazit:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Diese Variante Türen zu schließen in dem wir sie dem Tier madig machen, hat zahlreiche Nebenwirkungen und ist mit Risiken und garantiert negativen Emotionen verbunden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil 2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          wird es dann darum gehen (kommt in ein paar Tagen), wie wir diesen Ausspruch im besten Sinne verstehen und für unser Training nutzen können, um Spaß am Training und effektives Lernen zu fördern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Artikel zum weiterlesen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;a href="/warum-strafen-deinem-hund-und-eurer-beziehung-schaden"&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Warum Strafen deinem Hund und eurer Beziehung schaden
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/a&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;a href="/warum-gewalt-nie-irgendwas-besser-macht"&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                &lt;span&gt;&#xD;
                  
                 Warum Gewalt nie etwas besser macht
                &#xD;
                &lt;/span&gt;&#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/a&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3536_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 14 Aug 2022 09:59:22 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/trainingstechniken-unter-der-lupe-teil-1</guid>
      <g-custom:tags type="string">Allgemeines,Hundetraining</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_6500_2000px.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_6500_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gibt es eine natürliche Hundeerziehung?</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/gibt-es-eine-natuerliche-hundeerziehung</link>
      <description>Ein persönlicher Kommentar zum Phänomen der angeblich "natürlichen" Erziehungsstile.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3754_1.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Ich geb's zu, der Titel ist sperrig aber meine erste Titelidee: "Wieviel Natur steckt noch im Hund" führte sogar meine eigenen Gedanken beim Schreiben in die Irre... deshalb also nun dieser. Keine Ahnung wieviele Menschen sich für dieses Thema interessieren. Für mich persönlich war es nie eine besonders große Sache. Mensch und Hund leben zusammen, aber mit Natur hat das nicht viel zu tun, fertig.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf Social Media (obwohl ich mich wirklich da stark einschränke) begegnete mir jedoch letzte Woche vermehrt immer wieder die Behauptung, dass bestimmte (aversive) Trainingsmethoden doch OK wären, weil sie wären ja "natürlich". Zurück zur Natur ist in und ich finde es wirklich super, wenn sich Menschen wieder mehr Gedanken über die Wurzeln ihrer eigenen Bedürfnisse und die ihrer Hunde machen. Wenn es dann aber darum geht Hunde zu schikanieren und das OK zu finden, weil es ist ja Natur... dann kreisen meine Gedanken und dann kommt am Ende dieser Text dabei heraus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Die Basis einer einzigartigen Partnerschaft
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hund und Mensch sind etwas besonderes, denn es gibt auf dieser Erde kein einziges Wesen, das eine fremde Spezies den eigenen Artgenossen vorzieht. Hunde aber tun das. Für sie ist der wichtigste soziale Partner der Mensch geworden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Versucht man mit einem Wolf eine ähnlich enge soziale Gemeinschaft einzugehen, so gelingt das nur, wenn dieser Wolf als Säugling von seiner Mutter weggenommen, mit der Flasche aufgezogen und ohne sozialen Kontakt zu anderen erwachsenen Wölfen aber mit engem sozialen Kontakt zum Menschen aufwächst. Eine doppelte Sozialisierung wie wir sie beim Hund finden (auf die eigene Art und den Menschen), wurde beim Wolf bislang in keinem einzigen Experiment erreicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Beziehung zwischen Menschen und Hunden ist also etwas besonderes. Etwas, das es sonst in der Natur nicht gibt. Warum und wie konnten Hunde nun eine solche Fähigkeit überhaupt entwickeln?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde sind von ihrer genetischen Anlage abgeleitet sozial lebende Beutegreifer. Im Zusammenleben mit dem Menschen haben sie sich allerdings im Vergleich zum Wolf doch deutlich der menschlichen Lebenweise angepasst  (und/oder wurden angepasst - aber dazu später mehr) und haben neue Fähigkeiten entwickelt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was ihnen unter anderem sehr zu Gute kommt ist das Sozial- und Ausdrucksverhalten zu dem sie fähig sind. Gruppenlebende Tiere müssen sehr viel genauer und feiner abgestuft kommunizieren können als alleinlebende Tiere. Dies zeigt sich bereits, wenn man die Vielfalt im Ausdrucksverhalten von Wölfen beispielsweise mit anderen engen Verwandten wie Kojoten vergleicht. Deren Gruppengröße ist deutlich kleiner und damit müssen die Tiere auch nicht so fein abgestimmt auf kleinem Raum zusammenleben. Konflikten können sie leichter aus dem Weg gehen anstatt diese ständig unblutig klären zu müssen. Die gemeinsame Nahrungsbeschaffung findet beispielsweise nicht koordiniert im Team, sondern eher als Einzelgängerleistung statt. Was nicht gebraucht wird, entwickelt sich in evolutionären Prozessen oft erst garnicht oder verschwindet wieder. Wölfe (und Hunde) brauchen diese Fähigkeiten aber um mit ihrer Lebensweise als Spezies erfolgreich zu sein und überleben zu können.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eng zusammen zu leben und gemeinsam Nahrung beschaffen zu können, erfordert einen hohen Grad der Abstimmung untereinander. Man muss erlernen den anderen zu verstehen und gleichzeitig auch eigene Befindlichkeiten und Signale sehr detailliert aussenden können. Versuche haben gezeigt, dass die Fähigkeit Ausdrucksverhalten zu zeigen angeboren ist. Ein Hund weiß "von Geburt an" wie er Angst zeigt, oder Wut, oder Freude, auch wenn die Feinheiten - "das Kleingedruckte" - im sozialen Zusammenleben erlernt und verbessert werden, ebenso wie die Fähigkeit die Signale des gegenüber richtig zu deuten und darauf adäquat zu reagieren (weshalb gerade Welpen vom Zusammentreffen mit gut kommunizierenden und freundlichen erwachsenen Hunden sehr profitieren).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Hund als Meister des Beobachtens
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde haben es, im Gegensatz zu allen anderen Tieren, gemeistert unser menschliches Ausdrucksverhalten zu lesen, einzuordnen und ihr eigenes Verhalten daran anzupassen. Und zwar in einer Art und Weise, die es ihnen ermöglicht weitestgehend konfliktarm mit uns zusammenzuleben. Der Hund ist damit sozusagen mit seinem Verhalten an das Lebensumfeld, das der Mensch schafft, angepasst. Und an dieser Stelle - so scheint es mir - fangen Menschen dann an seltsame Dinge in Hundeverhalten hinein zu interpretieren und soetwas wie "natürliche" Erziehungsstile zu propagieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da werden Hunde auf den Rücken geschubst und ihnen in die Ohren gebissen, weil das machen Hunde untereinander ja auch so. Mit derselben Begründung werden Schnauzen zugedrückt oder der Oberhammer: Schnauzen mit Seilen zugebunden (ja genau, Seile, 100% Natur pur) und daran gerissen, wenn der Hund etwas macht, das man nicht möchte. Das ist doch alles ganz natürlich!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eben nicht! Und das gleich aus mehreren Gründen;
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Punkt 1: Hunde sind weder blind noch blöd
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde wissen, dass wir Menschen und keine Hunde sind. Sie verstehen unsere Körpersprache und sie erwarten von uns, dass wir uns verhalten wie Menschen und nicht wie Hunde. Es gibt also kein Mensch, der sich wie ein Hund verhält, sondern nur ein Mensch, der sich wie ein Mensch verhält und ein Hund, der sich wie ein Hund verhält. Selbst wenn wir es wollten, fehlen uns die Körperteile um adäquates hündisches Ausdrucksverhalten zeigen zu können. Lassen wir es also und bleiben bei dem was wir als Mensch können. Wir können Distanzen vergrößern und verkleinern. Wir können uns ab- und zuwenden. Wir können einen freundlichen Gesichtsausdruck machen und Anspannung in unserem eigenen Körper regulieren. Wir können sprechen und unsere Stimme modulieren. All das sind Signale, die Hunde sehr gut und wenn sie geübt sind sehr fein abgestuft verstehen könne, Aufgrund ihrer einzigartigen Entwicklungsgeschichte an der Seite des Menschen sind sie in der Lage diese Signale schnell lesen, sich darauf einstellen und uns antworten zu können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Punkt 2: Hunde sind manchmal scheisse zueinander, das heißt nicht, dass wir das auch sein müssen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt Menschen, die kommunizieren untereinander mit Hilfe von Baseballschlägern oder Fäusten, Die hauen sie sich so lange um die Ohren bis der eine am Boden liegt und der andere nicht. Auch Hunde tun das manchmal und das hat verschiedene Gründe, Oftmals handelt es sich um Überforderung, mangelnde Übung oder nicht ausreichend Zeit und Platz um mit anderen Signalen den Konflikt zu verhindern bevor dieser so eklatant ausbricht. Aber nur weil das eben mal passiert bedeutet das nicht, dass wir als Menschen das für unserer Erziehung übernehmen müssen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nehmen wir lieber einmal deutlich wahr, dass Hunde Konflikte eher vermeiden (wenn sie es können) anstatt sich ständig und andauernd aktiv in diese hinein zu begeben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Punkt 3: Nicht richtig hingeguckt
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gerade das berühmte "auf den Rücken drehen" fusst auf der Annahme das würden Hunde untereinander eben auch so machen. Schaut man mal ganz genau und in Zeitlupe hin (Technik juhu), dann erkennt man, dass Hund A Hund B nicht auf den Rücken dreht, sondern, dass Hund B sich meistens von selbst auf den Rücken fallen lässt (gerade bei Welpen, die ihre kommunikativen Fähigkeiten noch trainieren oft und gut zu beobachten). Das ist ein feiner aber absolut entscheidender Unterschied. Hund B zeigt sich subversiv um damit einem Konflikt zu beschwichtigen oder abzuwenden. Wir Menschen nutzen dieses Rückendrehen oft ganz ganz anders, nämlich als Strafe für etwas, das der Hund angeblich falsch gemacht hat. Der Mensch initiiert den Konflikt während der Hund garkeine Chance hat ihn abzuwenden. Wir nehmen also etwas das wir beobachtet haben und reissen es nicht nur aus dem Kontext, sondern verändern es so sehr, dass es mit dem Ursprungsverhalten garnichts mehr zu tun hat. Und das nennen wir dann "natürlich"?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Tatsache ist: Hunde, die gut miteinander kommunizieren können und ausreichend Raum haben, um ihre Signale auch entsprechend einzusetzen und darauf einzugehen, die geraten garnicht in Situationen in welchen sie sich derart auf die Pelle rücken müssen. Denn Hunde kommunizieren fein, wenn sie es gelernt haben und die Möglichkeit dazu bekommen. Das ist natürlich! Weil sozial lebende Tiere miteinander auskommen wollen und müssen. Sie sind aufeinander angewiesen, jeder offen ausgetragene Konflikt und Kampf birgt das Risiko der Verletzung und damit dem Ende des eigenen Lebens.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt deshalb keinen Grund als Mensch auf solche aversiven Handlungen zurück zu greifen. Natürlich wäre in diesem Sinne, wenn wir uns auf die sehr fein abgestimmte Kommunikation stützen und diese für uns nutzen würden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hunde sind kein Produkt einer natürlichen Umwelt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde sind vom Menschen gemacht. Sie sind durch Selektion, also Zucht, in ihren Fähigkeiten, ihrem Aussehen und vielen ihrer Eigenschaften geformt, weil der Mensch seine Umwelt gerne (aus)nutzt und davor auch beim Hund nicht Halt gemacht hat. Was noch an Natur im Hund "übrig" ist, das haben wir ihm zugestanden oder gezielt gefördert beispielweise seine Fähigkeiten als Jagdhelfer in den verschiedenen Formen, als Hütehunde, als lebende Klingel auf weitläufigen Gehöfen oder zum Wachdienst und Schutz usw..
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt keine natürliche Erziehung. Es gibt nur Hunde und Menschen. Es gibt Menschen, die die Bedürfnisse ihrer Hunde zu nutzen gelernt haben, um ihnen ein angenehmes und glückliches Leben in ihrer Nähe und menschengelenkten Umwelt zu ermöglichen. Und es gibt Menschen, die einfach scheisse zu ihren Hunden sind, ihnen Angst machen und sie damit lenken. Das dann natürliche Erziehung zu nennen, finde ich widerrum einfach Unsinn. Nennt das Kind stattdessen doch bitte beim Namen anstatt sich hinter diesem modetrendtechnisch positiv eingefärbten Begriff zu verstecken und damit Menschen vorzumachen sie täten ihrem Hund etwas gutes, wenn sie ihn so mies aber hey, "natürlich", behandeln.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3779_1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 17 Jul 2022 17:50:49 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/gibt-es-eine-natuerliche-hundeerziehung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Allgemeines,Hundetraining</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3754_1.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Tierschutzhund und die Angst</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/der-tierschutzhund-und-die-angst</link>
      <description>Unter den Teppich kehren? Keine Option! Wenn wir's mit dem Tierschutz ernst meinen, muss Ihnen geholfen werden.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/51549406358_b06728611a_o_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frei von Angst die Welt erkunden zu können - das wünscht sich jeder Mensch für seinen Hund,
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt ganz unterschiedliche Gründe warum Hunde Angst haben. Ein Grund kann sein, dass sie in ihrem vorherigen Leben in einer ganz anderen Welt gelebt habe. Diese Welt kann nur aus der Dunkelheit einer Kiste beim Vermehrer bestanden haben, oder aus dem Inneren einer Gartenhütte, weil der ehemals süße Welpe irgendwann doch lästig geworden ist. Manchmal kommen die Hunde auch von sehr weit her und haben dort nicht nur ganz andere Lebensumstände wie dichtes Gedränge in viel zu vollen Tierheimzwingern kennengelernt, oder Menschen, die ihnen schlimme Dinge zu Leide tun, weil Hunde in manchen Ländern als störend und gefährlich empfunden und entsprechend entsorgt werden (wir hier in Deutschland gehen mit den Ratten, die wir garnicht gerne auf unseren Straßen sehen auch nicht sonderlich nett um).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Umzug in unsere neue schöne Welt kommt diesen Hunden wie ein Kulturschock vor. Sie haben Angst vor dem was unbekannt ist. Dies ist erstmal für sich genommen eine verständliche und auch ganz normale Reaktion. Hunde, die nie Gelegenheit hatten sich an unsere laute volle Welt mit all ihren Anforderungen zu gewöhnen, können damit verständlicherweise Schwierigkeiten haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich möchte heute über die Hunde schreiben, die soviel Angst haben, dass sie sich quasi selbst im Wege stehen. Hunde, die bei jedem Geräusch zusammenzucken, die sich Tage, Wochen oder sogar Monatelang nicht wirklich irgendwohin trauen. Hunde, die sich in kleinsten Winkeln, unter Betten und in Boxen verstecken. Hunde, die von ihrer Angst beherrscht werden und das eben über einen längeren Zeitraum, so dass sich von chronischem Angsterleben sprechen lässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Ein paar kurze Sätze zur Emotion Angst: Was ist Angst eigentlich?
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angst ist nichts schlechtes. Sie schützt das Individuum vor Gefahren und macht es bereit diesen zu entkommen und sich entsprechend zu verhalten, um das eigene Leben zu schützen. Dass es in einer Population ängstliche und draufgängerische Exemplare gibt, ist evolutionstechnisch gesehen mehr als erwünscht, denn nur so kann die Spezies das Spiel der Evoluation gewinnen. Wenn die Zeiten gerade schwierig sind, dann überleben eher die, die weniger Risiken eingehen und in guten Zeiten erobern sich die Wagemutigen so manchen Lebensraum, den die Vorsichtigen so einfach nicht erreichen würden. Angst ist also nichts schlechtes solange sie dem Individuum hilft sich an eine bedrohliche Situation entsprechend anzupassen. Angst wird dann „schlecht“, wenn diese anpassenden Eigenschaften nicht mehr zu sehen sind, wenn Angst Kreise zieht, immer mehr Angstauslöser „gesammelt“ werden und der Körper in einen chronischem Stresszustand gerät mit viel zu wenig Regenerationsgelegenheiten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dann wird Angst zur chronischen Belastung und wirkt sich stark auf die Lebensqualität und die Gesundheit aus. In einem solchen Fall haben wir als Verantwortliche für das Tier die Pflicht zum Handeln. Dann wird die Behandlung der Angst tierschutzrelevant.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Hunde und Angst - Anforderungen an den Menschen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Tierschutzhunde sind außergewöhnlich häufig von dieser starken Angst betroffen, eben weil sie keine Gelegenheit hatten sich von klein auf an das zu gewöhnen was sie in unserer Menschenwelt erwartet. Oder weil sie so schlechte Erfahrungen gemacht haben, dass sie traumatisiert sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Hunde brauchen unsere Hilfe und es ist nicht nur Geduld und Liebe, die sie dringend nötig haben, sondern auch viel Fachkenntnis und ein passender Lebensraum in dem sie in geschütztem Rahmen und ohne Zeitdruck in ihrem Tempo lernen können. Sie brauchen die Möglichkeit Bewältigungsstrategien für ihre Angst zu erlernen. Das bedeutet oft, dass sie einen gesicherten Außenbereich benötogen in dem sie sich Schritt für Schritt und ohne die zwingende Notwendigkeit weiterer Anforderungen, wie zB das Laufen an der Leine, erfüllen zu müssen an ihre neue Lebenswirklichkeit gewöhnen und sich lösen können. Sie müssen die Gelegenheit bekommen in ihrem eigenen Tempo gute Erfahrungen mit der neuen Umwelt zu machen. Gleichzeitig darf nicht zugelassen werden, dass der Hund den ganzen Tag nur in der dunklen letzten Ecke sitzt, weil er es alleine nicht schafft diese Erfahrungen zu machen. Der Mensch, der diesen Hund anleitet, benötigt Fachkenntniss über das Lernen und die Emotion Angst genauso sehr wie Mitgefühl und ein gutes Gespür für das individuell richtige Maß. Er muss den Hund außerordentlich gut lesen können und Rückschritte genauso gut verkraften wie er die kleinen Fortschritte feiern kann. Menschen, die solchen Hunden helfen brauchen einen langen Atem und müssen sich in ihren Erwartungen an den Hund gut einschränken können. Nicht zuletzt finde ich, dass niemand diesen Job alleine machen sollte, denn wenn wir tagtäglich mit einem solchen Hund zusammen leben, dann kann uns ein neutraler Blick von außen oft super gut weiterhelfen und uns von unserer „Betriebsblindheit“ befreien.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Hilfe holen erlaubt
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mithilfe von Tierärzten, die sich auf Verhaltensmedizin spezialisiert haben, lassen sich Möglichkeiten finden den Hund medikamentös so einzustellen, dass sein Gehirn überhaupt erst in der Lage ist entsprechende Lernprozesse zuzulassen. Denn ein Hund, der in ständiger Angst lebt, lebt auch mit einem Gehirn, das von Stresshormonen überflutet ist. Stress hemmt die Fähigkeit zu lernen und Erlerntes abzuspeichern. Der Hund befindet sich also in einem Teufelkreis aus dem er alleine kaum mehr raus kommt. Als neutraler Dritter kann ein Tierarzt oft auch dabei helfen die richtigen Trainingsschritte zum richtigen Zeitpunkt umzusetzen. Oft arbeiten diese Tierärzte mit hervorragend ausgebildeten Verhaltenstherapeuten zusammen, die ich an dieser Stelle nur empfehlen kann, auch wenn man selbst eine sehr weitreichende Fachkenntnis hat. Nicht alleine zu sein, sich jemandem anvertrauen zu können, die Rückschläge genauso wie die Fortschritte teilen zu können und eine weitere Perspektive auf die Entwicklung des Hundes zu haben, kommt allen Beteiligten zu Gute.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus meiner Sicht wird schnell klar: Solchen Hunden wirkungsvoll zu helfen, ist eine große Herausforderung. Ihnen diese Hilfe zu verweigern, ist keine Option, denn wir als Menschen haben sie in diese Lage gebracht. Wenn wir uns auf die Fahne schreiben Tiere schützen und ihnen helfen zu wollen, dann dürfen wir vor diesem Aufwand nicht scheuen, denn für das Tier ist das Leben in Angst ein absolut schreckliches Schicksal.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_7113_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2022 18:10:07 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/der-tierschutzhund-und-die-angst</guid>
      <g-custom:tags type="string">Allgemeines,Hundeverhalten,Tierschutz</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/51549406358_b06728611a_o_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Bedürfnisse des Hundes Teil 2</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/die-beduerfnisse-des-hundes-teil-2</link>
      <description>Im zweiten Teil geht es um die sozialen und individuellen Bedürfnisse und Anerkennung und Wertschätzung.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1305_1_Paula_Grisu_Strand.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leben - mehr als nur
            &#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Über
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        
            leben
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Teil 1 des Blogartikels rund um die Bedürfnisse des Hundes habe ich meinen Gedanken zu den Grundbedürfnissen freien Lauf gelassen. In diesem Teil geht es um die Bedürfnisse auf die ein Hund im Notfall kurzfristig verzichten kann. D.h. er ist nicht sofort in seiner Existenz bedroht, wenn diese Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Sie tragen aber maßgeblich zum Wohlbefinden, der Lebensqualität und der Lebensspanne eines Hundes bei.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was hat mir die Welt zu bieten?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Soziale Bedürfnisse
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Besonderheit von Hunden gegenüber allen anderen Lebewesen ist, dass sie nicht nur ihre eigenen Artgenossen als Sozialpartner wahrnehmen, sondern auch den Menschen. Hunde sozialisieren sich also mit zwei Spezies und für viele Hunde ist das Zusammensein mit Menschen sogar noch wichtiger als das mit der eigenen Art. Ein Hund, der alleine bei seinen Menschen lebt, ist deshalb nicht unbedingt unglücklicher als einer, der in einer Hundegruppe in seiner Menschenfamilie lebt. Ein regelmäßiges Zusammenkommen mit Artgenossen, ein Austausch in der "Muttersprache" sollte dennoch jedem Hund geboten werden, wenn es es denn möchte. Die allermeisten Hunde bevorzugen, wie wir Menschen auch, das Zusammenkommen mit Freunden, die sie gut kennen und mit denen sie schöne Erlebnisse verbinden. Hunde pflegen alle möglichen Arten von Beziehungen, wenn man sie denn lässt. Tiefe Freundschaften, eher Bekanntschaften und auch Feindschaften gehören dazu.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eher selten genießen es Hunde mit wildfremden Artgenossen zusammengebracht zu werden (z.B. Hundewiesen). Wenn du mehr über die Begegnung von Hunden untereinander und ihr Sozialverhalten erfahren möchtest, denn empfehle ich dir diesen Blogartikel:
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;a href="https://www.imherzenhund.de/hund-trifft-hund" target="_blank"&gt;&#xD;
          
             Hund trifft Hund
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die sozialen Bedürfnisse umfassen Nähe und Körperkontakt, gemeinsames Ruhen, Beistand und Vertrauen, Grenzen setzen und anerkennen und alle positive soziale Interaktionen, beispielsweise auch das Schutz geben, das Spielen und das gemeinsame Spazierengehen. Diese gemeinsam verbrachten positiven sozialen Aktivitäten formen eine Verbindung zwischen Mensch und Hund, die als "Bindung" bezeichnet wird. Bindung ist damit etwas, das ganz automatisch entsteht, wenn diese sozialen Bedürfnisse erfüllt sind.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anerkennung und Wertschätzung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Bedürfnis, das oftmals unterschätzt und bei ganz vielen Hunden, die mit Strafe erzogen werden, vollkommen außer Acht gelassen wird, ist das Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung. Ein wunderbares Zitat macht die große Bedeutung dieses Bedürfnisses deutlich:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           "Ein Hund wird sich nur dort wohlfühlen,  wo die Menschen mit ihm zufrieden sind."
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (Dr. Ute Blaschke-Berthold)
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anerkennung und Wertschätzung drückt sich darin aus, dass ich mich ehrlich freue, wenn meinem Hund etwas gelungen ist. Dass ich seine Fähigkeiten anerkenne, ihn darin fördere und meine Wertschätzung für das worin er gut ist deutlich zum Ausdruck bringe. Wertschätzung drückt sich auch darin aus, dass ich nicht für jeden Keks und für jedes Lob etwas von meinem Hund verlange, sondern, dass ich ihm etwas gutes gönne, weil es ihm einfach nur gut tut. Nicht alles ist an eine Bedingung oder eine Gegenleistung geknüpft. Dieses Bedürfnis wird außer Acht gelassen, dort wo Hunden Futter oder Wasser nur gegen Arbeit zur Verfügung gestellt wird (z.B. das ausschließliche Füttern aus dem Futterbeutel). Manche Hunde wollen für ihr Futter arbeiten und fordern das ein. Das ist dann etwas ganz anderes als wenn ich als Mensch diese Deprivation beschließe und meinen Hund in diesen Grundbedürfnisse beschneide.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Individuelle Bedürfnisse
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben den Bedürfnissen, die alle Hunde gemein haben, gibt es natürlich auch Bedürfnisse, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Der Freiraum die eigenen Bedürfnisse erforschen und ihnen nachgehen zu können, ist ein wichtiges Prinzip und wird oft als "einfach nur Hund sein" umschrieben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manche Hunde haben ein großes Bewegungsbedürfnis und wollen sich sehr schnell und weit weg bewegen, andere haben ein sehr ausgeprägtes Schnüffelbedürfnis, wobei alle Hunde als Nasentiere sehr gerne schnüffeln und dieses Bedürfnis auch immer befriedigt werden sollte. Manche Hunde klettern gerne und hoch, andere sind über die Maßen gerne im Wasser und begeisterte Schwimmer. Wieder andere lieben es auch komplexe Aufgaben zu lösen und finden Freude in der ausdauernden Zusammenarbeit mit dem Menschen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bedingt durch die Selektionsgeschichte, also die Zucht, haben manche Rassen Bedürfnisse, die nur sehr schwer mit dem modernen Leben eines Menschen in Einklang zu bringen sind. Das Bedürfnis lange und ausdauernd hinter einem Wildtier hinterherzurennen und dabei eine sehr lange Strecke zurück zu legen, war früher als Jagdbegleiter in einer Welt wo es keine Autos gab eine sehr nützliche Eigenschaft. Heute ist sie gefährlich für Hund und Mensch. Dem Hund ist dieser tiefe innere Wunsch jedoch geblieben und wenn wir einen solchen Begleiter an unserer Seite haben, dann müssen wir diesem Bedürfnis Rechnung tragen, was manchmal nicht ganz einfach ist. Dann geht es darum Kompromisse zu finden, so dass die Bedürfnisse des Menschen und des Hundes gleichermaßen Beachtung finden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist spannend den eigenen Hund kennenzuerlenen und herauszufinden was ihm eigentlich besonders Spaß macht und woran er viel Freude hat. Dies ist die Aufgabe jedes Hundemenschen und Grundlage für ein wirklich glückliches gemeinsames Zusammenleben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2993_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 24 May 2021 07:43:58 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Bedürfnisse des Hundes Teil 1</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/die-beduerfnisse-des-hundes-teil-1</link>
      <description>In Teil 1 geht es um die Grundbedürfnisse des Hundes: Nahrung, Sicherheit und Schlaf.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5296_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welche Bedürfnisse hat ein Hund eigentlich?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Frage stelle ich mir häufig im Detail, wenn es um bedürfnisgerechte Belohnungen geht. Belohnungen also, die die individuellen Bedürfnisse dieses einen Hundes aufgreifen mit dem ich mich gerade im Training befasse. Noch weiter ins Detail gehen wir, wenn wir uns nicht nur damit beschäftigen: Was möchte mein Hund eigentlich, was sind seine Hobbies im allgemeinen und was macht ihm Spaß, sondern, wenn wir noch einen Schritt weiter gehen und uns fragen: Was sind die Bedürfnisse meines Hundes in dieser einen Situation? Da können sich durchaus Unterschiede auftun, wenn ein Hund beispielsweise gerne frisst, aber im Angesicht eines weglaufenden Hasen fressen plötzlich nicht mehr wichtig ist und das Hinterherhetzen das ausschlaggebende Bedürfnis wäre. Oder wenn mein Hund sich vor etwas fürchtet, beispielsweise einem anderen fremden Artgenossen und sein Bedürfnis nach Abstand im Vordergrund steht, während das Angebot eines leckerer Kekses zwar ganz nett ist, aber an dem was sich der Hund wünscht vorbeigeht. Diese Details sind für schnelles und effektives Training wichtig treten aber in den Hintergrund wenn grundlegendere Bedürfnisse des Hundes nicht oder wenig beachtet werden. Deshalb möchte ich in diesem Text einmal weg von den Details und den Blick für das große Ganze öffnen. Was wünscht sich mein Hund eigentlich von seinem Leben?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grundbedürfnisse
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wesentliche Grundbedürfnisse, die zum Überleben notwendig und damit jedem Lebewesen wichtig sind:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ausreichend Nahrung und Wasser
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Auch wenn Hunde in Deutschland selten Hunger leiden müssen, kommen immer mehr Hunde aus Ländern wie Rumänien oder den südlichen europäischen Ländern zu uns, die eine wesentliche Beschneidung ihrer Grundbedürfnisse und den Kampf ums Überleben durchaus kennen. Diese Erfahrung setzt sich häufig in ihrem Verhalten fort. Manche Hunde können sich schon nach kurzer Zeit in die Sorgenfreiheit ihres neuen Lebens fallen lassen, andere Hunde haben damit größere Schwierigkeiten und dann beschäftigen uns die damit einhergehenden Verhaltensweisen meistens noch Jahre nach ihrem Umzug. Ein Hund braucht 24 Std Zugang zu frischem Wasser und sollte seinem Alter, seiner Rasse, seiner Aktivität und seinem Gesundheitszustand entsprechend mit Nahrung gefüttert werden, die seinem Verdauungssystem als Carnivor entspricht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Sicherheit
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sicherheit und sich sicher fühlen zu können ist ebenso ein Grundbedürfnis eines jeden Lebewesens. Anhaltende Unsicherheit führt zu chronischem Stress, der sich in unterschiedlichen Erkrankungen auf Dauer auswirken kann. Chronischer Stress schränkt die Lebensqualität stark ein und kann lebensverkürzend wirken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Grundbedürfnis wird häufig unterschätzt, da Hunde sehr anpassungsfähig sind und es auch manchmal langjährigen Hundehalter schwer fällt die Körpersprache seines Hundes zu lesen. Manche Hunde hören auch auf ihr Unwohlsein zu kommunizieren, weil sie häufig die Erfahrung gemacht haben, dass ihr Mensch diese übergeht. Sicherheit bedeutet nicht nur Sicherheit vor Angriffen, Übergriffen und Tod, sondern auch Sicherheit in Bezug auf das was als nächstes passiert. Viele Menschen gehen mit diesem Bedürfnis eher lachs um. Erwartungssicherheit umfasst das Handling des Hundes und seinen Alltag. Mittels Ankündigungen z.B. mit Hilfe von Wortsignalen kann die Erwartungssicherheit stark gesteigert werden. Routinen und Rituale, also Abläufe, die immer gleich hintereinander weg passieren, helfen hier ebenso dem Hund sich leichter in seinem Alltag zurecht zu finden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchen Hunden macht es beispielsweise nichts aus jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit sich lösen zu dürfen und Nahrung zu bekommen, andere Hunde sind empfindlicher und profitieren sehr stark von solchen Routinen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle Arten von Strafmaßnahmen wie Schlagen, Rucken, Anschreien, Zwicken, Treten, Bedrängen und psychischer Druck wirken sich negativ auf das Sicherheitsgefühl des Hundes aus. Hunde, die durch ihren Menschen täglich bestraft werden, werden meiner Meinung nach in einem der wichtigsten Grundbedürfnisse beschnitten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlaf
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir Menschen haben eine lange zusammenhänge Schlafphase mit Tiefschlafphasen, die sich am besten nachts abspielt. Hunde dagegen sind Polyphasenschläfer und Tiefschlafphasen wechseln sich mit Ruhephasen ab. Die Ruhephasen verteilen sich über den gesamten Tag. Sehr junge Hunde und Welpen, sowie alte Hunde haben einen höheren Schlafbedarf als erwachsene Hunde. Je nach Lebensalter liegt das Schlafbedürfnis zwischen 17 und 20 Stunden pro Tag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Ruhebedürfnis von Hunden weicht damit sehr von unserem eigenen ab und häufig übernehmen Hunde unsere Aktivitätsmuster, nicht nur freiwillig, sondern häufig auch gewungenermaßen, indem sie einen ganzen Stundenplan an Aktivitäten ableisten müssen oder den Menschen den ganzen Tag begleiten. Oft sind die Halter im guten Glauben ihr Hund bräuchte diese Art der Auslastung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Ergebnis ist aber leider oftmals ein Hund, der an Schlaf- und Ruhemangel leidet und durch die fehlenden Regenerationsphasen verhaltensauffällig wird oder gesundheitliche Probleme entwickelt. Gerade in turbulenten Familienhaushalten sollte daher darauf geachtet werden, dass der Hund durch feste Ruheplätze an welchen er nicht gestört wird, die Möglichkeit hat sich ausreichend zurück zu ziehen. Mit Kindern sollte, sofern im richtigen Alter, über die unterschiedlichen Bedürfnisse von Hund und Mensch gesprochen werden. Wird dem Kind gut erklärt, dass es den Hund an diesem einen Ruheort niemals stört, kann sich auch der Hund aktiv zurück ziehen, wenn es ihm zuviel wird.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei Hunden, die ihr Schlafbedürfnis ignorieren, kann es helfen sie von Anfang an an das Ruhen in einer Box, die sie von Geräuschen besser abschirmt, zu gewöhnen. Eine Gewöhnung an eine Box als Ruheort bietet sich auch für Hunde an, die ihre Menschen zur Arbeit begleiten. Eine weitere Hilfe bei der Gewöhnung an Ruhezeiten, v.a. für Hunde, die ihr eigenes Ruhebedürfnis ignorieren, ist ein strukturierter Alltag mit festen Aktivitäts- und Essenszeiträumen, sowie Tagesabschnitte in welchen der Hund nie mit Aktivität rechnen kann. Hunde finden in Routinen Sicherheit und gewöhnen sich schnell an solche Abläufe, die es ihnen erleichtert in dieser Zeit wirklich zu ruhen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5296_2000px.jpg" length="354945" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 20 May 2021 07:54:42 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/die-beduerfnisse-des-hundes-teil-1</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Konditionierte Entspannung</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/konditionierte-entspannung</link>
      <description>Auf Knopfdruck entspannen - sowas geht? Naja nicht ganz, aber fast.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5146_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Auf Knopfdruck entspannen, sowas geht? Naja nicht ganz - aber fast.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entspannung - warum eigentlich?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Entspannung ist das Gegenteil von Anspannung und ist damit ein wertvoller und wichtiger Gegenspieler zum meist aufregenden Alltagsleben unserer Hunde. Hunde, die ausreichend entspannen sind ausgeglichener und haben mehr Ressourcen für den Alltag frei, der meist viel von ihnen fordert. Das Schlafbedürfnis von Hunden unterscheidet sich stark von dem, das wir Menschen haben. Hunde sind Polyphasenschläfer, d.h. sie schlafen und ruhen mehrfach am Tag für kürzere Zeiträume und das je nach Hundetyp und Individuum zwischen 17-20 Stunden am Tag. Wir Menschen hingegen schlafen je nach Typ zwischen 6 und 9 Stunden und sind dann den Rest des Tages wach und aktiv. Da sich viele Hunde am Alltag ihrer Menschen ausrichten müssen, ist Schlafmangel eine nicht allzu seltene Begleiterscheinung eines ganz normalen Hundealltags. Wenn Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten zu mir ins Training kommen, ist Schlaf und Ruhe eine der Punkte, die ich ganz besonders gründlich abklopfe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine, der Übungen, die ich nazu immer empfehle, ist die konditionierte Entspannung. Konditioniert bedeutet, dass die Entspannung mit verschiedenen Signalen verknüpft wurde und damit gezielt ausgelöst werden kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt denkst du dir vielleicht:
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ok, mein Hund schläft doch ausreichend viel den ganzen Tag, wozu brauche ich dann die konditionierte Entspannung?
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine gut aufgebaute konditionierte Entspannung kann dir in verschiedenen Kontexten behilflich sein, selbst wenn dein Hund Zuhause ausreichend von sich aus zur Ruhe kommt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1. Die Signale sind transportabel. Du kannst sie also dorthin mitnehmen, wo dein Hund vielleicht nicht selbstverständlicherweise entspannt ist und ihm damit helfen auch in diesen Situationen zu entspannen und mehr Ressourcen für die Bewältigung der Situation frei zu haben. Das kann beispielsweise sein: Der Tierarztbesuch, eine lange Autofahrt, am Urlaubsort, auf Seminaren, auf Besuch bei xy.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2. Eine konditionierte Entspannung, die mit einer schrittweisen Trennung von dir aufgebaut wurde, ist ein Kernelement des Trainings zur Bewältigung von Trennungsstress. Im ersten Schritt wird die konditionierte Entspannung in deiner Anwesenheit trainiert und dein Hund lernt dann schrittweise die Entspannung mit deiner Abwesenheit zu verknüpfen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          3. Sie ist eine Investition in die Zukunft, denn selbst wenn dein Hund möglicherweise garkeine Probleme in keiner denkbaren Situation hat entspannt zu bleiben, kann sich das im Alter durch verschiedene Faktoren wie beispielsweise Schmerzen ändern. Dann kannst du die konditionierte Entspannung zusammen mit einer Schmerztherapie nutzen, um deinen Hund zu unterstützen. Ganz nebenbei tut diese Entspannungszeit zusammen mit deinem Hund auch dir gut, denn auch wir Menschen haben meist einen viel zu hektischen und vollen Alltag.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Aufbau der konditionierten Entspannung
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 1:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Suche die 2-3 verschiedene Signale aus, die du mit der Entspannung verknüpfen willst. Bewährt hat es sich einen Duft als Entspannungssignal einzusetzen (beispielsweise von
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;a target="_blank" href="https://www.easy-dogs.net/produkt/oelmischung/"&gt;&#xD;
          
             Easy Dogs
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ). Du kannst dir den Entspannungsduft deines Hundes aber auch selbst mischen, indem du ein ätherisches Öl 1:10 (1 ml ätherisches Öl, 9 ml Mandelöl) in einer Braunglasflasche (gibt es in der Apotheke) selbst mischst. Dazu verwenden viele auch ein Tuch, das dem Hund angelegt wird, wenn die Entspannungszeit beginnt. Du kannst auch eine bestimmte Decke als Unterlage auftrainieren auf der du das Entspannungstraining machst oder eine bestimmte immer gleiche ruhige und entspannende Musik abspielen (eine Möglichkeit, die ich nutze, ist der
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;a target="_blank" href="https://relaxopet.shop/collections/relaxopet-pro"&gt;&#xD;
          
             Relaxopet
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ). Eine andere Möglichkeit ist ein optisches Signal wie eine besondere Lampe oder Lichterkette, die immer eingeschaltet sind, wenn die Entspannungszeit für den Hund beginnt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 2:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Du hast dir 2-3 verschiedene Dauersignale ausgesucht. Jetzt beginnst du gezielt ohnehin entspannte Phasen im Tag deines Hundes mit diesen Signalen zu verknüpfen. Ich empfehle zu Anfangs 30 min an 5 von 7 Tagen pro Woche gemeinsam mit deinem Hund zu entspannen. Du legst die Signale aus. Setzt dich neben oder in die Nähe deines Hundes zB auf die Couch und liest ein Buch oder schaust mit Kopfhörern einen Film. Bleibt dein Hund während dieser Zeit entspannt, kannst du nach 30 min die Signale wieder ausschalten und wegräumen (Duft in einer luftdichten Dose lagern).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fallstricke:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Dein Hund geht weg, denn du ihm versuchst das Tuch umzulegen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann lege das Tuch lieber neben deinen Hund, anstatt es ihm umzulegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Dein Hund geht weg sobald du mit dem Duft in seine Nähe kommst.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Duft scheint deinem Hund nicht angenehm zu sein, probiere einen anderen Duft oder lasse die geruchliche Komponente weg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Während der Entspannungszeit steht mein Hund auf und legt sich woanders hin.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kein Problem! Er muss nicht bei dir liegen bleiben. Du machst ihm nur ein Angebot und wenn er sich entscheidet an einem anderen Ort zu entspannen, ist das kein Problem.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Während der Entspannungszeit beginnt plötzlich Trubel, es klingelt, dein Hund bellt und ist aufgeregt.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überlege dir, ob du vielleicht eine andere Tageszeit, zB direkt vor dem zu Bett gehen nutzen kannst um diese Übung mit deinem Hund zu machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schritt 3:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein Hund bleibt ganz entspannt liegen, wenn du die Signale auslegst und bleibt 30 min entspannt? Dann kannst du nun beginnen dich weiter von deinem Hund wegzubewegen. Mache die Schritte nicht zu groß. Setz dich vielleicht erstmal auf einen Stuhl im selben Raum oder an die andere Kante des Sofas. Du kannst dann auch beginnen dich ganz normal im Raum zu bewegen. Tendiert dein Hund dazu deine Abwesenheit als beunruhigend zu empfinden, dann empfehle ich ein Kindergitter anzuschaffen und dich so schrittweise von deinem Hund zu trennen. Zuerst kannst du am Gitter sitzen bzw. näher dran rücken. Dann sitzt du hinter dem Gitter während es noch offen ist, dann geschlossen usw. Wird dein Hund unentspannt, verlässt er seinen Platz um in deiner Nähe zu liegen oder findet keine Entspannung, dann gehe sofort wieder einen Schritt zurück. Das bedeutet, dass das Training für deinen Hund an dieser Stelle zu schnell voranschreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 4:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach 6-8 Wochen sind diese Signale bei den meisten Hunden mit Entspannung verknüpft und können auch in schwierigeren Situationen eingesetzt werden. Erwarte nicht, dass dein Hund umfällt und schläft wenn du ihm vor dem Tierarztbesuch das Halstuch und den Duft umlegst. Vielmehr wird es dazu beitragen, dass dein Hund sich entspannter fühlt, was nicht immer direkt beobachtbar ist. Er kann jedoch unter der Oberfläche mehr an negativem Input abfedern und die Situation besser bewältigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sollte nach 6-8 Wochen keinerlei Fortschritt zu sehen sein, würde ich dir empfehlen spätestens dann einen Trainer (zB vom
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ibh-hundeschulen.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           IBH e.V.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) hinzuziehen, der mit dir die einzelnen Schritte nocheinmal durchgeht und dich bei der Umsetzung und Suche nach eventuellen Faktoren, die die Entspannung verhindern unterstützt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entspannungs-Akku regelmäßig aufladen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Sache zum Schluss, die aber sehr wichtig ist: Je häufiger du diese Signale in unentspannten Situationen einsetzt, zB beim Tierarzt, bei Besuch etc. desto häufiger musst du sie auch aufladen sonst besteht die Gefahr, dass sie sich mit der Aufregung verknüpfen und keine Entspannung mehr auslösen. Entspannungssignale sollten zu 20% eingesetzt und zu 80% aufgeladen werden. Wenn du also dein Entspannungssignal 2 mal pro Woche für Besuche einsetzt, dann solltest du es 8 mal Zuhause mit echter Entspannung aufladen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5296_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5146_2000px.jpg" length="399688" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 07 Apr 2021 07:02:04 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/konditionierte-entspannung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5146_2000px.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5146_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das 10-Leckerli-Spiel</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/das-10-leckerli-spiel</link>
      <description>Das 10-Leckerli-Spiel ist ein echter Vielkönner. In diesem Artikel stelle ich dir 3 Varianten aus meinem Alltag vor.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Das 10-Leckerli-Spiel ist ein echter Vielkönner. Es lässt sich in verschiedenen Situationen einsetzen, um ja nach Gestaltung und Fokus unterschiedliche Verhaltensweisen zu trainieren.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie läuft das 10-Leckerli-Spiel also ab?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Du brauchst einen Leckerlibeutel, Leckerlis 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          und 2 freie Hände. Wenn dein Hund angeleint ist, dann hat es sich für mich bewährt die Schlaufe der 3-Meter-Leine um eines meiner Handgelenke zu legen (mit kürzeren Leinen empfehle ich das Spiel nicht, da die Chance, dass der Hund in die Leine kracht groß ist).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Du beginnst zu zählen und beginnst bei 1, dabei greifst du in deinen Leckerlibeutel und legst immer ein Leckerli in deine andere Hand. Währenddessen hält sich dein Hund in deiner Nähe auf oder schaut im besten Falle ruhig zu.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipp:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn dein Hund schlecht warten kann, das Spiel noch nicht kennt oder generell schnell aufgeregt ist, dann zähle zu Anfangs nur kurz, z.B. nur bis 2.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du bei deiner Wunschzahl angekommen bist, dann gibst du deinem Hund immer einzeln ein Leckerli aus deiner Hand. Wie du ihm das Leckerli gibst, kannst du variieren. Du kannst die Leckerlis aus der Hand geben, um beispielsweise bei dir bleiben und Ruhe zu stärken oder in einem gewissen Radius um dich herum werfen. Darin steckt auch die Vielseitigkeit des 10-Leckerli-Spiels verborgen. Wenn dein Hund einmal verstanden hat worum es bei dem Spiel geht, dann wird er das Leckerli aufsammeln und sich gleich wieder zu dir umwenden. D.h. er schenkt dir freiwillig seine Aufmerksamkeit. Du kannst dann das Spiel auch wunderbar nutzen, um Situationen zu überbrücken in denen dein Hund nah bei dir bleiben soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du kannst das Spiel nutzen, um die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           freiwillige Aufmerksamkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu stärken und euer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Markersignal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (falls du nicht weißt, was ein Markersignal ist, empfehle ich dir diesen Artikel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.imherzenhund.de/markersignale" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Markersignal
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) mit positiven Konsequenzen aufzuladen. Das Spiel ist auch prima als Timingübung für dich geeignet: Mache dir zum Ziel das Markersignal genau in dem Moment zu sagen, in dem dein Hund sich vom Leckerli zu dir umwendet und das so früh wie möglich, also mit der ersten kleinen Bewegung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Variante 1: 10-Leckerli-Spiel mit Markersignal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Freiwillige Aufmerksamkeit stärken
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Immer wenn dein Hund zu dir schaut, passiert etwas gutes.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Markersignal auffrischen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Markersignal genau dann geben, wenn die Aufmerksamkeit zu dir zurück geht, verschiedene Leckerlisorten verwenden oder Leckerlis auf unterschiedliche Art und Weisen geben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Timingübung für dich
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Das Ziel setzen das Markersignal möglichst präzise genau dann zu geben, wenn dein Hund beginnt sich zu dir umzuwenden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Erwartungssicherheit stärken
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Das letzte Leckerli gibt es immer aus der Hand. Damit bekommt dein Hund die Information: Jetzt ist das Spiel zu Ende und ich kann mich wieder anderen Dingen widmen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipp:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beginne das Spiel dort zu üben, wo dein Hund sich gut auf dich konzentrieren kann und wenig Ablenkungen auf ihn warten. Damit setzt du die Segel für eine erfolgreiche Übung mit wenig Frust für dich und deinen Hund.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Variante 2: 10-Leckerli-Spiel mit Umorientierungssignal
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Umorientierungssignal (UO-Signal) oder auch Aufmerksamkeitssignal soll deinem Hund die Information geben: Es lohnt sich kurz mit dem aufzuhören, was ich gerade tue und meine Aufmerksamkeit in Richtung meines Menschen zu wenden. Dieses Signal ist besonders wertvoll, weil ohne Aufmerksamkeit bekomme ich auch keine weiteren Signale und Informationen zu meinem Hund. Für mich ist es eine der allerwichtigsten Signale für meinen Alltag, das ich lebenslang mit meinem Hund übe und das ich ganz früh zu üben beginne.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn dein Hund noch kein solches Signal kennt, dann kannst du das 10-Leckerli-Spiel dazu nutzen es ihm beizubringen, denn er zeigt, das gewünschte Verhalten recht automatisch sobald er verstanden hat worum es geht. Sollte dein Hund bereits ein UO-Signal kennen, kannst du das 10-Leckerli-Spiel nutzen, um es aufzufrischen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
          
             UO-Signal aufbauen oder auffrischen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           : Das UO-Signal wird dann gegeben, wenn der Hund sich ohnehin zu dir umwendet. Du kannst das Leckerli werfen damit die Übung gleich wieder von vorne starten kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Verschiedene Belohnungen verknüpfen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Unterschiedliche Wertigkeit im Futter (von Trockenfutter bis Frikadelle) und kleine Hetzspiele mit dem Futter können als positive Konsequenzen zum Aufladen des UO-Signals benutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Erwartungssicherheit stärken
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Das letzte Leckerli gibt es immer aus der Hand damit bekommt dein Hund die Information: Jetzt ist das Spiel zu Ende und ich kann mich wieder anderen Dingen widmen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipp:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein UO-Signal sollte kurz sein, in deiner Alltagssprache nicht vorkommen und mit möglichst unterschiedlichen Belohnungen (also nicht nur Futter) verknüpft sein. Alles was dein Hund gerne macht, kannst du als Belohnung einsetzen. Beginne dort zu üben, wo es deinem Hund sehr leicht fällt dir seine Aufmerksamkeit zu schenken und steigere die Ablenkung in kleinen Schritten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Variante 3: 10-Leckerli-Spiel und Ankersignal
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Ankersignal ist gemeinsam mit dem UO-Signal Teil des doppelten Rückrufs. Das ist eine besonders sichere Variante des Rückrufs, denn die zwei Signale werden unabhängig voneinander aufgebaut: Der Aufmerksamkeitswechsel und das zu dir zurückrennen. Das Ankersignal wird gegeben solange dein Hund auf dich zurenntn und ist damit ein Dauersignal. Es erinnert den Hund immer wieder daran was wir uns von ihm wünschen. Dadurch ist die Chance höher, dass er dabei bleibt und macht es robuster gegen Ablenkungen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Ankersignal wird als Dauersignal solange gegeben wir der Hund sich in einer gerade Linie schnell auf uns zu bewegt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipp:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf das Ankersignal sollten immer sehr hochwertige Belohnungen folgen und dein Hund sollte niemals mit der Belohnung gestoppt werden, denn das könnte ihn schnell frustrieren. Deshalb ist das 10-Leckerli-Spiel zwar gut geeignet, um es hin und wieder aufzufrischen, sollte dein Hund jedoch beispielsweise lieber spielen oder du Umweltbelohnungen einsetzen, dann würde ich das 10-Leckerli-Spiel nicht zu oft für diesen Zweck nutzen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
          
             Ankersignal-Signal aufbauen oder auffrischen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           : Das Ankersignal wird dann gegeben, wenn der Hund  schnell auf dich zurennt. Es ist ein Dauersignal also wird es immer wiederholt. Wähle ein Signal, das du laut auch über einen längeren Zeitraum rufen kannst.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Sehr hochwertige Belohnungen verwenden
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Wenn bei deinem Hund eher Spiel und Umweltbelohnungen sehr beliebt sind, dann setze das 10-Leckerli-Spiel sparsam ein, um das Ankersignal aufzufrischen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Erwartungssicherheit stärken
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           : Das letzte Leckerli gibt es immer aus der Hand damit bekommt dein Hund die Information: Jetzt ist das Spiel zu Ende und ich kann mich wieder anderen Dingen widmen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hoffe, dass dir dieser Artikel dich und dein Zusammenleben mit deinem Hund bereichert. Wenn dem so ist, würde ich mich sehr freuen, wenn du es mit anderen Hundemenschen, denen dieser Artikel helfen kann teilen würdest, denn mein Ziel ist es, dass dieses sehr nützliche und alltagstaugliche Wissen die richtigen Menschen erreicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles Liebe für dich und deinen Hund und bis zum nächsten Artikel!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2772.jpg" length="301360" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 16 Mar 2021 08:21:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/das-10-leckerli-spiel</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Leckerlis für Allergiker</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/leckerlis-fuer-allergiker</link>
      <description>Für Hunde mit Futtermittelallergien fällt es manchmal schwer geeignete Leckerlis zu finden. Alternativen findest du in diesem Artikel.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_4051_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles begann mit meinem Hund Tiger, der mit 10 kg Untergewicht aus dem Tierheim kam. Jedes Futter verursachte ihm Durchfall, Juckreiz und starke Übelkeit. Zahlreiche Tierarztbesuche brachten mich nicht weiter und bis ich selbst herausfand, dass er nur sehr wenige Futterbestandteile gut vertrug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Als mein Hund Tiger 2004 bei mir einzog, war ich Vegetarierer und hatte seit mindestens 12 Jahren lang kein Fleischstück mehr angefasst. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich einmal Leber, Niere und Co mit einem Messer auseinanderpflücken würde nur damit es meinem Hund halbwegs gut mit seinem Futter geht. Es war ein langer langer Weg und seitdem haben 3 weitere Hunde zu mir gefunden, die auch alle Probleme mit bestimmten Nahrungsmitteln haben. Daher habe ich leider recht viel Erfahrung damit Alternativen zu den üblichen industrierellen Nahrungsmitteln zu finden. In diesem Artikel möchte ich besonders über die Alternativen zu Leckerlis sprechen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Alternative zum kaufen, ist selbst machen. Ich bin kein großer Bäcker ich liebe es auch nicht viel Aufwand beim Kochen zu betreiben, daher stehen und standen für mich zwei Dinge im Mittelpunkt: Es muss
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           schnell
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          gehen und es muss
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           einfach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          sein. Letztlich hatte ich über einen langen Zeitraum zwei große Hunde, d.h. ich musste auch eine entsprechend große Menge in annehmbarer Zeit herstellen können. Ein ganzes Wochenende in der Küche nur damit die Hunde Leckerlis unter der Woche haben, finde ich keine besonders attraktive Vorstellung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zuerst möchte ich euch gerne meine Favoriten vorstellen, danach, was ich sonst noch so ausprobiert habe, was sich für mich persönlich aber als nicht praktikabel herausgestellt hat. Das kann aber bei dir ganz anders sein!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dörren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           - einfach, qualitativ hochwertiges Ergebnis, reines Fleischprodukt
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An oberste Stelle steht für mich das Dörren. Am liebsten dörre ich Innereien wie Lunge, Leber, Herz, Niere und Milz. Ab und an dörre ich auch Fleisch. Der größte Vorteil beim Dörren für Allergiker ist, dass es keine weiteren Zusatzstoffe enthält, die zusätzliche Probleme bereiten können. Die meisten Inhaltsstoffe bleiben erhalten, so dass die Leckerlis auch gesund sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bevor das Fleisch in den Dörrer kann, muss es kleingeschnitten werden. Das macht Arbeit. Die dünnsten Scheiben gelingen mir, wenn ich das eingefrorerne Fleisch etwa 60 min stehenlasse und dann im halbgefrorenen Zustand schneide. Je dünner die Scheiben, desto besser lassen sich die gedörrten Stücke nachher noch kleiner brechen (für kleine Hunde).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Dörren selbst braucht Zeit. Ich lasse meinen Dörrer in der Garage (er stinkt!) über Nacht ca. 7-8 Std bei 70°C laufen damit das Fleisch gut durchgetrocknet und haltbar ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Nachteile: Man muss sich ein Dörrgerät anschaffen. Ich habe meins gebraucht für 50 EUR gekauft. Es ist durchaus verbesserungswürdig, da ich kein Dörrgerät mit Gittern, sondern mit Plastikauflagen habe und diese anschließend aufwendig sauber gemacht werden müssen. Mein Geschirrspüler kriegt die Dinger nicht sauber, gerade wenn ich Leber gedörrt habe. Mir gelingt das Saubermachen am besten, wenn ich die Dörrauflagen mit Wasser einweiche und am nächsten Tag die Fleischreste entferne. Versucht man die angetrockneten Fleischreste abzukratzen, ist man sehr lange beschäftigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle meine Hunde haben die selbstgedörrten Belohnungen geliebt. Manchmal sind sie mir zu hart geraten, dann waren sie eher als Kauartikel geeignet.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Backblechkekse
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           - schnell und einfach große Mengen
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachdem mein Hund Tiger dann auch keine Eier mehr vertrug stand ich vor einem großen Problem. Wie backe ich jetzt meine Kekse? Tatsächlich lassen sich Backblechkekse ganz einfach auch ohne Eier backen. Mein Rezept ist sehr einfach und es gibt tausende Varianten draußen im Netz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           250 g Dinkelmehl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           250 g gewolftes Fleisch/Leber/Fisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das gewolfte Fleisch in eine Rührschüssel geben. Eventuell mit einem Pürierstab oder in einem Mixer zusätzlich zerkleinern. Etwas Mehl und etwas Wasser dazugeben und mit dem Knetharken durchrühren bis ein glatter, recht flüssiger/streichfähiger Teig entsteht. Backblech mit Backpapier abdecken, den Teig auf das Blech gießen und mit einem Teigschaber glattstreichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei 180°C 10 min in den Ofen damit, anschließend rausnehmen und mit einem Pizzaroller den Teig in die gewünschte Leckerligröße schneiden. Weitere 25 min bei 180°C fertig backen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das größte Problem, das ich mit meinen Allergikern hatte, war, dass die Reaktion auf "etwas falsches" meist sehr heftig ausfiel und langanhaltend Probleme bereitete. Daher war es mir immer wichtig so wenige Zutaten wie möglich einzusetzen und eben nur das von dem ich genau wusste, dass es auch vertragen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bachblechkekse sind sehr schnell gemacht. Man kann die Kekse morgens machen und mittags schon als Leckerli verfüttern. Der größte Nachteil für mich ist, dass mir die Kekse häufig zu hart werden und Grisu sie dann nicht so gerne mag. Für meine vorherigen Hunde habe ich sehr häufig diese Kekse mit wechselnden Zutaten gebacken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fleisch kochen und klein schneiden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - einfach, schnell aber unter Umständen pappig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine weitere Alternative, derer ich mich gern bediene, ist es Fleisch zu kochen und kleinzuschneiden und dieses dann als Futterbelohnung zu verwenden. Mein Grisu liebt weiche Leckerlis daher mache ich das recht häufig. Es ist aber auch eine rechte Sauerei in der Leckerlitasche und meine Handschuhe sind nach dem Spaziergang meistens auch ziemlich pappig. Aus meiner Erfahrung ist das "sauberste" Fleisch Herzfleisch, aber davon sollte der Hund nicht soviel bekommen daher ist es auch nur ein begrenzt geeigneter Tipp. Die Haltbarkeit ist begrenzt und die Leckerlis müssen im Kühlschrank gelagert werden. Auch hier hat man wie beim Dörren den Vorteil, dass man keine weiteren Zutaten hinzufügen muss und so sicher sein kann, dass die Leckerlis auch vertragen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Alternativen, die sich für mich nicht bewährt haben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wurst selbst herstellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Zeit lang hatte ich versucht schnittfeste Würste selbst herzustellen. Es gibt zahlreiche Anleitungen im Internet wie das gelingen kann. Mit jeder Menge Gelatine und Fleisch, gewickelt in ein Handtuch, dann kochen, lässt sich eine schnittefeste Wurst herstellen. Leider hat bislang keiner meiner Hunde Schweinegelatine vertragen, so dass ich diesen Versuch nur einmal unternommen habe. Es ist nicht unaufwendig die Masse zu mischen, sie in Handtücher einzurollen und zu kochen. Für eine längere Haltbarkeit sollten die Leckerlis eingefroren werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Backmattenkekse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Backmattenkekse sind bei vielen Hundehaltern sehr beliebt. Man kann die Matte mit dem flüssigen Teig befüllen, in den Ofen schieben und man muss die fertigen kleinen Bobbels dann nurnoch aus der Matte rausdrücken. Ich habe auch eine Backmatte und hab sie schnell wieder in den Schrank verbannt, weil die Anzahl der Kekse, die aus so einer Backmatte rauszuholen sind für mich in keinem Verhältnis zum Aufwand standen. Die Backblechkekse sind einfacher zu machen, manchen weniger Spülaufwand und man hat am Ende eine größere Menge. Lange Zeit hatte ich keine Spülmaschine und da war das Säubern der Backmatte kein besonders großer Spaß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerollte/Geformte Kekse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt zahlreiche Rezepte für Hundekekse im Internet. Das Formen von Teig gehört nicht zu meinen Hobbies. Ich fand das sehr aufwendig die richtige Größe für meine Hunde aus dem Teig herauszuformen. Waren die Kugeln zu groß waren sie oft nicht richtig durch oder zu hart. Da finde ich das Ausstreichen von Teig deutlich einfacher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Schluss sei noch gesagt, es gibt gerade als Alternative zum Dörren und Kochen mittlerweile Hersteller, die reines Fleisch von fast jedem Tier in sehr guter Qualität anbieten. Das hat natürlich auch seinen Preis. Wer den nicht scheut, dem kann ich folgende Hersteller aus persönlicher Erfahrung empfehlen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.leckaland.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Leckalan
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           d
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - für Allergiker geeignete Fleischsorten (Wild, Kaninchen, Ziege etc.), alle getrockneten Produkte kommen in Papierverpackungen, selbst beim Verschluss wurde mitgedacht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lunderland-tierfuttershop.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lunderlan
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           d
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - für Hunde, die Fisch, Schaf und Rind gut vertragen eine sehr gute Quelle für tolle naturreine Kauartikel und Leckerlis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kausnack.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lupus Kausnack
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - regionale Produkte aus Bayern schonend getrocknet in extrem guter Qualität, vor allem Rind, wenige Produkte von der Ente und Wild
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.fleischeslust-tiernahrung.de/index.php/hund/the-pure.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fleischeslust Tiernahrung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - die PURE Reihe ist für Hunde mit Allergien gut geeignet, die Würste sind teilweise schnittfest und ich setze sie auch gerne als Alternative zu geschnittenem gekochten Fleisch ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3111_2000px.jpg" length="420566" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 20 Feb 2021 10:22:18 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/leckerlis-fuer-allergiker</guid>
      <g-custom:tags type="string">Allgemeines,Hundetraining</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Explodieren auf Knopfdruck</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/explodieren-auf-knopfdruck</link>
      <description>Wenn die Worte Anderer mich treffen, was hat das mit mir zu tun?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Worte Anderer mich treffen, was hat das mit mir zu tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1195_2000px.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Einstieg in dieses Thema möchte ich gerne mit dir einmal eine Szene durchspielen. Du wirst sie vielleicht so oder so ähnlich schon einmal erlebt haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du bist mit deinem Hund unterwegs und du bittest einen anderen Hundehalter etwas zu tun, beispielsweise seinen Hund anzuleinen. Er ignoriert deine Bitte, stattdessen hat er dir viele Dinge zu sagen. Dinge über deinen Hund, Dinge über dich, vielleicht auch Dinge über die Situation. Du möchtest eigentlich garnicht zuhören, denn wie oft am Tag musst du dieses Gespräch führen. Du möchtest einfach nur, dass der Mensch seine Leine in die Hand nimmt, seinen Hund anleint und weitergeht. Du denkst dir: Das kann doch nicht so schwer sein. Aber der macht das einfach nicht und dann sagt er auch noch Dinge, die so garnicht wahr sind. In dir macht es irgendwo klick und du bist plötzlich wütend, dein Tonfall ändert sich und du spürst wie die negativen Emotionen in dir hochkochen. Was danach passiert: Ob wir laut werden oder es in uns reinfressen, ist erstmal nicht so wichtig. Wichtig ist sich folgendes zu fragen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum fällt die Reaktion auf etwas, das ein fremder Mensch sagt, der dich gerade mal 30 Sekunden kennt, so stark aus? Warum kann dich das Gesagte überhaupt so treffen, dass es diese Emotionen in dir auslöst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde das eine super spannende Frage, die ich mir bedauerlicherweise ganz oft erst im nach hinein und nicht in der Situation selbst stellen kann (weil meine Emotionen mir den Zugang zu diesem rationalen Teil meines Gehirns versperren). Mit etwas Abstand betrachtet, ist es doch eigentlich so, dass ein Fremder oder ganz allgemein eine andere Person keine neuen Gefühle erzeugen kann. Vielmehr wird etwas getriggert, das eigentlich schon da ist. Das Gefühl ist in mir und derjenige drückt von außen quasi nur den Knopf und puff, ich explodiere in negativen Emotionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um das einmal genauer zu betrachten ein Beispiel aus meinem Alltag, das noch garnicht so lange zurückliegt:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Monaten rackere ich mich ab Wege und Lösungen dafür zu finden, dass es meinem Hund, der mit seinen Erlebnissen an Silvester allgemein sehr ängstlich und geräuschempfindlich geworden ist, wieder besser geht. Ich hadere darüber wie ich so lange jetzt schon an dem Problem arbeite und sich keine wirkliche Besserung einstellt, dann sagt mein Partner in einem Nebensatz zu mir, dass ich bislang offenbar etwas falsch gemacht habe. Und ich explodiere. Ich bin extrem wütend auf meinen Partner, dass er das so sagt, ich bin unendlich traurig auf diese Niederlage so hingewiesen zu werden. Die negativen Emotionen sind da, sie übermannen mich und machen mich blind für die Gründe, die ihn diesen Satz wirklich haben sagen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontrolle zurückgewinnen und hinschauen: Was ist da los?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit etwas Abstand, kann ich mir folgende Fragen stellen: Warum ist meine Reaktion so massiv ausgefallen? Warum konnte mich dieser Nebensatz überhaupt treffen? Hmmm... kurz nachdenken. Erstmal fühle ich mich schlecht, dass ich so überhaupt reagiert habe, aber stopp, genau darum geht es nicht. Abstand einnehmen und behalten, warum habe ich also so reagiert? Meine erste These: Wahrscheinlich weil  Gedanken wie „ich tue nicht genug“, „ich tue nicht das Richtige“, „ich gebe mir nicht genug Mühe“, „ich gebe nicht genug, um ihm zu helfen“, „ich bin einfach nicht gut genug um ihm helfen zu können“ immer noch ein Teil von mir sind. Dieser Nebensatz hat genau in dieses Wespennest aus unbewussten Glaubenssätzen reingepiekst und mein Gehirn ist voll drauf angesprungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Spaziergangsituation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genauso ist das früher auf meinen Spaziergängen auch abgelaufen. Wenn Sätze anderer Hundehalter wie „ich hätte meinen Hund wohl nicht im Griff“, „so könne das ja nie was werden“, „ich will meinen Hund wohl von allem abschirmen“  mich treffen konnten, dann standen dahinter Glaubenssätze wie „ich bin nicht gut genug“, „ich mach das hier nicht gut genug“, „ich mach das nicht richtig“, „ich schaff das nie“. Das Problem ist also nicht, dass die anderen mit ihren Aussagen in diesen Wespennestern herumstochern. Das Problem ist vielmehr, dass diese Wespennester überhaupt da sind, ansonsten gäbe es da nichts zu stochern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösung 1: Die anderen müssen sich ändern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klar, wäre ein Ansatz nun zu sagen: Naja, die Menschen sollten einfach besser miteinander umgehen und solche Vorwürfe garnicht erst formulieren. Es wäre wirklich wirklich schön, wenn es eines Tages so kommen würde aber wahrscheinlicher ist, dass das erstmal ein Wunschtraum bleiben wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösung 2: Ich ändere etwas an mir selbst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statt dem anderen zu überlassen wie ich mich fühle und ihm diese Macht über mich und mein Gefühlsleben zu geben, wäre es da nicht sinnvoller sich einmal genauer damit zu beschäftigen was ich eigentlich über mich glaube und auf welcher Grundlage ich das tue?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin sicher, wäre ich innerlich auf festen Füßen gestanden mit dem Glauben, dass ich alles mir mögliche tue, um meinem Hund zu helfen und ihn in seiner Angst zu unterstützen, dann hätte ich diesen Nebensatz als genau das annehmen können was er war: Ein Nebensatz, den mein Partner fallen gelassen hat, weil er mir sagen wollte, dass wir weiter nach Lösungen suchen müssen anstatt uns zu beklagen, dass nichts funktioniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die Spaziergänge gilt ähnliches: Wenn ich wirklich weiß warum ich mit meinem Hund so umgehe, dann brauchen mich solche Aussagen "ich hätte meinen Hund nicht im Griff" nicht mehr anzuheben, denn ich weiß: Darum geht es garnicht. Glaubenssätze wie "ich krieg das nicht hin", "der kann das besser als ich" haben garkeine Chance, denn ich weiß wie es geht und ich weiß auch dass mein Hund und ich Zeit brauchen um zu lernen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ausheben solcher Wespennester, also schädlichen Glaubenssätzen, hängt bei mir sehr stark mit meiner inneren Überzeugung und damit mit meinem eigenen Wissen zusammen. Wissen gibt mir Sicherheit und wenn irgendwo Zweifel in mir geweckt werden, dann mache ich mich meistens auf die Suche nach gezielten Informationen, um zu sehen, ob mein Gefühl irgendeine Grundlage hat oder ich mir hier einfach nur ungute Dinge selbst einrede.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hurt people hurt people
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und als letzten Punkt: Bei den allermeisten Menschen, die so rücksichtslos mit anderen umgehen, hat das Gesagte mehr mit ihnen zu tun als mit dir. Schließlich kann dieser Mensch nach 30 Sekunden, die er dich und deinen Hund jetzt kennt unmöglich eine begründete Meinung zu deinem Umgang mit deinem Hund haben. Und selbst wenn Menschen glauben, dich und deinen Hund zu kennen: ausformulierte Zweifel sind häufig Ausdruck eigener Ängste, die nicht wirklich etwas mit dir zu tun haben. Du musst diese Ängste für dich nicht übernehmen. Du kennst deinen Weg und du weißt warum du ihn gewählt hast.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du gehst freundlich mit deinem Hund um, weil sich das richtig anfühlt und weil du weißt, dass es richtig ist. Vertraue deinem Gefühl und nicht den Zweifeln anderer. Wenn du bemerkst, dass dich die ausgesprochnen Zweifel ebenso bewegen, dann frage dich nochmal ausdrücklich: Was in mir selbst lässt mich diesen Zweifel spüren? Weiß ich vielleicht noch nicht genug? Gibt es etwas, das ich mir nochmal näher anschauen möchte, um mehr darüber zu erfahren? In jedem Fall: Gehe erst in dich, anstatt das was andere über dich und deinen Umgang mit deinen Hund sagen ungefiltert zu übernehmen. Nur du bestimmst über deine Handlungen und Entscheidungen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn dich Dinge, die von außen an dich heran getragen werden treffen, dann mache dir bewusst, dass du die Worte und Taten von anderen nicht ändern kannst. Beginne stattdessen damit in deinem Inneren danach zu forschen, warum dich diese Aussage so getroffen hat, warum du dir etwas zu Herzen nimmst und welche versteckten Glaubenssätze möglicherweise hinter den negativen Emotionen stehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fokussiere dich auf dich selbst und nehme das Szepter wieder selbst in die Hand. Du löst diese Konflikte für dich langfristig, weil du dir darüber bewusst wirst, warum dir das gerade so zu schaffen macht. Die bewusste Wahrnehmung macht den Weg für Bewältigungsstrategien und Veränderungen frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denke auch daran, dass das Gesagte wahrscheinlich weniger mit dir als mit der Person selbst zu tun hat. Kommst du zu diesem Schluss, dann lass die Erinnerung an die Situation wirklich los. Sobald du merkst, du denkst doch wieder darüber nach, lass diese Gedanken ganz aktiv weiterziehen und konzentriere dich z.B. auf deinen Atmen und einen anderen Gedanken, den du dir ganz bewusst einlädst.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/Veraenderungen.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Möchtest du dich mit diesem Thema noch näher beschäftigen? Aus eigener Erfahrung kann ich dir empfehlen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Buch "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.gu.de/produkte/koerper-geist-seele/lebenshilfe/happy-end-im-kopfkino-middendorf-2018/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Happy End im Kopfki
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           no
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " von Katharina Middendorf, Ralf Sturm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den kostenfreien Workshop von Tina Schwarz:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://tina-schwarz.de/cleversoul-workshop/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Clever&amp;amp;Soul Workshop
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://tina-schwarz.de/vip-dogs-academy/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://tina-schwarz.de/vip-dogs-academy/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           VIP Dogs Academy
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von Tina Schwarz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1195_2000px.JPG" length="300404" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 01 Feb 2021 20:27:28 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1195_2000px.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1195_2000px.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gesundheit und Verhalten</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/gesundheit-und-verhalten</link>
      <description>Stur, launisch oder unwillig? Vielleicht auch einfach nur krank. Erkrankungen beeinflussen Verhalten und umgekehrt.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5966_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Kopf schmerzt, es ziept bei jedem zweiten Schritt in der Hüfte und dann springt der Hund plötzlich in die Leine, um den besten Kumpel auf der anderen Straßenseite zu begrüßen.
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Ups, war mir entgangen.
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         Ein scharfer Schmerz schießt mir durch den Rücken und ich rucke reflexartig an der Leine. Mein Hund schaut mich von unten erschrocken an. Ich greif mir an den Kopf.
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Es tut mir leid , ich wollte dir nicht wehtun.
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es uns nicht gut geht, sind wir häufig leichter reizbar und dünnhäutiger. Dinge, die wir sonst mit einem Lächeln oder Schulterzucken wegstecken, belasten uns spürbar. Wenn uns jetzt jemand vor eine sehr schwierige Matheaufgabe setzt, wird es uns schwerer fallen diese zu lösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unseren Hunden geht es ganz genauso. Schmerzen und Unwohlsein sorgen dafür, dass Reaktionen heftiger ausfallen oder der Hund Verhalten zeigt, das wir sonst nicht von ihm kennen. Er vielleicht grummelig und übellaunig wirkt. Lernen wird in diesem Zustand deutlich erschwert. Das gilt nicht nur für starke gesundheitlich Probleme, sondern auch für chronische Schmerzen, wie sie beispielsweise durch Verspannungen verursacht werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hunde, die beispielsweise oft Angst haben, verspannen sich sehr oft sehr stark. Die häufige und starke Kontraktion der Muskulatur führt zu Verspannungen und kann anhaltende Schmerzen verursachen. Kein Hund beginnt davon zu humpeln, aber der Stress ist chronisch, schlägt sich körperlich nieder. Ein Teufelskreis beginnt...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Henne oder Ei, was war jetzt zuerst da? Gesundheitliches Problem oder Verhaltesauffälligkeit? Wo fängt das Verhaltensproblem an und wo hört das gesundheitliche Problem auf? Die Abgrenzung ist manchmal schwierig zu treffen, denn der körperliche Zustand beinfflusst das Verhalten und umgekehrt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur ein körperlich und mental gesunder Hund ist in der Lage optimal zu lernen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Erkrankungen können eine Rolle spielen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede Erkrankung wirkt sich körperlich aus und kann so das Verhalten des Hundes verändern. Häufig fällt es uns erst dann auf, wenn wir das Verhalten als Problem empfinden. Der Hund beispielsweise plötzlich Dinge verweigert, mehr bellt, schnappt, beisst oder dauerhaft sehr aufgeregt ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die häufigsten körperlichen Ursachen, die zu "problematischem Verhalten" führen sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schmerzen im Bewegungsapparat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Magen-Darm-Erkrankungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere häufige Ursachen sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ohrenentzündungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Augenerkrankungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zahnerkrankungen und Zahnschmerzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Infektionserkrankungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erkrankungen der Haut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Parasitenbefall
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herzerkrankungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb ist die erste und wichtigste Aufgabe der Gang zu einem guten Tierarzt. Ohne die Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung kann Training nur bedingt fruchten. Wenn Probleme im Bewegungsapparat oder Schmerzen vermutet werden, empfehle ich den Gang zu einem Spezialisten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum du manchmal zum Detektiv werden musst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist überdurchschnittlich häufig so, dass für Verhaltensauffälligkeiten eine gesundheitliche (Mit)Ursache gefunden werden kann. Manchmal braucht es aber einiges an Durchhaltevermögen bis man diese Ursache auch gefunden hat. Meine Hündin Paula hatte beispielsweise eine angeborene Fehlbildung in der Wirbelsäule, die dafür gesorgt hat, dass ihre Nerven im hinteren Rücken dauerhaft gequetscht wurden und kaum Spielraum hatten. Es hat 6 Jahre gedauert, um diese Diagnose zu erhalten. Manchmal sind es auch ganz kleine Dinge, die einen riesen Unterschied machen und diese zu finden, ist kleinteilige Fiddelarbeit. Paula hat nie gehumpelt oder ist schlecht gelaufen. Es waren zu Beginn eine ausgeprägte Leinenaggression die auffiel und die Tatsache, dass wir trotz sehr gutem Training immer wieder unerklärliche plötzliche Rückfälle hatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tierärzte unterschiedlicher Fachrichtungen haben oft einen unterschiedlichen Wissensstand zu bestimmten Erkrankungen. Daher hat sich für mich bislang der Gang zum Spezalisten immer gelohnt und ich hole mir bei Zweifeln oder wenn die Behandlung keine Besserung bringt auch gerne eine Zweitmeinung ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tierärzte für Verhaltenstherapie sehen viele unterschiedliche Krankheitsbilder, die mit Verhaltensproblemen im Zusammenhang stehen können jeden Tag in ihrer Praxis und können zusätzlich wertvolle Hinweise geben, welche Erkrankung hinter einem Verhalten stecken könnte und welcher Spezialist helfen kann der Erkrankung auf den Grund zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist jede Verhaltensauffälligkeit jetzt Symptom einer Erkrankung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, aber die Möglichkeit besteht und das Ausschließen von körperlichen Ursachen ist entscheidend für ein erfolgreiches Training.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinweise für eine körperliche Erkrankung im Hintergrund sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich auftretende Verhaltensveränderungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiel: Wenn der Hund immer problemlos überall angefasst werden konnte, aber plötzlich zu knurren, zu schnappen oder auszuweichen beginnt, wenn man bestimmte Gliedmaßen anfassen möchte. Oder wenn der 12 jährige Hund plötzlich beginnt Menschen oder andere Hunde anzubellen ohne, dass es einen erklärbaren Vorfall gab. Wenn ein sonst entspannter Hund plötzlich ständig stehenbleibt und/oder nicht weiterlaufen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich auftretende Verhaltensveränderungen sind oft eine Ursache für körperliche Erkrankungen im Hintergrund und sollten immer Anlass dazu sein, den Hund einmal einem guten Tierarzt vorzustellen. Schmerzen, organische Erkrankungen (Leber, Niere, Herz, Schilddrüse etc.) oder nachlassende Sinnesleistungen können mögliche Gründe für solche Verhaltensveränderungen sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Erfolge trotz gutem Trainings ausbleiben und/oder es zu ausgeprägten Rückfällen kommt ohne, dass eine Ursache erkennbar ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiel: Im Training wurde erarbeitet, dass der Hund andere Hunde auf eine gewisse Entfernung ruhig anschauen kann und dafür belohnt wird. Der Hund zeigt dieses Verhalten stabil über mehrere Wochen, plötzlich von einem Tag auf den anderen werden Hunde in weiter Entfernung wieder zum Problem und der Hund beginnt wieder sein altes Verhalten mit in die Leine springen und bellen zu zeigen. Diese Rückfälle treten immer wieder ohne erkennbaren Auslöser auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unwohlsein und Schmerzen machen es manchmal unmöglich auf bereits Erlerntes zuzugreifen. Der Hund fällt in seine alten Verhaltensmuster zurück. Hier muss unbedingt nach der Ursache gesucht werden, die häufig in anhaltenden Magen-Darm-Erkrankungen oder in Schmerzen (im Bewegungsapparat) zu finden ist. Es kommen aber natürlich auch andere Ursachen in Frage. Die Klärung erfolgt in Zusammenarbeit mit einem guten Tierarzt und Spezialisten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Hund plötzlich Dinge verweigert, die vorher problemlos möglich waren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiel: Der Hund hatte nie ein Problem in den Kofferraum ins Auto zu springen. Seit einiger Zeit steht er länger vor der Kofferraumklappe und scheint zu zögern oder steigt sehr unwillig ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade Schmerzen im Bewegungsapparat oder bei älter werdenden Hunden kommen eher schleichend daher. Viele Hunde versuchen weiterhin "mitzuhalten", obwohl ihnen die Gräten bereits ziemlich wehtun. Auch hier lohnt es sich einen Spezialisten oder einen Physiotherapeuten aufzusuchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Häufig wird die Gesundheit mit als letztes in Betracht gezogen, wenn es um Verhaltensveränderungen oder Probleme geht. Der Hund wird als stur, launisch oder unwillig abgestempelt. Das ist unfair dem Hund gegenüber, denn nur ein gesunder Hund ist überhaupt in der Lage Training optimal umzusetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine körperliche Ursache die Verhaltensveränderungen beeinflusst, muss diese unbedingt gefunden und behoben werden damit Training schnell und gut greifen kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0398_2000px.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch übermäßig starkes Jagdverhalten kann durch gesundheitliche Aspekte befördert werden, denn Stress ausgelöst durch Erkrankungen und Schmerzen macht reaktiver und löst damit angeborene Verhaltensmuster wie Jagdverhalten schneller aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5966_2000px.jpg" length="417252" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 11:34:46 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/gesundheit-und-verhalten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Verhaltenstherapie,Hundetraining</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Belohnungen: Mehr als nur ein Keks</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/belohnungen-mehr-als-nur-ein-keks</link>
      <description>Wann Belohnungen zu Verstärkern werden und warum langweilige Belohnungen langfristig euer Training bremsen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3383_Grisu-96f1fc2a.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spielen mit Spielzeug ist für viele Hunde eine sehr schöne Belohnungsmöglichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Money money money...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ab heute gibts Kartoffeln statt Gehalt! Stell' dir vor ein Chef oder dein Kunde kommt morgen früh zu dir und verkündet, dass du ab heute anstatt mit Zahlen auf deinem Konto, in Kartoffeln bezahlt wirst und zwar in denen, die es Mittags auch in der Kantine zu essen gibt. Überrascht? Enttäuscht? Entsetzt? Aber es geht noch einen Schritt weiter: Das möchte dein Chef gerne ab jetzt für immer so beibehalten, schließlich ist essen für dich wichtig und das sollte dir einiges wert sein, zum Beispiel weiter zur Arbeit zu kommen anstatt dich nach einem Alternativjob umzusehen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Klingt nicht nach dem was du dir vorstellst? So in etwa fühlen sich die zahlreichen Hunde, die für ihre Zusammenarbeit nur die kleinen braunen Kügelchen angeboten bekommen, die ihnen morgen und abends auch im Napf präsentiert werden. Nur unsere Hunde können sich leider nicht nach einem Alternativmenschen umsehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir erwarten als Gegenleistung für unsere Arbeit steigende Zahlen auf unserem Konto. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, sind wir enttäuscht und suchen uns unter Umständen eine Arbeit, die, was die Bezahlung angeht, mehr unseren Erwartungen entspricht. Genauso geht es auch unserem Hund. Wenn wir ihm als Gegenleistung für Dinge, die wir von ihm fordern und die für viele Hunde vollkommen unsinnig sind, nur kleine braune Brocken anbieten, die er ohnehinmal zweimal am Tag bekommt (oder noch schlimmer: garnichts), dann ist die logische Konsequenz, dass sich auch unser Hund nach Aktivitäten umschaut, die ihm mehr Spaß machen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und genau das ist der Knackpunkt: Unsere Belohnungen konkurrieren immer mit der Umwelt, also das was um unseren Hund vor sich geht und was ihn möglicherweise sehr interessiert. Wenn wir für ein wegspringendes Reh einen trockenen Keks anbieten, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich unser Hund für uns entscheidet ziemlich gering. Das Reh ist einfach soviel besser. Auf uns übertragen, wofür würden wir uns entscheiden: den 1000 EUR Schein als Wochenlohn oder eine Schale gekochter Kartoffeln vom Mittagessen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich glaube die Antwort liegt ziemlich auf der Hand. Wir sind ganz oft trotzdem sehr verwundert, wenn unser Hund dem Reh hinterher springt und wir mit unserem Futterbrocken alleine dastehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wann eine Belohnung zum Verstärker wird
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir unserem Hund eine Belohnung anbieten, beispielsweise ein Stück Futter, dann bezwecken wir damit ihm etwas Gutes zu tun, das er im besten Fall mit dem in Verbindung bringt, dass er zuvor getan hat.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beispiel: Ich sage "Sitz", mein Hund setzt sich, ich gebe ihm einen Keks. Mein Hund wird, wenn ich das nächste mal "Sitz" sage, sich vermutlich wieder hinsetzen, weil er das Gute (den Keks) mit dem Verhalten "Hinsetzen" verknüpft hat. Er setzt sich, denn das Hinsetzen hat sich für ihn gelohnt. Er bekommt danach den Keks.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn dieser Lernprozess in Gang gesetzt wird, dann sprechen wir von Belohnungen als Verstärker. Verstärker sind Konsequenzen eines Verhaltens (kommen also immer direkt danach), die dafür sorgen, dass das Verhalten (in diesem Fall das Hinsetzen) schneller, häufiger, intensiver oder langanhaltender gezeigt wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wird dieser Lernprozess nicht in Gang gesetzt, wie beispielsweise bei einem Hund, der gerade volle Kanne in der Leine hängt, weil er einem Reh hinterherlaufen möchte und wir bieten ihm daraufhin einen Keks an, dann ist der Keks ein netter Versuch einer Belohnung gewesen und schmeckt dem Hund sicherlich dennoch aber er hat nicht als Verstärker gewirkt. Denn dieser Keks wird nicht dafür sorgen, dass der Hund dem Reh beim nächsten mal nicht hinterherrennt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist der große Vorteil von Training über positive Verstärkerung: Geht's mal schief, dann haben wir keinen Schaden angerichtet. Er hat uns aber auch nicht wirklich weiter gebracht. Entscheidend für erfolgreiches Training ist deshalb, dass wir uns genau überlegen müssen: Was können wir unserem Hund für gutes Verhalten als passende Belohnung anbieten. Der Keks scheint es nicht immer zu bringen und es immer wieder mit dem Keks zu versuchen in der Hoffnung ein anderes Ergebnis zu erzielen, ist wenig erfolgsversprechend.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Randnotiz: Ich habe nichts gegen Futterbelohnungen. Es ist wichtig, dass der Hund draußen Futter nimmt und viele Verhaltensweisen lassen sich mit Futter gut verstärken. Das Belohnung-Repertoire zu vergrößern ist aber meiner Ansicht nach sehr wichtig, um schnelle und anhaltende Erfolge zu erzielen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hobbyliste
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Antwort auf die Frage "wie finde ich die richtigen Belohnungen für meinen Hund" ist die Hobbyliste, manche kennen sie vielleicht auch unter Top 20 Liste. Ein Achtsamkeitsspaziergang eignet sich hervorragend um diese Liste zu erstellen. Ich erstelle diese Liste für meinen Hund mindestens zweimal im Jahr neu, denn auch mein Hund verändert seine Interessen und Vorlieben und so bekomme ich immer wieder einen neuen und klaren Blick für mögliche Belohnungen, die dann auch als Verstärker für das Verhalten, das ich mir wünsche, eingesetzt werden können.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Achtsamkeitsspaziergang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nimm deinen Hund an eine längere Leine, so dass er sich relativ frei bewegen kann (3-5 Meter Leinen sind ideal) und suche mit ihm eine ruhige Umgebung auf in der ihr nicht zuviele Herausforderungen zu bewältigen habt. Nun beobachte deinen Hund: Was macht er gerne und oft? Welche Aktivitäten machen ihm richtig viel Spaß?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuhause nimmst du dir einen Zettel und schreibst alles auf, was du beobachten konntest: Schnüffeln, Ausschau halten, sich schnell oder langsam bewegen, lange oder kurz schnüffeln etc. Dann überleg dir, was macht dein Hund mit dir zusammen eigentlich alles so gerne? Welche Nahrungsmittel findet er richtig spannend abseits von dem was im Napf landet?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG-20200623-WA0006.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Hunde, die sich gerne kraulen lassen, kann auch Kuscheln als Belohnung eingesetzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versuche dann die Punkte, die du gefunden hast in eine Reihenfolge zu bringen: Wofür würde dein Hund alles stehen lassen? Für das weglaufende Reh? Für den geworfenen Futterball? Für eine interessante Fährte? Das wäre die Nummer eins. Sortiere den Rest nach Beliebtheit abwärts bis du eine Liste von 20 Aktivitäten hast, dazu kann auch gehören verschiedene Futtersorten zu suchen, geworfen zu bekommen, hinterherzujagen etc.. Es wäre aber schön, wenn du darüber hinaus noch mehr beliebte Aktivitäten deines Hundes in deinen Belohnungskatalog aufnehmen könntest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedürfnisorientierte Belohnungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau wie du gerne als Gegenleistung für deine Arbeitszeit dein Konto gefüllt haben möchtest, streben Hunde ebenso danach bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen. Das tun sie entweder ohne uns und im Alleingang oder, wenn wir diese Aktivitäten mit unseren Belohnungen aufgreifen, mit uns gemeinsam. Dadurch werden wir für den Hund zu einer Quelle für Bedürfnissbefriedigung. Unsere Hunde werden lernen können, dass wir die ihnen wirklich wichtigen Dinge aufgreifen. Das motiviert und macht es dann auch möglich, dass sie die (aus ihrer Sicht) albernsten Dinge mitmachen, wie sich von einer flüchtenden Beute abrufen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du möchtest einen genauen Blick auf die Bedürfnisse deines Hundes werden und erlernen wie du diese in Belohnungen mit dir umsetzen kannst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann komm in meine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/angebot?preview=true&amp;amp;nee=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_try_mode=true#TrainingOnline"&gt;&#xD;
      
           Onlineberatung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Wir können für 3 Monate an 6 Terminen für langfristige und anhaltende Verbesserungen in eurer Zusammenarbeit sorgen oder du kommst in die schnelle Nothilfe und wir tauchen in einer gemeinsamen Stunde tief in das Thema "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Belohnungen - genau auf euch zugeschnitten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " ein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3111_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein in Butterbrotpapier verpacktes Kaui ist eine tolle Spezial-Belohnung für Hunde, die gerne rupfen und kauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3383_Grisu.jpg" length="78385" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 08:24:15 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/belohnungen-mehr-als-nur-ein-keks</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hund trifft Hund: Sind unsere Hunde noch sozial?</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/hund-trifft-hund</link>
      <description>Menschen und Hunde sind soziale Lebewesen. Ist sozial gleichbedeutend mit everybodys darling?</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2206_2000px-c021218c-6240810e.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Annäherung von Zweien, die sich noch fremd sind - der Eine klein, der Andere groß, nicht wissend was sie voneinander erwarten können, außer sie lassen sich Zeit zum beobachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Wochenende habe ich mich mit einer Kundin über das Verhalten ihrer Hunde auf der Hundewiese unterhalten und das Gespräch hallt so sehr in mir nach, dass ich heute nicht anders konnte als meine Gedanken dazu zu Papier zu bringen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ausgangspunkt unseres Gespräches war, dass meine Kundin zusehens das Gefühl beschlich, dass sich mindestens einer ihrer beiden Hunde auf der Hundewiese garnicht so wohl fühle, wie sie es immer angenommen habe. Sie fahre eigentlich nur zur Hundewiese, um ihren Hunden ausreichend Gelegenheit zum Spielen zu geben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und tatsächlich, wenn wir uns einmal die biologischen Wurzeln unserer Hunde genau anschauen, ist es garnicht so selbstverständlich, dass viele fremde Hunde auf einem Haufen (Hundewiese) zu etwas Gutem führen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Hund als sozial lebender Beutegreifer
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde sind biologisch betrachtet sozial lebende Beutegreifer. Ihre Anatomie und ihr Verhalten sind auf diese Lebensweise (sozial, d.h. in kleinen Gruppen) und auf Beutefangverhalten in Gruppen angepasst. Der Vorfahre des Hundes, der Wolf, lebt in Rudeln, das aus dem Elternpärchen und ihrem Nachwuchs in unterschiedlichen Altersgruppen besteht. Die soziale Gruppe des Wolfes ist also dieser Familienverband, das gemeinsam für die Versorgung und Sicherheit der Gruppe sorgt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere Hunde haben sich durch den Einfluss des Menschen von dieser Lebensweise entfernt. "Freilebende" Hunde wie Straßenhunde leben solitär, d.h. alleine oder in losen Gruppen und erjagen sich ihre Nahrung nicht mehr im Rudel, sondern essen das was der Mensch ihnen übrig lässt. Seine Vorfahren kann der Hund aber trotz seines Lebenswandels nicht leugnen. Um in Gruppen erfolgreich leben und jagen zu können, braucht es eine fein abgestimmte Kommunikation. Eine gute Kommunikation vermeidet Missverständnisse und macht es möglich konfliktarm in Gruppen auch für längere Zeit zusammenzuleben (wer viele Konflikte ausfechten muss, läuft Gefahr sich zu verletzen und an diesen Verletzungen zu versterben). In der Gruppe lebt es sich geschützter und wer zusammenarbeitet kann größere Beutetiere erlegen als alleine. Sich gut und effektiv unterhalten zu können, dient also dem Überleben. Unsere Hunde nutzen diese Befähigung und lesen die menschliche Körpersprache wie kaum ein anderes Tier. Im Windschatten des Menschen haben sie sich nahezu auf der ganzen Welt verbreitet.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Biologisch gesehen und aus der Perspektive eines freilebenden Hundes betrachtet, sind Artgenossen Konkurrenten um allerhand Ressourcen: Sie fressen dieselbe Nahrung, wenn diese nur begrenzt zur Verfügung steht. Sie belegen dieselben Ruhe-, Schlaf- und Rückzugsorte, und sie interessieren sich für dieselben Sozial- und Sexualpartner und konkurrieren somit um denselben Lebensraum. Ein fremder Artgenosse am Horizont ist aus diesem Blickwinkel somit kein unbedingt erfreulicher Anblick: Er könnte uns die Nahrung klauen und wir verhungern. Er kann uns von unseren Rückzugsorten vertreiben und wir frieren, werden nass, angefahren oder bekommen nicht ausreichend Schlaf und Ruhe um den nächsten Tag erfolgreich zu bestreiten. Er könnte uns den Sexualpartner streitig machen und damit dafür sorgen, dass wir unsere Gene nicht weitergeben können, was uns im Spiel der Evolution quasi Schach-matt setzt. Und er könnte uns ganz aus unserem Lebensraum, den wir uns gerade erst erobert haben, vertreiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Biologie sagt dem Hund also erstmal: Fremde Artgenossen sind nicht unbedingt was super tolles.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Hunde über die wir uns unterhalten wollen, leben jedoch nicht unter solchen Verhältnissen. Dennoch ist ihre biologische Grundausstattung immernoch genau dieselbe.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anpassung an das Leben beim Menschen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Leben beim Menschen stellt zunehmend ganz andere Ansprüche an die allermeisten Hunde. Der Lebensraum ist stark eingeschränkt, da viele Hunde in vollen Städten leben und sie müssen sich diesen mit vielen anderen Menschen und Artgenossen teilen. Das bedeutet: Das Treffen vieler fremder Artgenossen auf relativ kleinem Raum ist ein tägliches "Übel" und das ablaufende biologische Programm steht dem mehr oder weniger im Weg. Weitläufiges Ausweichen ist nicht möglich und wird durch die Leine zudem verhindert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der menschliche Begleiter ist oft darauf bedacht sich fremden Artgenossen auf die in der Hundesprache unfreundlichster aller Arten anzunähern: Frontal und meistens relativ schnell. Wo das fein ausgeprägte hündische Ausdrucksverhalten den Hund dazu bewegt hätte erstmal das Tempo zu verlangsamen, um den Fremden und seine Absichten besser einschätzen zu können, möchte der Mensch gerne zügig und ungestört am Fremdhund vorbeimarschieren. Wo der höfliche Hund einen Bogen eingeschlagen hätte, bevorzugt der Mensch die Tête a tête Begegnung in High Noon Manier.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde haben es also in dreierlei Hinsicht nicht unbedingt leicht diesem "Problem" zu begegnen. Erst steht ihnen ihre Biologie im Weg, die schon die erste Alarmglocke schellen lässt, dann sorgt ihr Sozialpartner auch noch dafür, dass sie ihre angeborene Art zu kommunizieren nicht nutzen können. Dass Begegnungen unter fremden Hunden so oft Schwierikeiten bereiten, ist also eher vorhersehbar als verwunderlich.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun kommen viele Hunde wunderweislich doch ganz gut mit dieser für sie unnatürlichen und unhöflich durchgezogenen Begegnung klar. Warum ist das so?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einfluss von Zucht und Selektion auf das Sozialverhalten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für die meisten Menschen ist der sich mit allem und jedem spielende und verträgliche Hund zum Normalbild eines Hundes geworden. Ich hoffe, dass ich mit meinen Ausführungen etwas dazu beitragen konnte besser zu verstehen, das eder mit allem verträgliche Hund keine Selbstverständlichkeit ist. Neben dem Formen von Verhalten (Erziehung) haben auch Zucht und Selektion das Verhalten unserer Hunde immer mehr dem angepasst, was wir Menschen als angenehm empfinden. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass das ursprüngliche Verhalten abnormal oder krankhaft ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Paradebeispiel einer Hunderasse bei der die soziale Verträglichkeit besonders in den Vordergrund gerückt wurde, ist der Labrador Retriever. Die meisten Rassevertreter sind oft freundlich, überschwänglich und finden so gut wie jeden fremden Hund und Menschen toll (es gibt natürlich auch Rassevertreter, die zurückhaltender sind und solche, die ihre Rassebeschreibung nicht gelesen haben). Alles was ich über die Biologie des Hundes im obrigen Abschnitt geschrieben habe, scheint für diese Rasse nur eingeschränkt zu gelten. Auch feines Verhandeln um Distanz findet bei ihnen kaum statt, stattdessen wird die Individualdistanz häufig schnell und ohne nachfragen unterschritten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das moderne Bild des Menschen vom allzeit freundlichen Hund
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese durch den Mensch verursachten, selektionsbedingten Verhaltensveränderungen haben unser Bild von unseren Hunden und ihrem Verhalten stark verändert. Hunde, die mehr Abstand brauchen sind Problemfälle. Hunde, die es nicht aushalten frontal aufeinander zuzurennen, sind Rambos. Hunde, die fremde Hunde meiden anstatt mit ihnen zu spielen, sind ganz komische Gesellen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fremde Hunde sollen freudenstrahlend miteinander spielen, sich gut verstehen oder mindestens ruhig und friedlich aneinander vorbei gehen. Wir erwarten das, denn das ist unser Bild von einem gut sozialisierten Hund. Dass soziales Verhalten nicht gleichzusetzen ist mit "ich fall dir sofort um den Hals" vergessen wir dabei leider häufig.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie verzerrt dieses Bild ist, wird vielleicht klarer, wenn man einmal den Vergleich zum Menschen zieht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Mensch vom Labrador-Typus wäre beispielsweise jemand, der einem Fremden auf der Straße freudestrahlend in die Arme fällt, ihn auf beide Wangen einen Kuss drückt und dann zum nächsten weiterrennt. Er würde jedem Zweiten anbieten sein Eis mit ihm zu teilen oder gemeinsam eine Runde Gruppenkuscheln zu machen. Wäre das in unserer Gesellschaft ein angenehmes Verhalten? Würden wir das lange tolerieren? Wahrscheinlich nicht, denn auch wir Menschen haben (wie unsere Hunde) eine Individualdistanz und nicht jeder findet es fein, wenn diese ungefragt unterschritten wird. Wahrscheinlich wäre uns eine solche Person sogar unheimlich und unangenehm.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So und jetzt lenken wir nocheinmal den Blick zurück auf unsere Hunde. Sozial bedeutet also eben nicht immer freundlich mit minimalem Abstand auf dem anderen zu sitzen. Sozial bedeutet Signale zu verstehen und angepasst auf sie reagieren zu können. Sozial bedeutet dem anderen Raum zu geben und freundlich Grenzen abzutasten und zu beachten. Sozial wäre es also ersteinmal den anderen kennenzulernen bevor man ihm die Umarmung und die Küsschen auf der Wange anbietet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb die Frage: Sind unsere Hunde noch sozial?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was meinst du?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Biologie unserer Hunde macht Artgenossen zu Konkurrenten für Nahrung, Rückzugsplätze, Sexualpartner und allgemein den Lebensraum. Sie bedrohen das Überleben und werden deshalb selten direkt freundlich begrüßt. Es ist deshalb kein abnormales Verhalten, wenn ein Hund fremden ersteinmal skeptisch gegenüber steht.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde haben ein fein abgestimmtes Ausdrucksverhalten und gerade in Begegnungssituationen führt die frontale und schnelle Annäherung zu weiteren Konflikten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Durch Zucht wurde das Sozialverhalten unserer Hunde verändert. Als Extrembeispiel dient oft eine beliebte Hunderassen wie der Labrador. Diese haben eine stark herabgesetzte Furcht gegenüber Fremden, was sie häufig sehr unempfindlich für die Individualdistanz ihres Gegenübers macht und zeigen sehr juveniles Verhalten auch im Erwachsenenalter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vergleichen wir das "Sozial"verhalten eines Labrador-Typus in Menschengestalt mit dem als angenehm akzeptierten Sozialverhalten in unserer menschlichen Gesellschaft dann stellen wir schnell Diskrepanzen fest. Es ist nicht angenehm jemanden direkt auf dem Schoß sitzen zu haben, den man erst seit 10 Sekunden kennt. Genauso geht es auch unseren Hunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde können lernen, dass Begegnungen mit Fremden nicht bedrohlich sind. Dazu kann man ihnen zugestehen höflich in hündischer Weise zu kommunizieren indem man das Tempo verlangsamt und an seinen Hund anpasst und ihm beispielsweise anbietet einen Bogen zu laufen und frontale Begegnungen vermeidet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3467_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kennenlernen auf Distanz: Ein Pipifleck macht die Begegnung ohne direkten Kontakt möglich und ist ein häufig eingesetztes Manöver vieler Hunde - wenn der Mensch es denn zulässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3467_2000px.jpg" length="433750" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 18 Nov 2020 19:28:27 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/hund-trifft-hund</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundeverhalten</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3467_2000px.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Tierschutzhund zieht ein: Vorbereitungen im Vorfeld</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/ein-tierschutzhund-zieht-ein-vorbereitungen-im-vorfeld</link>
      <description>Der Einzug eines neuen Hundes geht mit viel Vorfreude einher. Meine Gedanken zur wichtigsten Ausrüstung, Erwartungen und Trainingszielen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/Nila.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nila - wie wird sie den Umzug aus einem Tierheim in unser Zuhause verkraften?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist also soweit: Wir haben Nila ausgesucht und sie zieht demnächst ein und ich würde natürlich gerne den gesamten Hundeladen leerkaufen. Ich reiße mich aber zusammen und konzentriere mich auf die wichtigen Dinge:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ausrüstung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nila trägt im Tierheim ein Sicherheitsgeschirr. Das ist ein Y-Brustgeschirr mit einem zusätzlichen Gurt im Bauchbereich, der verhindern soll, dass der Hund sich aus dem Geschirr herausschälen kann. Ich persönlich bin ich Freund der
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://annyx-shop.de/Geschirr-Safety" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Sicherheitsgeschirre von Annyx
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          . Wir haben also für ihren Einzug ebenso ein Sicherheitsgeschirr besorgt. Hunde, die keine Geschichte mit Angstverhalten haben, brauchen dieses Geschirr meistens nur für kurze Zeit daher kann man auch überlegen, ob man sich das Geschirr leiht. Manche Vereine bieten auch ein Sicherheitsgeschirr gegen eine Kaution an bis der Hund sicher genug ist, um mit einem normalen Geschirr spazieren zu gehen. Das war bei Grisus Verein der Fall und hat mich sehr gefreut, wenn so hatte ich keine zusätzlichen kosten und konnte das Geschirr an den nächsten Hund direkt weitergeben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zusätzlich habe ich eine Leine mit zwei Karabinern an jedem Ende gekauft, denn neben dem Sicherheitsgeschirr möchte ich Nila auch mit einem Halsband zusätzlich sichern. Sollte sie es irgendwie schaffen sich doch aus dem Geschirr zu winden, ist das andere Ende der Leine noch immer am Halsband gesichert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Vereine empfehlen sogar zwei Leinen, eine am Halsband und eine am Geschirr einzuharken und eine Leine als Körperleine zu befestigen. Das verhindert, dass in einem ungeachteten oder einem Schreckensmoment die Leine aus der Hand gleitet und der Hund sich dann doch befreien kann. Da Nila keine Geschichte mit Angstverhalten hat, werde ich darauf wahrscheinlich verzichten, habe aber mit der verstellbaren Leine jederzeit die Möglichkeit diese an einem Bauchgurt zu befestigen und eine weitere Leine dazuzunehmen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein GPS Tracker erhöht die Sicherheit zusätzlich, so kann der Hund, sollte er irgendwie erschrecken und entkommen leichter gefunden werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Besuch auf dem Speicher stand auch an, denn heute habe ich die Box meiner vorherigen Hündin aufgebaut, die ich Nila zur Verfügung stellen möchte, um zu sehen, ob sie sich darin wohlfühlt. Boxentraining steht bei mir meistens ganz oben auf der Liste der Dinge, die ich von Anfang an mache, weil es so leicht und einfach zu machen und die Wirkung sehr groß ist: Ich lege einfach täglich etwas leckeres für den Hund dort hinein und/oder füttere ihn in der Box. So kommt die positive Assoziation mit der Box ganz automatisch zu Stande und ihr steht jederzeit ein Rückzugsort zur Verfügung.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erwartungen und Training
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn bei mir ein neuer Hund einzieht, dann versuche ich rein garnichts zu erwarten, denn ich weiß, dass sich in ein neues Leben einfinden schon sehr anstrengend ist. Ich erwarte keine Stubenreinheit, keine Gehorchen. Ich erwarte nicht, dass der Hund mit mir kuschelt oder sich von Tag 1 an problemlos gassiführen lässt. Ich erwarte nicht, dass er Besuch empfängt oder sich in der Familie herumzeigen lässt. Ich lasse den Hund einfach nur in Ruhe.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Runden, die ich für die ersten zwei Wochen plane sind zwischen 5 und 20 Minuten lang, angepasst daran wie sich der Hund zeigt und wie er mit dem neuen Leben zurecht kommt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich belästige ihn nicht und dränge mich nicht auf. Ich freue mich, wenn er von sich aus Kontakt zu mir aufnimmt, aber ich lasse ihn schlafen solange er möchte und der Hund kann von Tag 1 an lernen, dass er in seiner Sicherheitszone (das ist bei uns die Box oder das Hundebett je nachdem was der Hund am Anfang besser annimmt) nicht gestört, angefasst oder belästigt wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich füttere die Hunde immer getrennt, so dass Konflikte garnicht erst entstehen können. Jeder darf ganz in Ruhe seinen Napf leeren. Das ist vor allem bei vielen Hunden aus großen Tierheimen von Vorteil.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Training besteht darin, dass ich den Hund ruhig lobe, wenn er etwas tut, das ich gut finde. Dazu gehört: sich draußen lösen (ein Malheur drinnen mache ich kommentarlos weg), Kontakt zu mir aufnehmen und darüber hinaus schauen ich mir genau an, was der Hund von sich aus anbietet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie lange diese Phase dauert, ist sehr individuell. Bei meiner Paula war sie sehr lang. Sie kam direkt aus Rumänien zu uns und vieles hat sie stark verunsichert. Bei Maja, die aus einem deutschen Tierheim, aber sehr schlechter Haltung zu mir kam, war diese Phase sehr kurz, ebenso bei Grisu, der vorher auf einer tollen Pflegestelle war auf der er sehr vieles bereits lernen konnte.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Fazit:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Mein Tierheimhund braucht keinen neuen Kleiderschrank, sondern funktionale Ausrüstung in meinen Augen mit großem Fokus auf die Sicherheit des Hundes.
               &#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die erste Zeit sollten garkeine bis wenige Erwartungen an den Hund gestellt werden. Er sollte Gelegenheit haben sich zu erholen und einzugewöhnen.
               &#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Der Hund sollte nicht belästigt werden. Es wird eine Sicherheitszone eingerichtet.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Sitz, Platz. Fuß Übungen sind in dieser Zeit meiner Ansicht nach fehl am Platz.
               &#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                Verhalten, das mir gefällt lobe ich ruhig. Wenn der Hund möchte bekommt er dafür auch einen Keks.
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                Die Spaziergänge sind kurz gehalten und zwischen 5 und 20 min lang. Auf lange Ausflüge oder Familienbesuche verzichte ich.
                &#xD;
                &lt;br/&gt;&#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0458_1_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/Nila.png" length="3126286" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:50:01 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/ein-tierschutzhund-zieht-ein-vorbereitungen-im-vorfeld</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining,Hundeverhalten,Tierschutz</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Tierschutzhund zieht ein: Den passenden Hund finden</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/ein-tierschutzhund-zieht-ein-kennenlernen-und-vorbereitungen</link>
      <description>Wie finde ich den Hund, der zu mir passt? Nila ist aus dem örtlichen Tierheim aber es gibt noch weitere Optionen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3260_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welchen Hundetypus der Ersthund mag, ist von entscheidender Bedeutung für die Auswahl des zweiten Hundes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Artikel wird der Startschuss für eine (für mich :D) aufregende Blogreihe. Ich nehme euch mit auf diese spannende Reise der ersten Tage, Wochen oder sogar Monate (?) mit unserer neuen Fellfreundin Nila.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Blogartikelreihe werde ich nach dem Prinzip "so wie's kommt" schreiben, d.h. Nilas Erlebnisse werden hier einfließen mit allen Themen drum herum, die interessant sein könnten. U.a. plane ich zu berichten: Welche Signale sind für mich am Anfang wichtig und wie gestalte ich unseren Alltag, denn Tierschutzhunde sind immer kleine Wundertüten und bei besten Vorbereitungen schaffen sie es dennoch immer mich zu überraschen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Solltet ihr ganz konkrete Fragen und Themenwünsche habe, lasst es mich bitte wissen und schreibt mir eine
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;a href="mailto:nadine@imherzenhund.de"&gt;&#xD;
        
            Email
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          unter dem Titel "Ein Tierschutzhund zieht ein: Themenwunsch".
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber nun geht's los: Im ersten Artikel möchte ich euch einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt rund um den Tierschutzhund geben und euch darüber erzählen, wie und warum ich mich für einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz entschieden habe, welche Auswahlkriterien für mich eine große Rolle spielen und welche Vorbereitungen ich bis heute, zwei Tage vor der Abholung im Tierheim getroffen habe.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Warum ein Hund aus dem Tierschutz
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ganz am Anfang steht meistens die Frage woher soll mein neuer Fellfreund kommen. Ich persönlich kenne mehrere sehr gute Züchter, die bei der Auswahl der Eltern größte Sorgfalt walten lassen, die sich auf Gesundheit und Wesen konzentrieren und bei der Aufzucht wunderbare Arbeit leisten. Das finde ich optimal und ich freue mich für jeden Hund, der einen so tollen Start ins Leben haben darf. Mein Traum ist es einmal einem solchen Hund ein Zuhause zu schenken und so ein kleines Wesen von den ersten Tagen, Wochen und Monaten bis ins hohe Alter zu begleiten. Für mich wäre das eine ganz besondere Erfahrung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Ersthund Grisu allerdings zeigt viel
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.imherzenhund.de/leben-mit-angst" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Angstverhalten
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          und ist in Situationen oft überfordert. Das stellt ganz besondere Herausforderungen an mich, aber auch an alle anderen Familienmitglieder. Einen Welpen ganz gleich ob vom Züchter oder aus dem Tierschutz in so eine Konstellation rein zu nehmen, ist für mich ein Glücksspiel, denn ich weiß vorher nicht wie sich der Welpe charakterlich entwickeln wird und ob ein solches Vorbild eines ängstlichen Hundes sich negativ auf seine Entwicklung auswirkt. Daher ist meine Wahl, wie bereits in der Vergangenheit, wieder auf einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz gefallen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt sehr viele gute Vereine und Organisationen, die sorgfältig beraten und in den Tierheimen vor Ort hat man die Gelegenheit mit dem potentiellen neuen Fellfreund spazieren zu kennen und einander näher kennenzulernen. Das war tatsächlich auch meine Prämisse, da es mir sehr wichtig ist, dass mein vorhandener Hund ebenso seine Meinung zum neuen Familienmitglied kundtun kann und die Chemie zwischen den Hunden stimmt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wundertüte Tierschutzhund
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch ganz egal wie oft man spazieren geht, das Tierheim ist ein besonderer Ort. Verhalten ist immer an das aktuelle Lebensumfeld angepasst, d.h., dass sich der Hund nicht selten im Tierheim ganz anders verhält als dann im eigentlichen Zuhause. Oft höre ich dann die enttäuschte Aussage "die im Tierheim haben mich belogen". Das ist wie gesagt nicht ganz richtig, denn es kann wirklich sein, dass der Hund im Tierheim unauffällig und angepasst war und dann Zuhause zahlreiche Ängste oder sogar Aggressionen "auspackt".
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Der Hund im Tierheim
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Tierheim ist es laut, die Hunde leben oft auf dichtem Raum. Wenn sie Glück haben, sind die Gruppen gut zusammengestellt, d.h. kein Hund wird gemoppt und fühlt sich in seiner Gruppe wohl und das Management ist so, dass Ruhezeiten eingerichtet sind und durch Sichtschutz verhindert wird, dass die Tiere sich gegenseitig hochschaukeln.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Tierheim riecht es auch stark. Urin und Kot in den Gehegen ist keine Seltenheit, denn nicht jedes Tier ist zwingerrein oder hat überhaupt die Möglichkeit es zu sein, weil die Hunde möglicherweise nicht dreimal am Tag in Ausläufe gelassen werden können oder die Möglichkeit haben sich auf einem Spaziergang zu lösen. Es riecht unter Umständen auch nach Angst und anderen Tieren wie Katzen oder Kleintieren, wenn diese in einem nahen Haus untergebracht sind.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In manchen Tierheimen gibt es für die Hunde auch keine Möglichkeit sich in einen Innenraum zurückzuziehen. Manche frieren, weil sie zu ungünstiger Zeit "eingeliefert" wurden oder das Leben so nicht gewöhnt sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Tierheim hat der Hund häufig immer wieder unterschiedliche Bezugspersonen, die andere Erwartungen an ihn stellen und auf andere Weise mit ihm umgehen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All diese Faktoren bedeuten für den Hund Stress und sind mit einem Lebensumfeld in einer Familie nicht zu vergleichen. Dieser Stress kann sich hemmend auf sein Verhalten auswirken, d.h. er ist die ganze Zeit mit angezogener Handbremse unterwegs und wenn all diese Faktoren wegfallen, löst sich die Handbremse und der Hund zeigt plötzlich ganz neue Verhaltensweisen, die uns auch in negativer Weise überraschen können. Viele Hunde sind aber auch einfach nur froh und erschöpft und sind froh, wenn sie sich von dieser Erfahrung erstmal in Ruhe erholen können.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Der Hund aus dem Ausland
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kommt der Hund aus dem Ausland, hat er gerade einen massiv anstrengenden Transport hinter sich und fällt in eine Welt hinein, die ihm völlig fremd ist. Mein Kollege Gerrit Stephan hält regelmäßig ein
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;a href="http://www.fave-canem.de/ausschreibungen/strangers_seminar.html" target="_blank"&gt;&#xD;
          
             Seminar
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          oder
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;a href="http://www.fave-canem.de/ausschreibungen/strangers_vortrag.html" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Vortrag
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          mit dem Titel "Strangers in paradise" zu diesem Thema, das ich allen Interessierten ganz nah ans Herz legen möchte.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeder Hund verarbeitet diesen Kulturschock anders und es lässt sich kaum vorhersagen wie sich ein Hund in Deutschland im Vergleich zu seinem Vorleben entwickeln wird. Ich kenne Hunde, die im ausländischen Tierheim ängstlich waren, dann in Deutschland in ihre Bettchen fielen und nach kurzer Zeit die coolsten Socken waren. Ich kenne aber auch Hunde, die im ausländischen Tierheim als munter, nahezu aufsässig und sehr mutig beschrieben wurden, dann in Deutschland ankamen und sich ängstlich und zurückhaltend zeigten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Verantwortungsvolle Vereine klären ihre Interessenten über diesen Umstand auf und informieren umfassend unter welchen Bedingungen der Hund bislang gelebt hat, welche traumatischen Erfahrungen er bislang gemacht hat oder haben könnte und welche Herausforderungen auf den Interessenten warten könnten. Alle Eventualitäten lassen sich niemals abdecken, aber die wichtigsten Punkte sollten im Gespräch angesprochen und geklärt werden. Bei Hunden mit starken Ängsten muss eine ausführliche Betreuung und Aufklärung über die richtige Sicherung gewährleistet sein.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wie finde ich den Hund, der zu mir passt?
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich persönlich habe durch meine vorherigen Hunde zu verschiedenen Vereinen bereits Kontakt. Mein erster Versuch war daher diese Vereine anzuschreiben, ihnen meine Situation und meine Gegebenheiten zu beschreiben und nach einem passenden Hund zu fragen. Auf diese Weise hatte ich leider kein Glück, v.a. weil die meisten Vereine eben nicht viele Pflegestellen zur Verfügung haben und es so schwierig ist den Hund persönlich vorher kennenzulernen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Über
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://shelta.tasso.net/Hunde" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            tasso shelta
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          bietet sich die Möglichkeit nach Hunden auf Pflegestellen in der Nähe suchen. Viele Vereine beteiligen sich daran und tragen ihre Hunde in diese Datenbank ein, auch manche Tierheime machen mit.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nichtsdestotrotz lohnt es sich die Tierheime in der Umgebung zu besuchen oder wie derzeit, online eine Anfrage zu stellen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So habe ich letztlich Nila auch gefunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Was, wenn mein vorhandener Hund den ausgesuchten Hund nicht mag
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In meinem Leben kam es leider schon mehrfach vor, dass ich mich in einen potentiellen neuen Hund bereits verliebt hatte und meine vorhandene Hündin dann beim Kennenlernen ein klares "Nein" hat verlauten lassen. Das hat mich jedesmal sehr getroffen. Aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich in diesen Fällen auf sie gehört habe. Sie ist wenige Monate nach dem Einzug des kleinen Grisus (ich wollte nie einen kleinen Hund) sehr plötzlich verstorben und ist in der Zwischenzeit in Grisus Gegenwart nochmal richtig aufgeblüht. Wie schwer wäre es mir gefallen mit dem Wissen zu leben, dass ich ihr in ihrer letzten Lebensphase nocheinmal eine anstrengende Integration eines neuen Mitbewohners zugemutet hätte nur weil ich den neuen Hund so toll fand?!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus dieser Erfahrung heraus hat bei mir der vorhandene Ersthund immer das letzte Wort.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Fazit:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wer einem Tierschutzhund ein Zuhause bieten möchte, sollte sich darüber im klaren sein, dass er sich auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einlässt.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Sorgfältiges prüfen aller Informationen sollte dazugehören. Der Vermittler sollte bereit sein alle Fragen ausführlich zu beantworten.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Im Tierheim vor Ort oder auf Pflegenstellen kann man selbst Kontakt zu dem neuen Familienmitglied aufnehmen und der bereits vorhandene Hund hat ebenso Gelegenheit.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                Wer bereits einen Hund hat, kann darüber nachdenken diesen mitentscheiden zu lassen, ob er ebenso mit dem neuen Mitbewohner einverstanden ist.
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0458_1_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/Nila.png" length="3126286" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:49:44 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/ein-tierschutzhund-zieht-ein-kennenlernen-und-vorbereitungen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining,Tierschutz</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Angstlösende Medikamente im Hundetraining</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/angstloesende-medikamente-im-hundetraining</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_6128_cut_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In diesem Voice-Blog Eintrag erzähle ich die Geschichte von mir und meinem Hund Grisu, der derzeit ein angstlösendes Medikament einnimmt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Du erfährst...
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - wie wir an den Punkt kamen, dass Grisu angstlösende Medikamente bekam.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - welchen Weg seine Angst genommen hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - wie schwer es mir gefallen ist mich für diese Medikamente zu entscheiden und warum.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - wie sich das Medikament aktuell auf unser tägliches Leben auswirkt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - wie diese Erfahrung meinen Umgang in meinem beruflichen Alltag als Hundetrainerin beeinflusst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich wünsche dir viel Spaß mit der Folge und würde mir riesig freuen, wenn du, falls sie dir gefallen hat, an Menschen weiterempfiehlst, die von meiner Erfahrung profitieren können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles Liebe!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_6122_2000px.jpg" length="421801" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 27 Oct 2020 20:08:48 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Strafen deinem Hund und eurer Beziehung schaden</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/warum-strafen-deinem-hund-und-eurer-beziehung-schaden</link>
      <description>Ab in die Tonne mit Wasserspitzpistole und Rappelbüchse - hier erfährst du warum.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG-20200623-WA0021.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die vertrauensvolle Beziehung zwischen Hund und Mensch ist ein wertvolles Gut, das uns auch im Training wichtig sein sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gestern habe ich durch Zufall einen Forenbeitrag zu einer Veranstaltung eines Kollegen gelesen. Die Verfasserin war offensichtlich jemand, der einen kostenlosen Seminarplatz erhalten und bislang wenig Kontakt mit der positiven Verstärkung hatte. Ich fand es interessant zu lesen, wie die Inhalte auf sie gewirkt haben. Der Satz, der mich fast die gesamte Nacht beschäftigt hat war, dass die Verfasserin die Worte des Dozenten anzweifelte, dass eine Strafe immer Angst auslöst. Stattdessen wäre es so, dass gut aufgebaut, die Strafe nicht immer Angst auslösen muss. Sie werde weiter so trainieren. Ihr Hund habe sich nach dem Training über positive Verstärkung extrem aufgeregt verhalten, auch in einer Art und Weise wie er es zuvor nie gezeigt hat. Das hat sie darin bestärkt, dass das Training ihrem Hund nicht gut tut.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mal Schimpfen, mal Leckerli, kann das gut gehen?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Tatsächlich ist es so, dass Cross-over Hunde, das sind Hunde, die manchmal mit Belohnungen und manchmal mit Strafen trainiert werden, häufig mit starker Aufregung auf den wechselnden Erziehungsstil reagieren. Das kann sich in Bellen, Unruhe oder auch durch ein vermehrtes Zerstören von Gegenständen äußern. Warum ist das so?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde sind Meister im Beobachten von uns Menschen. Sie können unsere Stimmungen an unserer Körpersprache ablesen und scheinen meistens viel früher zu wissen, was wir als nächstes tun werden. Dieses ständige Beobachten ist für alle Beteiligten sehr anstrengend. Energiesparender ist es sich drauf einstellen zu können, dass der Gegenüber in bestimmten Situationen immer ähnlich oder gleich reagiert. Der Hund weiß „Aha in dieser Situation hat sich mein Mensch die letzten 50 mal so verhalten, also wird er sich wahrscheinlich die nächsten 50 male auch so verhalten. Das nennt sich Erwartungssicherheit. Erwartungssicherheit reduziert Stress, weil eine Situation nicht ständig neu beurteilt werden muss, sondern der Hund sich sicher sein kann, dass der Mensch ruhig und gelassen reagiert und von ihm keine Gefahr ausgeht.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde, die in bestimmten Situationen, z.B. beim Training mit Strafen rechnen müssen und diese bereits erlebt haben, werden sehr darauf bedacht sein diese unangenehme Erfahrung zu vermeiden. Sie werden ständig Ausschau nach frühen Anzeichen für Strafe halten. Selbst wenn der Mensch ohne verbale Warnsignale für eine sich anbahnende Strafe arbeitet, sendet er meistens unbewusst körperliche Signale aus, die der Hund mit der Strafe verknüpft und dann schon früh auf diese körperlichen Signale mit Vermeiden reagiert. Auch wenn sich das für den Hund alles andere als gut anfühlt, so hat er doch durch die Beobachtung des Menschen eine gewisse Erwartungssicherheit erarbeitet. Er weiß, was als nächstes kommt und stellt sich darauf ein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kommt es jetzt zum „Cross-over“ also verhält sich der Mensch plötzlich komplett anders, unter Umständen sogar gegensätzlich zu dem was der Hund vorher beobachten konnte, dann steigert das die Unsicherheit des Hunde stark. Was passiert mit mir als nächstes? Geht es mir an den Kragen, wird gleich die Rütteldose geschmissen oder kommt mein Mensch doch nur um mir ein Futterstück zu geben? Der Hund ist alarmiert und  lebt in einem Zustand ständiger Unsicherheit und Anspannung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was er zuvor gelernt hat und worauf er sich eingestellt hat, ist plötzlich nicht mehr richtig. Er muss sich neu zurecht finden. Das kostet Energie und löst Stress aus. Hunde, die auf diese Weise immer wieder zwischen verschiedenen Erziehungsstilen hin und her wechseln müssen, erbringen eine enorme Anpassungsleistung. Trainiert man also seinen Hund zumeist mit Strafe und wechselt dann für einen Seminarbesuch zu einer anderen Erziehungsmethode, ist die Beobachtung, dass der Hund danach sehr unruhig ist, vermehrt bellt oder sogar etwas zerstört, kein Wunder, sondern eine erwartungsgemäße Reaktion.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Zusammenhang zwischen Strafen und Angst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sollte man deshalb bei seinem strafenden Erziehungsstil bleiben? Meine klare Meinung:
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Auf keinen Fall
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         . Und damit möchte ich mich gerne der These zuwenden, dass Strafen, wenn sie richtig aufgebaut sind, keine Angst auslösen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Strafen sind auf Basis der Lerntheorie negative Konsequenzen. Negative Konsequenzen lösen immer negative Emotionen aus ansonsten wären es keine negativen Konsequenzen. Strafen sollen Verhalten hemmen, d.h. die Strafe erfolgt, der Hund möchte, dass diese unangenehme Erfahrung aufhört und verändert sein Verhalten, hört mit dem auf was er gerade tut. Setzt eine Strafe ein und der Hund hört nicht mit seinem Verhalten auf, dann war die Strafe nicht wirksam. Eine Anforderung an einen sachgemäßen Umgang mit Strafen ist demnach: Ich müsste um wirksam mit Strafen zu arbeiten diese auch immer so auswählen, dass sie auch direkt wirkt, ansonsten tue ich meinem Hund einfach nur Gewalt an ohne ein Lernergebnis zu erzielen (der Hund lernt trotzdem, nämlich nicht mit seinem Verhalten aufzuhören, sondern, dass der Mensch gefährlich ist).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Strafen können auf unterschiedlichen Ebenen wirken: Sie können Angst durch Schmerzen auslösen, also auf körperlicher Ebene wirken, wie es z.B. bei Stromhalsbändern (verboten) oder Stachelhalsbändern (verboten), Zwicken, Kneifen oder Treten der Fall ist. Auch ein Hund der am Halsband nach oben gezogen wird, erfährt Schmerz und Angst um sein Leben (Luftnot) als negative Konsequenz. Strafen können auch als Schreckreize auf psychischer Ebene wirken. Der Hund erschrickt sich und Angst wird ausgelöst. Darunter fallen z.B. die Rappeldose, Wurfdiscs oder die Wasserspritzpistole. Auch das berühmte „sich mal eben verstecken damit der Hund aufmerksam wird“ löst Angst aus und wirkt als Strafe für’s nicht aufmerksam sein. Eine weitere Art von Strafe wirkt auf der sozialen Ebene, wie das sehr lange komplette Ignorieren des Hundes oder die gezielte Trennung von Rudel und das Wegsperren auf ein bestimmtes Verhalten hin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Klassische Konditionierung und negative Emotionen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Strafe kann direkt mit einem Reiz verknüpft werden, der zuvor keine Bedeutung hatte. Eines meiner einschneidensten Erlebnisse hatte ich ganz zu Beginn meiner Hundehalterzeit. Ich hatte meinen Hund Tiger vor wenigen Tagen aus dem Tierheim übernommen, da besuchte uns ein Bekannter mit seinem altdeutschen Schäferhundrüden. Ein sehr imposantes und elegantes Tier mit dem er auch im Objektschutz tätig war. Wenn er sich bewegte, wirkte er sehr stolz und kraftvoll… bis sein Herrchen den großen Schlüsselbund einmal in seiner Hand hoch und runterspringen ließ, dieses Kling-Kling, wenn viele Schlüssel aneinanderrasseln, das kennt ihr bestimmt: Da sackte dieser große stolze Rüde nach unten und kauert sich auf dem Boden zu einem Häufchen Elend zusammen, dass es mir das Herz brach. Das Geräusch des Schlüsselbundes war direkt mit der Strafe verknüpft. Der Hund hat jegliche Handlung eingestellt sobald das Geräusch ertönt ist, um die Strafe zu vermeiden. Ohne diese negative Konsequenz hat das Geräusch eines Schlüsselbundes für die meisten Hunde garkeine Bedeutung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anhand dieses Beispiels wird der hemmende Effekt von Strafe besonders deutlich: Obwohl in voller Bewegung, bremste dieser Rüde quasi in der Luft und ließ sich nach unten zusammenfallen. Freiwillig regte er sich nicht mehr. Die Emotion, die er empfand, stand ihm ins Gesicht geschrieben: er hatte Angst, Angst davor was nach dem Geräusch des Schlüsselbundes passieren könnte und um das zu vermeiden, entschied er sich lieber garnichts mehr zu machen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit diesem Anblick war mir klar: Das will ich für mich und meinen Hund auf keinen Fall, obwohl mein eigener Hund diesem Kerl in Größe und Kraft ins nichts nachstand und so manchen anderen Rüde gerne auf eine Entfernung von mehreren 100 Metern verprügelt hätte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben all den ethischen und tierschutzrelevanten Aspekten von Training über Strafe ist das für mich einer der schwerwiegensten Gründe warum ich die Arbeit mit Strafen ablehne: Die Strafe sagt dem Hund nicht was er als nächstes tun soll. Sie hemmt ihn und kann ihn bis in einen Zustand, der der Depression ähnlich ist treiben: Die erlernte Hilflosigkeit. Das sind Hunde, die so stark aus Angst vor Strafe gehemmt sind, dass sie lieber garnichts mehr tun als etwas vermeintlich falsches zu tun und nahzu keine Eigeninitiative mehr zeigen. Sie haben gelernt, dass es am sichersten ist nur auf Anweisung zu handeln. Die Einschränkung der Lebensqualität dieser Hunde ist enorm, auch wenn sie auf viele als der ideale und brave Begleitung wirken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Fazit:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1. Strafen schaden deinem Hund, denn sie wirken immer als negative Konsequenzen und lösen damit zwangläufig Angst aus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2. Sie schaden eurer Beziehung, denn dein Hund wird dich und deine Anwesenheit mit der Strafe verknüpfen. Statt einer vertrauensvollen Beziehung ist dein Hund in einem Alarmzustand.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         3. Cross-over Hunde bei denen mal so mal so gearbeitet wird sind davon besonders betroffen und können durch den erhöhten Stresslevel allerhand stressbedingte Verhaltensweisen entwickeln, wie vermehrtes Bellen, starke Aufregung und Zerstören von Gegenständen oder des Autos.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich trainiere meine Hunde aus Prinzip ohne angstauslösende, schmerzauslösende Reize oder Trainingsmethoden, die soziale Angst beim Hund auslösen. Das Leben hält so oder so ausreichend Herausforderungen bereit. Es ist nicht straf- und angstfrei aber durch mich aber ich nutze es ganz bewusst nicht in meinem Training da es soviel bessere freundliche und faire Methoden gibt dem Hund etwas beizubringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG-20200623-WA0006.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 18:20:28 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/warum-strafen-deinem-hund-und-eurer-beziehung-schaden</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Leben mit Angst</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/leben-mit-angst</link>
      <description>Mein Hund Grisu hat häufig Angst. Was das für uns bedeutet und wie wir damit umgehen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3910_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die blaue Tür öffnet sich langsam. Es hatte in der Nacht geregnet und ein frischer Duft zieht rasch herein. Der Tag ist noch jung und die Sonne versteckt sich heute hinter einigen wenigen Wolken. Am hohen Gras des Grünstreifens gegenüber unseres Hauses hängen noch dicke Tautropfen, die erst nach und nach Verdunsten oder zu Boden fallen werden. Mein Hund Grisu steht im Türrahmen und hält die Nase etwas in den Wind. Auf dem Boden vor ihm liegen ein paar Futterbrocken seines Lieblingsfutters, getrocknetes Entenfleisch. Sie liegen dort noch unbeachtet, noch, denn die Nase in den Wind halten und mit den Augen die Umgebung absuchen, ist jetzt erstmal wichtiger als Fressen. Auch dann wenn es das Lieblingsfutter ist. Ich lasse ihm die Zeit sich zu orientieren und bete innerlich, dass die Stille des Morgens nicht von unschönen Überraschungen durchbrochen wird. An diesem Morgen habe ich Glück und nach kurzer Zeit senkt mein Hund den Kopf zu Boden, um seine Futterbröckchen aufzusammeln und genüsslich darauf herumzukauen. Ich bin erleichtert. Meinem Hund geht es gut und er frisst. Dann folgt der nächste Schritt: Aus der Tür raus, die sichere Höhle verlassend, raus in die schöne morgendliche Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eine Welt, die für meinen Hund Grisu derzeit häufig unschöne Überraschungen bereit hält, denn mein Hund hat Angst. Angst vor dem durchdringenden Summen von dicken dunklen Fliegen. Angst vor der Nachbarin, die Kissen und Betten ausschüttelt. Der Stoff gibt ein schnalzendes Geräusch von sich. Angst vor der Baustelle in der Ferne, die Gott weiß was tut um diese explosivionsartigen Geräusche zu produzieren. Angst vor Motorrädern, deren Auspuff knattert und knallt. Erst gestern hat er sich vor dem Geräusch erschreckt, das passierte als ich ein Stück Apfel abbiss.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für meinen Hund Grisu ist dieser Zustand unbeschreiblich schlimm. Seine Wahrnehmung unseres Zusammenlebens unterscheidet sich so maßgeblich von meiner, dass ich oft das Gefühl habe, dass uns ein tiefes Tal, ein dunkler Abgrund trennt. Dieser Abgrund ist seine Angst vor Dingen, die ich als vollkommen unbedrohlich empfinde.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einmal mehr wird mir klar warum soviele Menschen mit soviel Unverständnis auf das Angstverhalten ihrer Hunde reagieren: "Da ist doch garnichts." Die Wahrnehmung ist einfach so unterschiedlich, dass es sehr schwer fällt die Position des Gegenübers, des Angsthabenden, einzunehmen und mit Verständnis zu reagieren. Das Zusammenleben ist davon geprägt, dass ich als Mensch noch mehr das Gefühl habe in einer anderen Welt zu leben als mein Hund.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich schmerzt es zu sehen, wenn er (für mich) wie aus dem Nichts heraus zusammenzuckt und davonlaufen möchte. Ich beobachte mich selbst dabei wie ich den Spaziergang quasi damit verbringe die Umgebung nach möglichen Angstauslösern zu scannen und ich muss mich aktiv davon abhalten genauso angespannt durch die Gegend zu laufen wie mein Hund.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es schmerzt mich auch zu sehen, wie ich in diesem Moment der Angst hilflos bin, da ich scheinbar nichts tun kann, um ihn vor dieser Angst zu bewahren. Kein "aber da ist doch nichts" wird an seiner Wahrnehmung etwas ändern, dass da für ihn sehr wohl etwas sehr bedrohliches gerade geschehen ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Blöde ist, dass wenn wir die Angstreaktion beobachten das Kind quasi schon im Brunnen liegt. Das macht extrem hilflos, weil wir das Kind ja doch gerne gerettet hätten, uns die Möglichkeit aber garnicht gegeben wurde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Leben mit Grisu fällt mir auch deshalb derzeit schwer, weil ich weiß, dass es auch anders geht. Grisu war nicht immer so ängstlich. Leider hat der Umzug und der gleich darauffolgende Silvesterhorror dazu geführt, dass wir wieder mit einer erhöhten Anspannung und Angst vor dem Verlassen des Hauses zu kämpfen hatten. Der Ortswechsel setzte ihm zu, dass ihm mit einem male seine bekannte sichere Zone genommen wurde. Dann wurde die Baustelle eröffnet und wir hatten eine Woche wo quasi jeder Spaziergang von den Explosionen abgebrochen wurde. Dann starb Maja, seine Kumpeline, die mit ihrer mutigen Art immer eine Art Anker für Grisu war. Seine Angst ist damit ein Resultat aus Stress entstanden aus dem Ortswechel, Angsterlebnissen an einem unbekannten Ort, Überforderung, Verlust seiner Partnerin und zu wenigen Regenerationsphasen. Aus den langen Spaziergängen sind angespannte Runden durch die Nachbarschaft geworden. Die Zeit in der Natur haben wir eingetauscht gegen Zeit auf Bürgersteigen und schmalen Grünstreifen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum setzt ihr euch nicht ins Auto und fahrt irgendwo hin? Gute Frage, leider hat Grisu auch Angst vor dem Auto und zeigt starke Stress- und Übelkeitsanzeichen beim Fahren. Würde ich ihn täglich ins Auto setzen, wäre das ein weiteres Stressereignis in seinem Alltag.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angst zu haben, vor allem auch ständig und unvorhergesehen Angst zu haben, ist ein schlimmes Gefühl. Dabei zuzusehen auch. Das geliebte Leben mit seinem Hund gegen einen Spießrutenlauf einzutauschen, ist ein niederdrückendes tägliches Erlebnis. Das Leid auf allen Seiten ist enorm. Keiner hat sich das Zusammenleben so vorgestellt. Da spielt natürlich auch Enttäuschung mit. Aber während der Angsthabende nur selten in der Verfassung ist die Initiative zu ergreifen etwas zu verändern, ist der der zuschaut in der Lage zu handeln und die Abwärtsspirale an unguten Gefühlen zu durchbrechen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ersten wichtigen Maßnahmen sind:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gedankenkarusell stoppen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der erste Schritt ist wahrzunehmen wann die Gedanken beginnen, um die Angst oder die Angstauslöser zu kreisen. Wann beginne ich zu scannen, wann beginne ich meinen Hund mit angehaltenem Atem zu beobachten, um nach etwaigen Anzeichen für Unwohlsein und Angst Ausschau zu halten. Wann ärgere ich mich darüber, dass mir der schöne Spaziergang entgeht und wir dafür nur von Bordstein zu Bordstein unterwegs sind. Wann fühle ich mich im Gespräch mit anderen unwohl, wenn es um meinen Hund geht. Wann trauere ich den Treffen mit Freunden hinterher, wissend, dass mein Hund es derzeit kaum schafft das Haus zu verlassen. Wann sehe ich andere Hunde, die unbeschwert durchs Leben gehen und denke ganz leise: Das will ich auch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich diese Momente wahrnehmen kann, dann habe ich schon den ersten wichtigen Schritt geschafft. Der Zweite wird nun sein diese Gedanken ziehen zu lassen. Ich will sie nicht verdrängen und ich will sie nicht unterdrücken, denn das kann ich sowieso nicht dauerhaft schaffen. Die Gedanken werden immer wieder kommen. Ich kann nicht steuern ob sie kommen, aber ich kann steuern was danach mit ihnen passiert. Halte ich sie fest und kreise darum oder lasse ich sie los? Ich will nicht auf das Karusell aufspringen, das mich von ungutem Gedanken zum nächsten führt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das klingt alles erstmal sehr einfach, tatsächlich ist es eine herausfordernde Aufgabe, denn das Erleben der Angst bei unserem Hund führt unweigerlich dazu, dass diese Gedanken wiederkommen. Gedanken ziehen zu lassen ist genauso wie sovieles eine Übungssache. Je öfter es gelingt ungute Gedankenspiralen zu erkennen, zu erkennen, dass wir wieder an einem unangenehmen Gedanken festhängen und dann aktiv entscheiden: "Darüber möchte ich nicht länger nachdenken." desto leichter wird es uns durch die Übung die wir darin haben gelingen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Hilflosigkeit bekämpfen - Hilfe holen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin Trainerin aber im Zusammenleben mit meinen Hunden bin ich auch einfach nur ein Mensch. Ein so starkes Angsterleben ist eine chronische Belastung für meinen Hund. Es wäre tierschutzwidrig den Hund mit dieser Belastung einfach so zu belassen, daher brauche ich Hilfe, um mit dieser Belastung so umzugehen und einen gemeinsamen Ausweg zu finden. Wir sind bei einer Tierheilpraktikerin und einer Tierärztin für Verhaltenstherapie in Behandlung. Wir warten auf den Termin beim Spezialisten, um Grisus Bewegungsapparat einmal gründlich durchchecken zu lassen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Gerade wenn es um starkes Angsterleben geht, ist es wichtig diese von allen Seiten zu betrachten. Allein der Blick des Trainers genügt oft nicht. Es kann körperliche Ursachen geben, gerade Schilddrüsenerkrankungen haben da leider zu einer traurigen Berühmtheit gefunden, aber auch Schmerzen gehen oftmals mit einer größeren Geräuschsensibilität einher. Es gibt Medikamente, die gegen Angst helfen und Training möglich machen. Da ist die Hilfe der Tierärzte mit verhaltensmedizinischen Fachkenntnissen unabdingbar.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ganz davon ab, ist es auch für mich als Mensch wichtig Unterstützung und den fachlichen und objektiven Blick von außen zu haben. Ich bin absorbiert von unserem Zusammenleben und die negativen Erfahrungen beeinflussen meinen Blickwinkel stark. Der Blick von außen erdet mich wieder. Meine Hilflosigkeit wird kleiner je besser ich mit Tierheilpraktikerin und Tierärztin zusammenarbeiten kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einen sicheren Rückzugsort schaffen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am besten eignet sich bei Hunden mit Angst ein Ort der von allen Seiten geschützt ist, beispielsweise eine Hundebox. Durch den Stoff ist die Box meistens auch etwas schallisoliert. Hat der Hund sich bereits einen Ort wie das Badezimmer oder den Keller ausgesucht in den er sich immer zurückzieht, dann wird die Box dort aufgestellt. Unabhängig vom Angsterleben wird dieser sichere Ort einmal pro Tag mit etwas Gutem (Kauartikel, leckeres Futter, Kong zum Ausschlecken etc.) aufgeladen. Der Hund kann so erlernen, dass an diesem Ort etwas gutes auf ihn wartet. Er wird ihn immer häufiger nutzen, um sich sicher zu fühlen. Er fühlt sich dort besser und kann somit seine Angst leichter bewältigen. Wichtig ist, dass an diesem Ort niemals etwas unangenehmes für den Hund passiert und er dort seine Ruhe hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Konditioniert Entspannung einüben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Art der gezielt ausgelösten Entspannung benötigt etwas Zeit um eingeübt zu werden. Dabei werden Signale, die später die Entspannung auslösen sollen, gezielt dann in die Nähe des Hundes gebracht, wenn er gerade entspannt ist. Dadurch lernt der Hund diese Signale mit der Entspannung zu verknüpfen. Es hat sich bewährt in den ersten zwei Wochen ca. 30 min am Tag gemeinsam mit dem Hund zu entspannen. Danach kann man sich auch vom Hund entfernen. Signale, die sich gut eignen sind:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Düfte (Lavendel, Kamille, Zitrone, Mandarine - gibt es fertig für Hunde zu kaufen, bei reinen ätherischen Ölen, muss das Öl unbedingt 1:10 verdünnt werden), 1-2 Tropfen auf ein Stück Stoff oder ein Halstuch, das dem Hund umgelegt oder in seine Nähe gelegt wird
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            entspannende Musik (ruhige, klassische Musik oder spezielle Entspannungsmusik für Hunde)
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            ein optisches Signal wie zB ein bestimmtes Handtuch, ein Kuscheltier oder eine bestimmte Lampe
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Schöne Erlebnisse als Gegengewicht zu den Angsterlebnissen schaffen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Für Hunde, die jeden Tag sehr viele negative Erlebnisse erleben, ist es besonders wichtig ein Gegengewicht zu diesen Erlebnissen zu haben. Kleine Spiele in denen der Hund gezielt kleine Probleme lösen muss, eignen sich gut. Wenn sie täglich gespielt werden, fördern sie die Problemlösefähigkeiten und führen zu mehr Selbstbewusstsein, die im Alltag sehr nützlich sind. Aber auch Momente wo der Hund einfach nur Spaß zusammen mit dem Menschen hat, sind wichtig und man sollte sich täglich Zeit dafür nehmen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Schön kann auch einfach nur sein zusammen auf dem Sofa zu liegen und zu entspannen, wahrzunehmen was für eine wunderbare Seele uns durch unser Leben begleitet, die es wert ist, dass wir diesen Graben, der uns nur scheinbar trennt, überwinden. Es wird Zeit in Anspruch nehmen und es wird nicht einfach sein. Es kostet auch Geld Tierärzte und Verhaltensberater zu bezahlen. Es kostet Kraft jeden einzelnen Tag der Angst zu begegnen. Aber es lohnt sich für ein besseres Leben zu kämpfen und dranzubleiben und das spüre ich in diesen Momenten ganz besonders.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/Angst_2_2000px.jpg" length="242323" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 08:38:28 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/leben-mit-angst</guid>
      <g-custom:tags type="string">Verhaltenstherapie,Hundetraining</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/Angst_2_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Gewalt nie irgendwas besser macht</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/warum-gewalt-nie-irgendwas-besser-macht</link>
      <description>Mit der eigenen Stimme gegen Gewalt im Hundetraining. Mein erster VOICE Blog-Eintrag.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Diesen Blogbeitrag gibt es nur als Audio Fassung, weil mir das Thema so wichtig ist, dass ich ihm meine eigene Stimme leihen wollte.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Beitrag spreche ich darüber:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum mir das Thema Gewalt und dessen Folgen generell aber auch gerade jetzt so wichtig ist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welche Arten von Gewalt ich unterscheide
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum ich Gewalt im Hundetraining ablehne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum das Training mit aggressiven Hunden niemals langfristig über Gewalt funktionieren kann und viele Gefahren birgt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich würde mich sehr freuen, wenn du diesen Beitrag mit Menschen teilst, die sich für das Thema interessieren oder die von dessen Inhalten profitieren können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn du magst geht's jetzt los:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte aus dem Voice-Blog:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er lehnte sich gegen den rauen Putz einer rotziegeligen Wand, die die Hitze des Tages wie eine kleine platte Sonne an ihn weitergab. Sein Kopf sank etwas weiter nach unten, seine Augen fielen halb zu und er geriet in einen Zustand zwischen wachen und schlafen. Sein Geist glitt hinfort, zu diesem Morgen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Mensch mit dem er zusammen lebte, hatte ihm wie jeden Morgen sein Halsband umgelegt, die Schuhe angezogen, das klimpernde Ding in seine Hosentasche gesteckt. Dann hatte er die Leine angehakt und sie waren losgestiefelt. Er hatte sich gefreut, war umhergesprungen und hatte die Nachrichten von Freddy, der zwei Häuser weiter wohnte mit der Nase eingesogen. Seine Nase hing gerade noch am Busch an der Ecke als ein Duft in seine Richtung zog, der seinen Herzschlag schlagartig beschleunigte und ihn rasch den Kopf anheben ließ.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war der Geruch des weißen Riesen, den sie hin und wieder trafen. Seine Augen weiteten sich, sein Atmen ging schneller, seine Beine wurden steif und er hielt an, doch sein Mensch war bereits einige Meter vor ihm und die Leine spannte sich. Die dunklen Augen des weißen Riesen hielten ihn weiter gefangen, sie bohrten sich durch ihn hindurch und er spürte wie jede Faser seines Körpers sich dagegen sträubte dieser Bedrohlichkeit immer näher zu kommen. 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er spürte den Druck an der Kehle, das ihn schwer schlucken ließ und das Atmen noch weiter erschwerte. Sein Herz schlug ihm nun hart und schnell gegen die Brustwand. Er rang nach Atmen, sein Mensch blickte sich zu ihm um, er sagte etwas, das er nicht verstand. Das Rauschen des eigenen Blutes und das Pochen des eigenen Herzens war lauter als jedes Wort, das der Mensch hätte sprechen können. Ein kräftiger Ruck ließ ihn einen Satz nach vorne machen, der Schmerz durchzuckte ihn wie kleine Blitze vom Hals in Richtung seines Rückens und brachte die Haut auf seinem Kopf zum Brennen. Das Innere seiner Kehle fühlte sich wund an.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also sprang er nach vorne und brüllte „Hau ab, geh weg, komm nicht näher.“ Es war der Mut der Verzweiflung, der ihn dazu trieb. Der Wasserstrahl traf ihn so überraschend von der Seite, dass es ihm den Atem verschlug. Er konnte gerade noch die Augen schließen dann fiel er ins sich zusammen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5683_2000px.jpg" length="243045" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 07 Sep 2020 08:02:16 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/warum-gewalt-nie-irgendwas-besser-macht</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining,Persönliches</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5683_2000px.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5683_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Verbundenheit und innerer Frieden</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/verbundenheit-und-innerer-frieden</link>
      <description>Mein neues Projekt: Vertonte selbstgeschriebene Geschichten. Das ist die Erste und ich hoffe sehr, dass sie euch gefällt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin total aufgeregt mein neues Projekt mit euch zu teilen. Ich habe einen Text vertont, den ich vor kurzem geschrieben habe. Mein Freund hat die Musik komponiert und aufgenommen und ich habe passende Bilder aus meinem Repertoire dazu ausgesucht und arrangiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hoffe es gefällt euch, lasst mich super gerne an euren Gedanken zu diesem neuen Projekt teilhaben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir ist es einfach so unheimlich wichtig zu teilen, dass das Leben mit Hund aus sovielen wundervollen kleinen Momenten besteht, die uns für immer bleiben. Sie sind uns so großartige, wertvolle Freunde und wir sollten uns für das Funkeln in ihren Augen öffnen damit es uns auch erreichen kann. Sie als die Persönlichkeiten anzunehmen, bringt uns unseren Hunden so nahe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ﻿
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ﻿
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und jetzt loshören:﻿
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte aus dem Video:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Tag ist noch jung, die Luft duftet nach Frische und Erneuerung. Die aufgehende Sonne taucht den Himmel in pastellene Farben von blau und gelb. Ein wenig orange und rot beginnt am Horizont wie ein umgefallener Malerbecher zu verlaufen. Ich ziehe Schuhe und Socken von meinen Füßen und schließe die Augen. Der Sand ist noch feucht und fühlt sich zwischen meinen Händen schwer an. Die Luft trägt noch die Kühle der Nacht mit sich. Ich atme ganz bewusst ein als ich spüre, dass sich jemand nähert. Die kalte, feuchte Hundenase berührt mein Gesicht direkt unter dem linken Auge. Sie schnüffelt über die Nase bis zur rechten Wange und ich beginne zu kichern. Ihr Fell fühlt sich weich und warm an als ich danach greife. Das sind die Momente in denen ich innere Frieden in mir spüre und eine tiefe Verbundenheit mit meinem Hund und allem was uns umgibt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_9607_2000px.jpg" length="171854" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 26 Aug 2020 06:48:38 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/verbundenheit-und-innerer-frieden</guid>
      <g-custom:tags type="string">Persönliches</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_9607_2000px.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_9607_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hase hoch, Hund weg – wenn Vertrauen flöten geht</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/hase-hoch-hund-weg-wenn-vertrauen-floeten-geht</link>
      <description>Die wichtigsten Erkenntnis, die ich aus meinem erlebten Vertrauensverlust gezogen habe, findest du hier in diesem Artikel.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0398_2000px.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jagdverhalten ist angeboren. Dein Hund verlässt dich nicht absichtlich, sondern weil ein millionenjahre altes Verhaltensmuster aktiviert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleich zum Anfang unseres Zusammenlebens bin ich mit meiner Paula in zwei absolute Horrorszenarien jedes Hundehalters geraten. Sie ist einem Hasen hinterher gerannt und ich konnte die Leine nicht festhalten. Beim ersten Mal war sie einem Hasen in ein für Menschen undurchdringliches Gestrüpp gefolgt und für 2 Stunden verschwunden. Beim zweiten Mal wären sie und der Hase fast auf der Autobahn gelandet. Beide Male war mir die Leine durch richtig bescheuerte Umstände einfach aus der Hand gerutscht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer diese Panik schon mal erlebt hat, der weiß, dass man in diesen Momenten nur das allerschlimmste befürchtet: Meine Paula überfahren auf der A14, während sich mehrere Autos überschlagen, Feuer, Brand, Explosionen, mein Hund ist tot. Die Panik ergriff vollständig Besitz von mir und ich rannte ihr aus Leibeskräften hinterher bis meine Lungen brannten und meine Kehle von den hysterischen Rufen ihres Namens heiser war. Ich weiß heute garnicht mehr woher die Kraft dazu kam, aber ich habe geheult wie ein Schlosshund, die Tränen sind mir in Bächen über die Wangen und vom Kinn getropft. Sekunden erlebte ich wie Stunden, während mich meine Kräfte immer mehr verließen, die Beine immer schwerer wurden und alle Muskeln so sehr brannten, dass ich glaubte gleich nicht mehr weiterrennen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann endlich verlor sie die Spur des Hasen und wurde langsamer. Wie im Kino habe ich mich mit meinem gesamten Körper auf das Ende der 10 Meter Leine geworfen und blieb erstmal einige Minuten vollkommen entkräftet liegen. Als ich aufblickte, sah ich durch einen Vorhang an Tränen die Leitblanke der Autobahn keine 5 Meter von mir entfernt. Mein Blick fand meine Paula (die übrigens genauso fertig war) und dann brachen die Dämme erst so richtig. Wahrscheinlich war mein Schluchzen im Umkreis von einem km hörbar. Ich war so so unendlich froh, dass sie angehalten hatte und ich hätte sie am liebsten ganz fest an mich gequetscht (und danach erwürgt), stattdessen leerte ich meinen gesamten Leckerlibeutel vor ihr auf dem Boden aus. Die Erleichterung, die den gesamten Körper in diesem Moment flutet ist unbeschreiblich. Aber so erleichtert ich war, so sehr war mein Vertrauen in sie auch erschüttert. Nachdem die erste Gefühlswelle überstanden war und ich wieder in der Lage war mich aufzurappeln, waren meine ersten Gedanken: „Ich hab versagt. Ich und du, das wird nie was. Wie soll ich dir je wieder vertrauen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich auffangen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Glück kam ich dann auf die Idee unsere Trainerin anzurufen. Durch ihre Unterstützung und Zuwendung ging es mir, nachdem der erste Zusammenbruch vorüber war, sehr schnell wieder viel besser. Ich habe das ganz instinktiv entschieden, da ich wusste, dass kein 30 min Vortrag darüber was ich alles falsch gemacht habe, was alles hätte passieren können und was für ein Idiot ich doch war, auf mich wartete. Stattdessen hat sie mir Mut zugesprochen, sich meine Sorgen angehört und diese durch passende Vorschläge beruhigt. Sich an jemanden zu wenden und das Erlebnis nicht in sich hinein zu fressen, finde ich außerordentlich wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sofort-Maßnahme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir besprachen was ich ab sofort ändern kann damit eine solche Situation nicht mehr auftritt. So beschlossen wir gemeinsam, dass ich die Leine ab jetzt an mir befestige, so dass sie mir nicht mehr aus der Hand rutschen kann. Ein Karabiner in Kombination mit einem Bauchgurt ist hier am besten geeignet. Wenn gerade das Geld für eine neue Leine mit dieser Modifikation nicht da ist, dann kann man aber durchaus auch Knoten-Techniken lernen, die sehr sicher sind. Manche Anbieter wie Lennie24 bieten auch an die vorhandenen Leinen abzuändern. Durch die sofort und leicht umsetzbare Anpassung habe ich sehr viel Sicherheit gewonnen. Mein größtes Problem war nämlich, dass mir die Situation aus der heraus mir die Leine aus der Hand gerissen wurde, unkontrollierbar erschien. Es ist unmöglich immer 100% aufmerksam zu sein, so dass niemals in einem unbedachten Moment so viel Zug auf die Leine kommt, dass sie mir aus der Hand gerissen wird. Der Anspruch das ab jetzt leisten zu müssen hat in mir extrem viel Druck ausgelöst. Durch ihren Vorschlag die Leine so zu befestigen, wurde mir das Druck sofort genommen. Das war für mich und die Qualität unserer Spaziergänge sehr wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Planvoll in die Zukunft - mit Training und Management
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben eine Woche danach ein strukturiertes Training am Jagdverhalten begonnen, um wieder Vertrauen in meine Fähigkeiten und die von Paula zu bekommen. Planvolles Training bedeutet, dass wir klein angefangen und über Erfolgserlebnisse in kleinen Schritten am Jagdverhalten gearbeitet haben. Mit jedem Erfolg konnte mein Vertrauen in unsere Zusammenarbeit weiter wachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazwischen bin ich mit Paula nur an der gesicherten, langen Leine und in hasenfreien Gebieten spazieren gegangen. Ich habe die Leine als wichtigsten Lebensretter für mich und meinen Hund anerkannt, anstatt sie als Beweis für meine Unfähigkeit zu sehen. Dass ich meine Einstellung zur Leine so ändern konnte, hat nicht nur mein Leben mit Paula, sondern auch das aller Hunde, die nach ihr einzogen und mit einer großen Jagdpassion ausgestattet waren, grundlegend verbessert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dir dein Hund weggelaufen ist und du jetzt das Vertrauen in ihn und euch verloren hast dann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mach dir bewusst, dass dein Hund dich
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nicht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             absichtlich verlassen und in diese schwierige Situation gebracht hat. Jagdverhalten ist angeboren. Dein Hund ist einem millionenjahre altem Verhaltensmuster gefolgt.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist nicht seine Schuld.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Such dir
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hilfe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             bei jemandem, der dich
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aufbaut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             und dich mit seinem Wissen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            unterstützt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             der dir zuhört und dich nicht verurteilt.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Lass dir von einem guten professionellen Trainer
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sofort-Maßnahmen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             erklären, damit diese Situation nicht wieder auftreten kann und du Sicherheit gewinnst, z.B. indem du deine lange Leine an einem Bauchgurt mit einem Karabiner extra absicherst.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Geh das Training am Jagdverhalten
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            planvoll
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             und gemeinsam mit einem Trainer oder dem von mir vorgestellten Buch
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.imherzenhund.de/leben-mit-jagdhund"&gt;&#xD;
        
            „Leben mit Jagdhund“ von Ines Scheurer-Dinger
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              an. Je kleinschrittiger du trainierst, desto schneller werden sich Erfolge einstellen. Diese Erfolge werden dir das Vertrauen in eure Fähigkeiten und eure tragfähige Zusammenarbeit, auch am jagdlichen Auslöser, zurückgeben.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Betrachte die Leine
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nicht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             als Zeichen deiner Unfähigkeit deinen Hund nicht frei laufen lassen zu können, sondern als
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wertvolle Unterstützung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             für dich und als wichtigster
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lebensretter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             für deinen Hund.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/eiswoog_wandern-4964.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen ineinander ist das Resultat vieler positiver gemeinsamer Erlebnisse. Überlasse sie nicht dem Zufall, sondern erschaffe diese gezielt und richte die Planung für eure Spaziergänge daran aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 10:56:38 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0398_2000px.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0398_2000px.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Mensch als bester Freund des Hundes</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/der-mensch-als-bester-freund-des-hundes</link>
      <description>Veränderungen im Zusammenleben mit unserem Hund beginnen bei uns. Lass uns damit beginnen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG-20200623-WA0006.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Was wahrscheinlich allen Menschen gemein ist, die Hunde halten oder mit ihnen in einer Familie zusammenleben, ist die Liebe zu ihren felligen Mitbewohnern, ihren Hunden. Liebe kann viele  Gesichter annehmen. „Der beste Freund des Menschen“ – das klingt doch sehr beeindruckend. Kameradschaftlichkeit, Treue, Loyalität, zusammen durch dick und dünn gehen. Der beste Freund, eine treue und teure Seele. Ein Wesen, das uns soviel Wert ist, wie wir uns selbst. Oder?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn du diese Zeilen liest, dann bist du bereit genau darüber nachzudenken und das freut mich außerordentlich. Sich selbst zu reflektieren, bedeutet nicht sich selbst anzugreifen. Veränderungen können allerdings nicht ohne die entsprechende Wahrnehmung angestoßen werden. Wenn ich etwas nicht sehe, kann ich es nicht verändern. Deshalb ist ein ehrlicher Blick in den Spiegel an dieser Stelle unumgänglich, auch wenn dieser Blick unter Umständen erst einmal Widerstände in dir auslöst. Es geht ausdrücklich an dieser Stelle auch nicht darum zur Helikopterhundemama/hundepapa zu werden. Vielmehr möchte ich dazu einladen den eigenen Standpunkt einmal genau zu bestimmten. Wo befinde ich gerade und wo möchte ich hin?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Bin ich im Zusammenleben mit meinem Hund glücklich? Oder spüre ich irgendwo ein leichtes Drücken oder Unwohlsein?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Welche Situationen würde ich lieber anders lösen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gibt es etwas wofür ich mich in meinem Verhalten gegenüber meinem Hund schäme?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie könnte ich einen anderen Weg finden?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was brauche ich dafür?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Weg ist  gerade
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fast jeder, der sich auf den Weg irgendwohin macht, läuft mal in die falsche Richtung und muss Hindernisse überwinden. Kaum ein Weg verläuft geradlinig und klar. Veränderungen bestimmen das Leben, das Lernen und das Zusammenleben. Wir Menschen mögen Veränderungen oft nicht so gerne, wir wollen die Sicherheit des Bekannten nicht so gerne verlassen. Aus dieser Denkart werden Worte wie „Das mach ich schon seit 30 Jahren so.“ geboren. Gerade im Zusammenleben mit Hunden, führt uns das leider auf keinen guten Weg. Immer noch werden veraltete Annahmen und Methoden von Rudelführerschaft, Chefallüren und Alpha-Wolf gelehrt und vertreten. Immer noch ist der Hund in vielen Köpfen mehr ein Empfehlsempfänger als selbstständiges, denkendes und fühlendes Lebewesen. Die meisten dieser Methoden basieren auf Unterdrückung und Strafe oder Strafandrohungen. Der Mensch und sein Wille stehen im Mittelpunkt, während der Hund und sein Wille nebensächlich oder sogar störend sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Veränderungen kündigen sich an
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dabei hat sich in den letzten Jahren merklich viel getan. Immer mehr Menschen nehmen wahr, dass Unterdrückung und Ignoranz für die Gefühle des Hundes nicht der einzige Weg des Zusammenlebens sein kann und begeben sich auf die Suche nach neuen Pfaden. Dabei stoßen sie an fremde und eigene Grenzen, gehen über Hindernisse und manchmal auch so manchen Irrweg. Ich schließe mich da selbst nicht von aus. Ich weiß wie es sich anfühlt Erwartungen erfüllen zu wollen. Mein Umfeld erwartet, dass mein Hund jetzt still ist und nicht bellt oder quietscht, also muss ich ihn irgendwie ruhig bekommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich weiß wie es sich anfühlt, wenn man auf der Straße am liebsten im Boden versinken würde, weil der eigene Hund sich aufführt wie ein Berserker. Wie stark und niederdrückend die Verzweiflung werden kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie mühevoll jeder einzelne Tag wird, wenn jeder Spaziergang ein Spießrutenlauf ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe auch versucht meinen Hund von oben herab zu belehren, ihn anzubrüllen oder wegzuscheuchen und für sein Verhalten zu bestrafen, habe aber schnell festgestellt, dass es unser Problem nicht löste, sondern schlimmer machte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irren ist möglich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Entscheidend ist also nicht nie einen Fehler zu machen, entscheidend ist aus Fehlern zu lernen und dem Gefühl zu folgen, dass es doch auch anders gehen muss. Denn es geht anders. Veränderung ist ein Prozess und dazu gehört auch sich mal zu irren. Der erste wichtige Schritt ist sich für die Veränderung und neuen Lösungen zu öffnen und ehrlich wahrzunehmen, welche eigenen Verhaltensweisen man ablegen möchte:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte meinen Hund nicht anschreien.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte meinen Hund nicht bedrängen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte meinen Hund nicht an der Leine zurückrucken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte meinen Hund nicht anzischen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte meinen Hund nicht einschüchtern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte meinen Hund nicht erschrecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stattdessen möchte ich:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte freundlich mit meinem Hund umgehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte mich so verhalten, dass er sich bei mir wohl fühlt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte meinen Hund freundlich ansprechen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte Rücksicht darauf nehmen wie es ihm gerade geht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Ich möchte seine Wünsche berücksichtigen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          •    Ich möchte Verstehen was die Ursache für das Verhalten meines Hundes ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich möchte endlich zu dem Freund meines Hundes werden, den er verdient. Denn seien wir mal ehrlich, würden wir mit einem menschlichen Freund so umgehen und erwarten, dass er am nächsten Tag auch noch unser Freund ist? Die meisten Menschen würden nämlich sagen: Danke, nein. Gewalt, ganz gleich ob psychisch oder physisch, wird unter Freunden nicht akzeptiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Um unserem Hund ein Freund zu sein, können wir unser eigenes Verhalten hinterfragen. Wir können genau formulieren was wir nicht (mehr) wollen und was wir stattdessen wollen. Wenn das nicht von Tag 1 an klappt, dann akzeptieren wir, dass Veränderung ein Prozess ist und wir diesen Prozess zulassen wollen. Wir arbeiten kontinuierlich an unserer inneren Haltung und damit auch daran wie wir uns unserem Hund gegenüber verhalten. Ein gutes Hilfsmittel, um eigenes Verhalten zu hinterfragen ist: Wie geht es meinem Hund gerade mit meinem Verhalten? Würde ich das für einen menschlichen Freund auch so wollen? Meistens findet sich so sehr schnell und intuitiv ein Weg.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weil es mit Hilfe immer leichter geht:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wenn du auf diesem Weg Unterstützung suchst, dann kannst du mich unter
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:nadine@imherzenhund.de"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nadine@imherzenhund.de
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         erreichen. Ich melde mich dann gern bei dir.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG-20200623-WA0006.jpg" length="203104" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 29 Jul 2020 09:36:56 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/der-mensch-als-bester-freund-des-hundes</guid>
      <g-custom:tags type="string">Allgemeines,Hundetraining</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG-20200623-WA0006.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG-20200623-WA0006.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Frust im Antijagdtraining reduziert werden sollte</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/warum-frust-im-antijagdtraining-reduziert-werden-sollte</link>
      <description>Wir besprechen welche Ansätze modernes Training am Jagdverhalten über den Rückruf hinaus anzubieten hat.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0511.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Titel dieses Artikels habe ich wirklich lange herumgekaut, denn ich mag das Wort „Antijagdtraining“ nicht. Es impliziert durch seine Wortwahl „anti“ = gegen, dass wir quasi ein Training gegen das Jagdverhalten des Hundes anstreben. Fakt ist aber, dass Jagdverhalten als angeborenes Verhalten weder langfristig unterdrückt, noch gelöscht werden kann. Jagdverhalten gehört zum Hund wie seine Ohren, seine Nase, seine Rute und sein rechter Zeh. Es ist ein Teil von ihm und untrennbar mit seinen genetischen Wurzeln als Beutegreifer und dem was ihn als Individuum ausmacht verbunden. Manche Hunde spüren diese Verbindung stärker, andere garnicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht gegen, sondern mit dem Hund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer versucht das Jagen seines Hundes zu unterdrücken, arbeitet gegen die Natur seines Hundes. Das fühlt sich für den Hund ziemlich bescheiden an. Weil Jagdverhalten angeboren ist und noch immer so tief im Bedürfnisregister vieler Hund verankert ist, ist es - einmal ausgelöst - auch äußerst schwer zu stoppen. Möchte man es hemmen, kommt man bei passionierten Hunden nicht drum herum den Hund auf der Sicherheitsebene zu bedrohen. Das bedeutet, dass die eingesetzte Strafe den Hund so stark beeindrucken muss, dass er um sein körperliches Wohlbefindet fürchtet. Nicht umsonst sind gerade Stromhalsbänder vor allem in der Kontrolle von Jagdhunden lange weit verbreitet gewesen. Diese Geräte sind glücklicherweise mittlerweile verboten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Modernere Trainingsansätze tragen diesem großen inneren Bedürfnis mittlerweile Rechnung und arbeiten mit dem Hund statt gegen ihn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der sichere Rückruf, Allheilmittel?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Menschen, die einen jagenden Hund haben, haben den großen Wunsch mit ihrem Hund einen wirklich sicheren Rückruf zu trainieren, der auch dann funktioniert, wenn das Reh quasi vor der Nase des Hundes hochspringt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Hund kann abgeleint werden, die Ungebundenheit des Freilaufs genießen und das quasi in jedem Umfeld. Wenn Wild hochspringt, pfeift oder ruft der Mensch und der Hund ist wieder da. Mir wird es warm ums Herzen wenn ich mir vorstelle, wie schön und sorgenfrei ein solcher Spaziergang sein kann. Leider wird er für die meisten Menschen, die nur am Rückruf arbeiten und diesen als Kern ihres Antijagdtraining sehen, ein Traum bleiben. Warum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür müssen wir einmal einen genaueren Blick auf den Rückruf werfen. Stellen wir uns einen Hund vor, der in der Natur wie in einem Erlebnispark unterwegs ist. Seine Sinne sind wach und überall warten tolle Attraktionen und Abenteuer auf ihn. Dort ist eine wunderbare Spur, da ist ein toller Geruch und je frischer der Geruch ist, desto schneller schlägt sein Puls. Seine Gene sagen ihm, dass es sich lohnt diese intensiv zu verfolgen. Dann hat er das Glück, 1 in 100 mal, dass vor ihm auch direkt ein Wildtier aufspringt. Dieses Erlebnis ist wie ein Lottogewinn für den Hund und ähnliche Emotionen werden auch aktiviert. Ganz oft passiert es dann, dass wir genau in diesem Moment unseren Hund zurückpfeifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für eine enorme Leistung es ist sich von einem Lottogewinn abzuwenden, brauche ich wahrscheinlich nicht zu betonen. Die Gefühle, die als nächstes kommen sind Enttäuschung und Frust. Enttäuschung über den verpassten Lottogewinn und Frust darüber, dass das motivierte Verhalten nicht weiter ausgeführt werden kann. Frust ist dazu da die Energie bereit zu stellen, um das Hindernis, das das Verhalten behindert, zu überwinden. Dadurch führt es zu seiner starken Erregungssteigerung. Frust ist zudem ein wirklich unangenehmes Gefühl, das negativ abgespeichert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir unser Training am Jagdverhalten also nur darauf konzentrieren den Hund mehr oder weniger früh abzurufen, dann wird sich über kurz oder lang unser Einschreiten für den Hund richtig blöd anfühlen. Wir sind die Spaßbremsen, die Buhmänner und die Spielverderber. Ist der Rückruf erstmal mit dem Frust verknüpft, war die ganze Arbeit am Rückruf meistens ziemlich umsonst, denn der Hund wird sich verständlicherweise nicht mehr dafür entscheiden zurück zu kommen. Schließlich beendet der Ruf ja seinen Spaß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann ich am Jagdverhalten trainieren ohne der Buhmann zu werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Rückruf sollte nicht mehr Mittelpunkt des Trainings sein. Er ist ein wichtiger Bestandteil aber wie in allen Trainingsbereichen gilt auch beim Training am Jagdverhalten: Vor jedem unerwünschten Verhalten kommen mindestens drei erwünschte Verhaltensweisen auf die wir uns konzentrieren können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der neue Mittelpunkt des Trainings ist das Verstärken des erwünschten Verhaltens. Eine erwünschte Verhaltensweise bevor der Hund losrennt, ist meistens das Orientierungsverhalten: Das Stehen und Schauen oder das Stehen und Wittern. Diese wahrzunehmen und zu belohnen führt dazu, dass wir für den Hund Teil seiner wunderbaren Erlebnisparkwelt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stehen und Schauen begleiten wir mit leisem Loben. Zeigt der Hund von sich aus eine Orientierung in unsere Richtung, bieten wir Belohnungen an, die seinem jagdlichen Bedürfnis hinterherzurennen, zu packen und zu zerlegen entsprechen. Für viele Hunde eignen sich hier Beutepäckchen, andere mögen Fellspielzeuge oder Futterbeutel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einem sehr stimulierenden Umfeld unterwegs zu sein, wo ständig jagdliche Reize auf den Hund warten, ist wie ein Besuch in einem Erlebnispark. Das ist einmal schön aber machen wir es jeden Tag wird es anstrengend. Wenn der Hund dann noch ständig zurückgehalten wird, z.B. durch eine Leine, die die Umwelt vor seinem Verhalten schützt, dann haben wir auch hier eine weitere Frustbaustelle eröffnet. Die Spazierwege sollten also so gewählt werden, dass der Hund nicht immer auf 180 ist. Diese Spazierwege findet man indem man unterschiedliche Umgebungen ausprobiert und gut beobachtet worauf der eigene Hund reagiert und wie er sich nach dem Spaziergang verhält. Kommt er schwer zur Ruhe oder ist komplett fertig, dann war der Spaziergang noch zu anstrengend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unterdrücken von Jagdverhalten ist langfristig nicht möglich. Wäre das unser Ziel müssten wir den Hund auf seiner Sicherheitsebene bedrohen. Das lehnen wir ab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Rückruf ist ein Verhaltensunterbrecher. Er unterbricht das gerade motivierte Verhalten und kann so Frust auslösen, wenn er zu oft und als ausschließliches Mittel eingesetzt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist der Rückruf erstmal mit dem Gefühl von Frust verknüpft, reagiert der Hund meistens nur noch schlecht darauf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um Frust zu vermeiden wählen wir einen neuen Schwerpunkt in unserem Training: Das Wahrnehmen und Belohnen von erwünschten Verhaltensweisen wie Stehen, Schauen und Wittern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir nutzen Belohnungen, die dem jagdlichen Bedürfnis entsprechen und achten auf die individuellen Vorlieben unseres Hundes.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir gestalten unsere Spaziergänge so, dass der Hund nicht ständig durch Jagdauslöser stimuliert wird und suchen uns Wege, wo er auch mal entspannt unterwegs sein kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1982.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Orientierungsverhalten soll sich für den Hund lohnen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0511.JPG" length="444813" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 22 Jul 2020 09:49:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/warum-frust-im-antijagdtraining-reduziert-werden-sollte</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining,Jagdverhalten</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0511.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0511.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zufriedene Hunde - Besseres Training</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/zufriedene-hunde-besseres-training</link>
      <description>Rahmenbedingungen sind für den Erfolg des Hundetrainings oft entscheidend. Zufriedenheit ist eine davon.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0423_1.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zufriedenheit im Leben ist für Menschen wie Hunde wichtig. Zufriedenheit schafft es, dass wir mit Leichtigkeit durch unser Leben gehen. Zufriedenheit ist auch oft eine gute Vorraussetzung um Herausforderungen zu meistern.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Mein Mensch weiß was ich gut kann und was ich mir wünsche!
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit beim Hund wird dadurch gefördert, dass seine Bedürfnisse erkannt werden und im Alltag Beachtung finden. Das klingt jetzt so einfach, kann im Einzelfall bei durch Zucht sehr stark spezialisierten Hundetypen eine große Herausforderung sein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Ein Hund, der gerne nach Herzenslust rennt, wird zufriedener sein, wenn wir ihm Gelegenheit dazu geben.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Ein Hund, der gerne lange am Wegesrand steht und schnüffelt, wird zufriedener sein, wenn wir häufiger anhalten und ihm die Zeit dafür geben.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Ein Hund, der gerne frisst, wird zufriedener sein, wenn wir Abwechslung in Form von verschiedenen spannenden Geschmäckern bieten, ihm Kauartikel zur Verfügung stellen oder das Futter in spannender Form (zB zum Ausschlecken) präsentieren.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Ein Hund mit großer Jagdpassion wird zufriedener sein, wenn wir Gelegenheiten schaffen, wo er dieser Passion im gesicherten Rahmen nachgehen kann und ihn nicht nur ständig ausbremsen.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin hier sicher!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit entsteht auch dann, wenn der Hund sich in seinem Umfeld sicher und wohl fühlen kann, d.h. wir sorgen dafür, dass er uns als Lebensbegleiter wahrnimmt vor dem er sich nicht fürchten muss und der für ihn berechenbar ist. Wir verzichten deshalb auf die Anwendung von Strafen im Training und arbeiten stattdessen mit Belohnungen für gutes Verhalten und Management.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mir wird freundlich begegnet und ich werde nicht bedroht!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit entsteht auch dann, wenn er Hund weiß, dass ihm Zuhause nur selten etwas passiert, das ihm Angst macht oder vor dem er sich verteidigen muss. Wir begegnen unserem Hund freundlich und wenn es zu unerwünschtem Verhalten kommt, halten wir Ausschau nach Alternativverhalten, das wir dem Hund beibringen können anstatt ihn zu schimpfen oder zu bestrafen, um das Verhalten zu unterdrücken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich kenne die Regeln!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit entsteht auch dann, wenn dem Hund klar ist welche Regeln in seinem Zuhause gelten. Die Regeln werden dem Hund freundlich und fair beigebracht und er erhält Gelegenheit sie zu verstehen. Die Regeln werden nicht ständig geändert, sondern bleiben konstant bestehen. Die Zufriedenheit entsteht durch die Erwartungssicherheit, die dem Hund durch die Regeln vermittelt werden. Die Regeln sollten so ausgewählt werden, dass sie dem Alter, dem was er leisten kann und natürlich dem Wesen des Hundes entsprechen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mir wird ein Ausweg gezeigt, den ich dann selbst wählen kann!
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit entsteht auch dann, wenn wir dem Hund beibringen wie er Situationen bewältigen kann, anstatt ihnen hilflos ausgeliefert zu sein. Der Hund kann lernen auch unangenehme Situationen auszuhalten, wenn ihm die Möglichkeit geboten wird zu kommunizieren, dass es ihm gerade zuviel wird. Stoppsignale seitens des Hundes finden Beachtung, während Kooperation immer hochwertig belohnt wird.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin ausgeruht!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit entsteht, wenn der Hund ausreichend viele Regenerationsphasen hat, also Gelegenheit hat sich ausreichend auszuruhen. Wir sorgen also für ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und gestalten den Tag unseres Hundes entsprechend seines Ruhebedürfnisses. Das kann von Hund zu Hund durchaus unterschiedlich sein. Fällt auf, dass der Hund kaum tagsüber ruht und/oder nachts nicht durchschläft, sollten wir das Tagespensum des Hundes überdenken und Aktivitäten zugunsten von Ruhephasen austauschen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mir wird zugehört!
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit entsteht, wenn wir die Bedürfnisse und Emotionen unseres Hundes ernst nehmen und ihm in dem was er möchte eine Stimme geben. Ihm wird immer wieder Gelegenheit gegeben selbst zu wählen wo er lang gehen möchte, was er als Kauartikel bevorzugt oder ob er jetzt spielen möchte oder nicht. Vorschläge des Hundes werden erkannt und ernst genommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufriedenheit beim Hund herzustellen und die oben genannten Punkte zu beachten, bedeutet nicht, dass wir unser gesamtes Leben nurnoch nach dem Hund ausrichten und uns selbst dabei vollkommen vergessen. Es geht vielmehr darum Potentiale im eigenen Zusammenleben aufzudecken, die wie kleine Rädchen optimal justiert werden können, um dem Hund ein zufriedenes Leben zu ermöglichen. Das bedarf oftmals ein wenig der Detektivarbeit, aber es lohnt sich tausendfach, denn ein zufriedener Hund, ist ein offener und aufnahmefähiger Trainingspartner mit dem sich effizient und rasch Ergebnisse erzielen lassen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn der Hund zufrieden ist, kann er sich von seiner besten Seite zeigen, sodass wir richtig gute Vorraussetzungen für ein
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             gutes und effektives Training
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            haben mit dem wir
            &#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              rasche Erfolge
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        
            erzielen können. Das befriedigt unsere Wünsche und macht uns zufriedener.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0423_1.jpg" length="390403" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2020 13:40:10 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/zufriedene-hunde-besseres-training</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Liste der bösen Wörter - Konsequenz</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/von-der-liste-der-boesen-woerter-konsequenz</link>
      <description>Konsequenz ist ein alter Hut, den wir garnicht so gerne tragen. Setzen wir uns kurz damit auseinander warum das so ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3468_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Konsequenz - niemand will oder kann's mehr hören.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           "Du musst nur konsequent sein, dann..."
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Lange wurde Konsequenz als Allheilmitel angepriesen und wenn was nicht funktionierte, dann war man anscheinend einfach nicht konsequent genug.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Konsequenz ist in unseren Köpfen mit unangenehmen Worten verknüpft: hart sein, streng sein, rigide sein, vielleicht sogar gewaltätig werden. Konsequenz - allein das Wort auszusprechen oder zu denken fühlt sich irgendwie nicht angenehm an. Vergleiche mal was du fühlst, wenn du das Wort "Paradies" denkst. Das fühlt sich ganz anders an als Konsequenz, oder? Der Grund dafür liegt darin, dass wir von Kindesbeinen an gelernt haben, dass Konsequenz etwas negatives mit sich bringt. Meistens Beschränkungen für uns als Kinder und als Erwachsene werden wir genau dann aufgefordert konsequent zu sein, wenn es gerade eher unangenehm für uns ist:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           "Dein Kind liegt schreiend am Boden, jetzt sei konsequent, reagiere nicht drauf und gehe weiter."
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus diesem Grund ist dieses Wort auf meiner Liste des bösen Wörter gelandet. Etwas übertrieben? Ja, vielleicht. Ich benutze das Wort garnicht mehr, aber nicht ohne einmal genauer darüber nachzudenken warum eigentlich nicht. Einen der Gründe habe ich dir oben genannt: Das Wort löst bei den meisten Menschen negative und unangenehme Gefühle aus. Diese Gefühle möchte ich aus meinem Training weitestgehend verbannen, denn es lernt sich besser und vor allem auch effektiver, wenn wir uns gut dabei fühlen. Das gilt für Hund und Mensch gleichermaßen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich genauer darüber nachdenke was Konsequenz eigentlich ist... hat Konsequenz etwas mit hart sein zu tun? Ja, vielleicht, weil wir gerne nachgeben würden damit es erstmal leichter wird. Hat Konsequenz etwas mit Gewalt zu tun? Auf garkeinen Fall.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Konsequenz bedeutet nicht Härte per se. Konsequenz lässt sich vielleicht besser mit Behaarlichkeit übersetzen. Fühlt sich doch gleich viel besser an oder?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Konsequenz bedeutet bei einer Linie zu bleiben und nicht von ihr abzuweichen. Das ist dasselbe wie behaarlich sein, oder nicht?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dazu ein kleines Beispiel aus dem Leben von Piety dem kleinen Mischling:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Piety lebt mit seiner Familie, den Eltern Frank und Julia und den beiden Kindern Sabine und Matthias zusammen. Die Familie hat für sich die Hausregel aufgestellt, dass Piety nur dann aufs Sofa darf, wenn die Decke mit dem Superman Aufdruck auf dem Sofa liegt. Liegt die Decke dort nicht, dann sollte Piety anstatt auf dem Sofa in seinem nahe gelegenen Hundebettchen liegen. Wenn Matthias wild mit Piety spielt, dann kommt es schonmal vor, dass Piety auch ohne Supermann-Decke auf dem Sofa rumspringt. Sabine liebt es mit Piety zu kuscheln und auch sie denkt nicht immer an die Decke, so dass Piety immer wieder Zeit ohne Supermann-Decke auf dem Sofa verbringt. Am Abend, wenn Sabine und Matthias schlafen und Julia auf dem Sofa sitzt um Fern zu sehen, springt Piety einfach so aufs Sofa ohne, dass seine Decke bereit liegt. Julia schimpft mit Piety und schickt ihn in sein Bett. Piety sieht traurig aus und wirkt ein bisschen verwirrt während er sich zurückzieht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das ist eine sehr typische Situation, wo wir von fehlender Konsequenz sprechen würden, die sich negativ auf das Zusammenleben mit dem Hund auswirkt. Weil wir keiner Linie treu bleiben, kann Piety garnicht lernen wann er auf dem Sofa erwünscht ist oder nicht. Wenn er dann ausgeschimpft wird, versteht er die Welt nicht mehr. Konsequent wäre es gewesen bei einer Linie behaarlich zu bleiben, die alle Familienmitglieder befolgen. Einmal so und das andere mal so - Hü und Hott - das ist Inkonsequenz, die sich negativ auswirkt, denn der Hund kann nicht verstehen was wir eigentlich von ihm wollen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Obwohl das vermeintlich böse Wort Konsequenz uns eher negativ erscheint, ist das Prinzip dahinter superwichtig damit der Hund überhaupt eine Chance hat zu verstehen was von ihm erwartet wird. Konsequenz kann mit Behaarlichkeit übersetzt werden. Wenn wir eine Regel aufstellen, dann sollten wir behaarlich daran festhalten damit der Hund überhaupt ein Verständnis für die Regel entwickeln kann.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2020 09:17:16 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3468_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unsichere Hunde unterstützen</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/unsichere-hunde-unterstuetzen</link>
      <description>Eigene Problemlösestrategien entwickeln hilft unsicheren Hunden mehr Vertrauen in sich zu haben.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2495_2000px.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eins vorweg: Vorsichtig sein ist kein Wesensmangel, es passt als Wesenszug nur leider nicht besonders gut in unsere heutigen Lebensumstände.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Hund, der dazu neigt unsicher zu sein oder eher ängstlich ist, ist nicht schlechter oder besser als sein mutiger Lebenspartner. In der Natur haben beide Wesenszüge ihre Berechtigung, auch wenn das Leben in der heute von Menschen geprägten Welt einem unsicheren Lebewesen meistens schwerer fällt. Vorsichtige Typen sind in der Wildnis jedoch genauso gefragt wie die Draufgänger, die nicht lange fackeln ehe sie in ein Loch hinein springen. Dass dort unten Gefahr lauern könnte, darüber denken solche Individuen meistens nicht lange nach. Um in der Wildnis überleben zu können, brauchte eine Spezies aber beides: die eher Vorsichtigen, die vielleicht auch mal eine Chance ziehen lassen dabei aber sicher bleiben und überleben und die Mutigen, die gerne Risiken eingehen und dabei durchaus auch ihr Leben aufs Spiel setzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vorsichtig zu sein, kann also evolutionsbiolgisch durchaus ein Vorteil sein, wenn Angst jedoch Überhand nimmt und den ganzen Alltag bestimmt, dann ist es wichtig zu handeln. Chronische Angst belastet den Organismus stark, wirkt sich auf die Empfindlichkeit des Gehirns aus, führt also in eine Art Abwärtsspirale und mindert die Lebensqualität und meistens auch die Länge des Lebens enorm.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angst zu bearbeiten ist eine Herausforderung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo Angst in der Natur Leben sichert, ist sie für uns mit unseren Hunden in der modernen Welt oft ein herausfordendes Trainingsgebiet. Durch die Resistenz gegen äußere Störungen kommen wir mit unseren Werkzeugen oft nicht mehr an den Hund heran, wenn er bereits Angst verspürt. Angst zieht Kreise, weil es neben dem was angeborenerweise Angst macht auch erlernte Angstauslöser geben kann und auch die Angst vor der Angst widerrum ein starkes Gefühl ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Hund Grisu hat beispielsweise Angst vor Knallgeräuschen. Auf einem unserer Spazierwege kam es dreimal zu einem durch eine Baustelle verursachten Knallgeräusch vor dem er sich stark erschreckte. Seit dieser Erfahrung möchte er sich diesem Gassiweg nicht mehr nähern, obwohl der Angstauslöser - der Knall - nicht zu hören ist. Grisu hat den Ort mit der Angst verknüpft und seine Angst setzt nun unabhängig vom Knallgeräusch ein sobald er sich dem Ort des Knalls nähern soll.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angst überträgt sich auch leicht auf ähnliche Auslöser. Beginnt die Angst beispielsweise mit einem Knallgeräusch, kann sie auf entfernt ähnliche Geräusche wie das Ausschütteln eines Handtuchs übertragen werden. Obwohl das Geräusch kein Knall ist, sondern nur eine stark abgeschwächte Variante davon, wird Angst ausgelöst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch ist es möglich, dass andere Reize, die zufällig anwesend sind während die Angst ausgelöst wird mit der Angst verknüpft werden. Erschrickt sich ein Hund vor einem Knallgeräusch und steht zufällig direkt neben einem Kind, kann es sein, dass die Angst direkt mit dem Kind verknüpft wird und das Auftauchen des Kindes ausreicht, um die Angst auszulösen. Häufig können wir das bei Tierärzten beobachten. Viele Hunde kriegen den Tierarzt nur dann zu Gesicht, wenn ihnen etwas Unangenehmes passieren soll oder es ihnen ohnehin schon schlecht geht. Das Auftauchen des Tierarztes allein reicht bald aus, dass die Hunde stärkere Anzeichen von Angst zeigen, obwohl das Unangenehme noch garnicht begonnen hat.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie kann man Hunde, die generell zu ängstlichem oder unsicheren Verhalten neigen nun unterstützen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angst geht oftmals mit dem Gefühl einher die aufkommende Situation nicht meistern zu können. Es ist daher sinnvoll unsichere oder ängstliche Hunde darin zu unterstützen Probleme selbstständig lösen zu lernen. Sie werden  in kleinen Schritten an das Gefühl heran geführt, dass sie eben doch in der Lage sind auch herausfordernde Situationen zu meistern. Unterstützend wirken kleine Spiele und Aufgaben, die für die Hunde durchaus herausfordernd sind, von ihnen aber gemeistert werden können. Das richtige Maß zu finden, fordert hier von uns Menschen viel Einfühlungsvermögen und wir sollten unsere Hunde sehr gut dabei beobachten, um wahrzunehmen wie es uns unserem Hund gerade bei dem Spiel geht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir anhand der Körpersprache sehen, dass ein Hund sich eigentlich nocht nicht traut, locken wir unseren Hund niemals mit Futter in ein Spiel, denn damit bringen wir ihn in einen zusätzlichen Konflikt. Der Hund hätte gerne das Futter, traut der Situation aber noch nicht richtig über den Weg. Wenn sich der Hund für das Futter überwindet und sich dann mittendrin vor seiner eigenen Courage erschreckt, kann dieses Erlebnis die Angst erheblich verschlimmern. Daher bitte: Finger weg vom Locken bei Hunden, die offensichtlich noch nicht soweit sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lieber passen wir die Spiele und die Herausforderungen an das Maß an, das der Hund noch gut bewältigen kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geeignet sind Spiele aller Art, von Knobelspielen, über Versteckspiele. Man kann auch mit ganz einfachen Hütchenspielen starten. Wichtig ist, dass der Hund Stück für Stück langsam und in seinem Tempo an die Situation herangeführt und ihm die Zeit gegeben wird sich mit der Situation auseinander zu setzen.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine einfache Variante eines Spiels, das Problemlösestrategien schult und leicht umzusetzen ist, ist ein kleiner Karton voll mit Klorollen. Darin werden Leckerchen versteckt. Ist dieses Spiel für den Hund noch zu schwer, dann beginnt man damit, dass erstmal der Karton an sich entdeckt und erforscht werden darf. Traut der Hund sich zu anfangs nicht an den Karton heran, dann wird er in dem Abstand gefüttert, den er selbst ausgewählt hat. Schritt für Schritt tastet man sich gemeinsam mit dem Hund heran bis man ihm die Leckerchen in den Karton legen kann und er sie ohne Furcht herausfischt. Dann kann die erste Klorolle hinzu kommen, er fischt die Leckerchen heraus, dann die Zweite usw.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im unten gezeigten Video lernt mein eher ängstlicher Hund Grisu eine Schale mit Wasser kennen. Ziel ist es, dass er Leckerchen aus den Gefäßen herausfischt. Dadurch, dass ich ihm die Leckerchen zuerst in die Gefäße, die noch außerhalb der Wasserschale lege und um die Wasserschale herum, kann er die Erfahrung machen, dass hier nur Gutes auf ihn wartet. Schritt für Schritt führe ich ihn an die Aufgabe heran, die er dann auch sehr gut meistern kann.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf diese Weise stärke ich das Selbstvertrauen meines Hundes und je öfter ihm solche Spiele gelingen desto mutiger wird er auch neue eigene Strategien zu entwickeln und anzuwenden. Darin sollten wir unsere Hunde bestärken, denn diese Fähigkeit wird auf den Alltag übertragen dazu führen, dass der Hund sich in Situationen mehr zutraut und eigene Lösungsstrategien entwickelt, die er der Angst entgegensetzen kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 02 Jun 2020 14:13:32 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/unsichere-hunde-unterstuetzen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Verlust eines Hundes</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/der-verlust-eines-hundes</link>
      <description>Hunde sind Familienmitglieder und damit ist ihr Verlust mit Trauer verbunden. Nicht jeder trauert gleich und das ist gut so.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich laufe - ein bisschen wie ferngesteuert dieser Tage - in den Garten, denn die Sonne zieht mich an. Ich setze mich auf den Rand des Liegestuhls und mein Blick fällt auf ein kleines zotteliges Etwas, das mal ein Spielzeug war. Manche würden sagen, das gehört doch eigentlich nurnoch in den Müll, aber für mich ist es ein wertvolles Stück Besitz. Ich greife danach, drehe es ein wenig in meiner Hand und betrachte es von allen Seiten. Erst einige Sekunden später bemerke ich, dass mir Tränen über die Wangen rinnen. Dumpf dringt an mein Ohr wie meine Nachbarn quasselnd ihre Liegestühle sauber schrubben und für den Einsatz in der Sonne bereit machen. Ich denke mir, für sie geht das Leben einfach weiter, während es für mich einen weiteren traurigen Moment still steht. Du fehlst.
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&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5446_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
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&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Tod eines Hundes ist der Moment vor dem ich mich als Hundehalterin immer fürchte und wahrscheinlich auch immer fürchten werde, denn sie leben nuneinmal nicht so lange wie wir Menschen und ein Abschied ist daher unausweichlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Blogartikel entsteht, da ich am 20.05.2020 tief in der Nacht meine geliebte Freundin Maja verloren habe.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bedauerlicherweise habe ich etwas Übung im Abschiednehmen. Im Jahre 2017 ist mein 13jähriger Hund Tiger verstorben. Wir hatten 12 gemeinsame Jahre und waren wie Arsch auf Eimer. Im Jahr 2018 ist dann meine Seelenhündin Paula an einer schweren Erkrankung im Alter von 10 Jahren gestorben. Und nun im Jahre 2020 musste ich Abschied von meiner Freundin Maja nehmen, die auch geschätzt etwas über 10 Jahre alt war (sich aber nie so benommen hat).
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeder diese Abschiede hatten sehr unterschiedliche Hintergründe und Begleitumstände. Aber ich muss sagen, dass ich alle Abschiede im Anfangsstadium, in dem ich mich auch gerade wieder befinde, sehr ähnlich angefühlt haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Entscheidung zum Abschied
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles beginnt für viele Hundehalter meistens mit der Entscheidung zum Abschied. Keiner meiner Hunde ist einfach im Schlaf auf die andere Seite gewechselt. Wir hatten immer einen
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Tierarzt da, der die Entscheidung mit mir gemeinsam getroffen hat. Bei Tiger konnte ich den Tierarzt im Notfienst nachts zu mir nach Hause rufen. Bei Paula mussten wir zum Tierarzt selbst hinfahren, aber sie konnte in ihrem geliebten Auto stressfrei einschlafen. Maja ist in einer Klinik aber in meiner Anwesenheit mit tierärztlicher Hilfe gestorben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Entscheidung ist mit die Schwierigsten in jedem Hundehalterleben. Gerade wenn die Hunde alt sind oder bereits Vorerkrankungen haben und man sich mit dem Gedanken, dass die gemeinsame Zeit endlich ist anfreunden muss, stellt man sich ständig die Frage "Werde ich den richtigen Zeitpunkt erkennen?". Die Unsicherheit, die damit einhergeht, ist sehr belastend. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, dass es sich lohnt sich einen Plan zurecht zu legen und dann einen Tierarzt des Vertrauens auf die eigenen Wünsche anzusprechen. Für Tiger war es mir zum Beispiel sehr wichtig, dass der Tierarzt im Notfall zu mir nach Hause kommt. Allein aus logistischen Gründen, Tiger hatte ein Stockmaß von 70 cm mit einem Gewicht von ca 35 kg und ich wäre nicht in der Lage gewesen ihn ins Auto oder in eine Praxis zu tragen. Abgesehen davon war es mir wichtig, dass Tiger in seinen letzten Momenten nicht mit den Gerüchen und der Angst, die er in der Artzpraxis empfunden hat, ringen muss. Ich wollte, dass er möglichst ruhig und in Frieden Abschied nehmen kann. Dafür eignet sich der Tierarztbesuch zu Hause finde ich am besten.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Wünsche, die man an den Tierarzt hat, können sehr individuell sein und genauso würde ich das auch besprechen. Wenn der eigene Tierarzt keine Hausbesuche, vor allem auch zu nächtlichen Zeiten, anbietet, dann lohnt es sich bereits mögliche Tierkliniken oder mobile Arztpraxen durchzutelefonieren und sicherzustellen, dass im Falle des Falles für alles gesorgt ist und man in dieser wirklich außerordentlich schwierigen Situation nicht auch noch mit solchen Überraschungen kämpfen muss.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zu der Frage selbst "Woran erkenne ich, dass es der richtige Zeitpunkt ist" gibt es meine Meinung nach keine pauschale Antwort. Ich hatte immer den Anspruch an mich, dass keiner meiner Hunde unnötig leiden muss, nur weil ich keinen Abschied nehmen kann. Ich stelle dem Tierarzt sehr direkte Fragen bezüglich des Zustandes und der Prognose meines Hundes. Diese Fragen kann man sich auch vorher aufschreiben und in den eigenen Geldbeutel legen damit man sie zur Hand hat, wenn man in der Situation selbst verständlicherweise komplett durch den Wind ist. Ich hatte das große Glück, dass für mich der Moment des Abschieds immer sehr klar war und ich Menschen anrufen konnte, die mir meinen Eindruck bestätigt haben. Ich war nie in der Lage, dass ich mit dem Zeitpunkt meiner Entscheidung hadern musste.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
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        &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Trauern als Prozess des Abschiednehmens
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      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Hunde sind bislang alle drei für immer in meinen Armen eingeschlafen. Dieser Moment des endgültigen Abschieds ist sehr schmerzhaft und schrecklich aber nicht nur für den Hund, sondern meiner Meinung nach auch für den Menschen der zurück bleibt, sehr wichtig. Es ist wichtig ihnen die guten Gedanken mitzugeben. Ihnen nocheinmal zu sagen wie sehr sie geliebt werden und es sie spüren zu lassen. Alle Tierärzte konnten es bislang ermöglichen, dass ich meinen Hunden nocheinmal all das sagen konnte, was ich ihnen sagen wollte. Es ist wichtig, dass sie spüren, dass sie nicht alleine gehen. Es ist wichtig für uns auszusprechen was wir fühlen und zu erleben, dass jetzt unsere gemeinsame Zeit vorrüber ist.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich an diese Momente denke, dann schießen mir sofort die Tränen in die Augen ganz egal wie lange es her ist. Es sind keine schönen Momente aber sie sind wichtig und ich würde mich im Leben nie dazu entscheiden den Tierarzt und mein Tier in diesem Moment alleine zu lassen. Andere Menschen mögen das anders erleben, für mich ist es wichtig.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachdem der Hund gegangen ist, bleibt man alleine zurück. Es ist tröstlich, wenn man dann Menschen um sich hat damit man mit dem ersten Schmerz nicht alleine ist. Meistens muss man sich auch recht rasch entscheiden wie die weiteren Schritte sind. Ich habe einen meiner Hunde selbst am nächsten Tag ins Krematorium gefahren. Ich hatte das Gefühl, dass ich es tun muss und das kein anderer für mich tun kann. Meine beiden anderen Hunde wurden von einem Abholdienst ins Krematorium gebracht. Bislang habe ich noch keinen meiner Hunde beerdigt. Warum? Diese Frage stelle ich mir selbst immer wieder. Die Vorstellung die körperlichen Überreste meines Hundes unter dunkler Erde begraben zu wissen, erschreckt mich irgendwie und ich würde mich an den Ort gebunden fühlen. Diese Gedanken fühlen sich für mich nicht gut an deshalb habe ich mich immer dagegen entschieden.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Andere Menschen haben einen Garten oder sind sehr eng mit ihrem Wohnort verbunden, so dass sie sich dabei wohl fühlen ihren Hund zu begraben anstatt ihn einäschern zu lassen. Jede Variante ist richtig solange sie sich für die die Zurückbleiben gut anfühlt. Meiner Erfahrung nach hilft sie beim Trauerprozess.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser erste Schmerz nach dem Abschied ist manchmal gepaart mit Erleichterung, wenn der Hund vorher sehr leiden musste und man in der Tiefe seines Herzens bereits spürt, dass dieser Abschied für den Hund auch eine Erlösung darstellte, während man selbst in einem immens tiefem Schmerz zurückbleibt. Ich denke wer diesen Schmerz einmal gespürt hat, wird ihn nie wieder vergessen. Während die Verzweiflung Überhand nimmt, kommen bei mir meistens Schuldgefühle darüber hoch wie es überhaupt soweit kommen konnte. Ich stelle alle meine Entscheidungen in Frage und in Gedanken gehe ich jede einzelne Situation nocheinmal durch und kreise um meine eigenen Entscheidungen. Was wäre wenn... Diese Gedanken schaffen sehr viel Leid, das sich an den eigentlichen Trennungsschmerz anhängt, sich mit ihm vermischt und manchmal kann man das eine vom anderen nicht mehr unterscheiden, weil es eine dunkle Suppe ist, die durch das eigene Gehirn schwappt.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fakt ist aber, während Schmerz durchlebt werden muss, kann Leid verhindert werden. Das schreibt und sagt sich so leicht. Ich bin zugegebenermaßen besonders schlecht darin, weil ich dazu tendiere um meine eigenen Gedanken zu kreisen und sich das Leid damit weiter vermehren und mich tief runter reißen kann. Ich will perfekt sein, ich will perfekte Entscheidungen treffen, ich will, dass sich alles richtig anfühlt und keine "ach hättst du doch.." Gedanken in meinem Kopf rumschleichen. Dieser Wunsch ist aber nicht nur reine Illusion, es ist auch eine gefährlich, weil die Gedankenskette die sich daran hängt eigentlich nur nach unten führen kann. Ich bin nicht perfekt, ich mache Fehler. Ich vertraue manchmal den falschen Menschen und ich kann nicht alles selbst wissen. Ich bin daher auf andere angewiesen und wenn andere Menschen dann einen Fehler machen, dann kann ich schlichtweg nichts dafür. Diese Erkenntnis auszusprechen ist das eine, sie auch zu fühlen ist das andere.
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          Als mein Hund Tiger starb, habe ich mich intensiv mit dem Thema Trauer befasst. Die Trauer hat mich im wahrsten Sinne des Wortes fast aufgezehrt, da ich nicht mehr essen konnte. Trauer macht den Magen zu, für mich traf das zu.
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          Trauer ist ein Prozess des Abschiednehmens, der bei jedem Menschen sehr unterschiedlich aussehen kann, deshalb machen Angaben wie lange zu trauern "normal" ist auch nicht viel Sinn. Nicht ungewöhnlich ist eine Trauerzeit von einem Jahr, wobei die Trauer mehreren Phasen durchläuft, die aber nicht bei jedem Menschen in der gleichen Reihenfolge auftreten müssen. Mir hat diese Erkenntnisse, dass ich soviel Zeit haben kann wie ich brauche, sehr geholfen mich etwas freier in meiner Trauer zu fühlen. Ebenso hat mir geholfen zu erfahren, dass das eine Jahr meistens damit zusammenhängt, da man alle Stationen des Jahres nocheinmal neu erlebt und sich erinnert wie es mit dem damaligen Hund so war und wie es vielleicht abgelaufen wäre. wenn er noch leben würde. Die Erinnerungen und die Erkenntnis, dass es "nie wieder" so sein wird, sind sehr schmerzhaft, aber ein Teil des Abschiednehmens. Diesen Schmerz zuzulassen hat mich sehr viel Kraft gekostet, da ich ihn immer wieder niedergekämpft habe. Mein Umfeld war der Meinung, dass nach 2 Tagen eigentlich doch schon wieder alles in Ordnung sein müsste. Ist doch nur ein Hund. Auch meine Hausärztin war dieser Ansicht und fragte mich, ob ich schon einen neuen Hund hätte. Das verletzt und ich dachte ich muss meinen Schmerz unterdrücken. Ich habe mühsam gelernt, dass das nicht so ist.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Auch der Umgang mit der Trauer selbst ist ganz unterschiedlich. Mein Lebensgefährte hat die ersten vergangenen Tage ohne Maja sehr viel mitgeweint. Am zweiten Tag sagte er, er habe keine Tränen mehr, auch wenn er noch unendlich traurig sei, während ich weiter wie ein Schlosshund geheult habe. Sollte ich jetzt wütend oder enttäuscht sein? Sollte er mich als übertrieben traurig betiteln? Nein. In diesem Sinne sind wir unterschiedlich und es ist auch in Ordnung so.
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          Auf das sehr intensive Schmerzerlebnis der ersten Tage und auf den massiven inneren Widerstand "Es darf nicht sein, dass sie nie wieder bei mir sein wird.", folgt bei mir meistens eine Phase der Erschöpfung und der Leere in der ich das Gefühl habe garnichts mehr zu fühlen und zu nichts mehr fähig zu sein. Gelingt es mir in dieser Phase meine Gedankenkaruselle zu stoppen, fühle ich mich oft stundenweise besser. Gelingt es mir nicht, falle ich viel häufiger in Gefühlszustände von starken Schmerzen zurück. Wenn dieser Prozess nicht zu lange anhält, hat er sich für mich als "in Ordnung" erwiesen. Ich habe ihn als Teil meiner Persönlichkeit und meiner Art zu trauern akzeptiert. Hier helfen mir Gespräche, auch wenn sie "nur" über das Internet stattfinden immer sehr weiter. Gerade wenn Menschen dabei helfen können Schuldgefühle und Gedankenkonstrukte abzubauen, ist das sehr erleichternd. Ich kann plötzlich nicht nur rational sagen "Mich trifft keine Schuld.", sondern ich kann das Gefühl auch greifen. Nicht so fest, dass es zu mir gehört aber immerhin bekomme ich einen Eindruck davon wie es sich anfühlen könnte mich nicht mehr schuldig zu fühlen.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ganz besonders haben mir zwei Ratschläge, die ich in den letzten Tage erhalten habe geholfen:
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn du dich in einem Gedanken festbeißt und merkst, dass du nicht weiter kommst, was gerade bei den "was wäre wenn"-Gedankenkonstrukten sehr schnell und oft der Fall ist, dann frage dich: "Ist das wirklich so? Kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass es so ist?" Ich bleibe dann häufig mit einer großen Unsicherheit und Leere zurück aber das Leid, das diese Gedankenkonstrukte "Hätte ich eine andere Entscheidung getroffen, dann wäre sie noch am Leben.", verursachen, ist gelindert. Die Gedankenkonstrukte werden quasi demontiert.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der zweite Impuls hat mir sehr gut dabei geholfen mit Gefühlen wie Wut umzugehen, die mir viel Angst gemacht haben. Maja ist keines natürlichen Todes, sondern in Folge einer Operation gestorben. Dabei spielt menschliches Versagen eine Rolle. Ich spürte neben dem Abschiedsschmerz eine unbändige Wut auf diesen anderen Menschen in mir. Letztlich auch Wut auf mich selbst. Mich hat dieses Gefühl erschreckt. Ein hilfreicher Ratschlag war meine Emotionen als Gäste eines Gasthauses zu betrachten. Ich bin das Gasthaus, ich bin nicht diese Emotion. Die Emotion kann zu Gast sein, ich kann sie wahrnehmen, sie kann eine Weile bleiben, wieder weiterreisen... Dieses Bild von mir als Gasthaus und dass mich diese Emotionen nicht ausmachen, hat mir sehr geholfen mit ihnen umzugehen und sie nicht abzuweisen oder mich zu schämen, sondern einfach sein zu lassen.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Verzweiflung, Angst, Schmerz, Wut, Zweifel, Enttäuschung... all das gehört für mich zum trauern dazu. Aber auch Einsicht, Abstand, Verzeihung und Liebe. Bereits am Tag nach ihrem Tod habe ich damit begonnen aufzuschreiben, was ich an meiner Maja besonders geschätzt und geliebt habe und ich habe mir eines ihrer zahlreichen Bilder ausgesucht auf welchen sie so strahlt und das nun auch ihre Urne ziert. Ich wollte sie nicht mit dem letzten Bild das ich aus der Klinik von ihr hatte in Erinnerung behalten, denn das war einfach nur schrecklich. Ich wollte die Erinnerung an all die wundervollen Charakterzüge, Eigenschaften und Momente lebendig erhalten, während ihr Körper bereits tot war. Und das will ich immernoch und das will ich für den Rest meines Lebens. Auch wenn sie nur 1,5 Jahre bei mir war. Die Trauer, die ich erlebe ist dieselbe. Sie wurde dem Leben entrissen und anders als meine vorherigen Hunde wurde kein langes Leben und körperliches Leid beendet, sondern sie wurde aus einem gesunden, fröhlichen, aktiven und glücklichen Leben gerissen.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich weiß, dass der Moment an den man liebevoll und lächelnd an seine verstorbenen felligen Weggefährten denke kann kommt. Im Moment erscheint er mir jedoch in unendlich weiter Ferne. Und auch das gehört zum trauern dazu, zuzulassen, dass es eine Prozess ist und dass ich jetzt sehr sehr traurig sein darf, dass mein Sonnenschein nicht mehr bei mir ist.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trauer nimmt oft verschlungene Pfade und man weiß nicht immer, was hinter der nächsten Biegung auf einen wartet.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Gedenken an die besten Freunde und Wegbegleiter, die ich mir hätte wünschen können.
         &#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0711_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0458_1_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_4051_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 30 May 2020 19:38:24 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/der-verlust-eines-hundes</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Problemhunde</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/problemhunde</link>
      <description>Wie Worte und Gedanken unsere Gefühle negativ beeinflussen und warum wir uns damit keinen Gefallen tun.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/eiswoog_wandern-5023.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als ich damit begonnen habe über den Einstieg in dieses Thema nachzudenken, kam mir ein unlängst zurückliegendes Gespräch in den Sinn. Ich hatte für meinen Hund Grisu eine Anfrage an eine Ostheopatin geschickt und dabei das Wort "Angsthund" verwendet, um die besonderen Anforderungen, die ich an eine Behandlung habe kurz zu umschreiben. Als mich die Ostheopatin zurückrief, wurde mir anhand ihrer Reaktion klar, welches Bild dieses eine kleine Wort in ihrem Kopf erzeugt hat. Sie hatte eine eigene Vorstellung davon was genau ein "Angsthund" ist und hat diese Vorstellung auf meinen Hund übertragen. Ich war ziemlich baff was das in ihren Augen mit meinem Hund gemacht hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als ich mich an diese Situation erinnerte wusste ich, dass ich einen guten Einstieg in dieses Thema gefunden habe. Hunde, die wir als "Angsthunde" bezeichnen, sind in unseren Augen auch oft "Problemhunde". Wenn ich in der Anfrage geschrieben hätte: "Ich habe einen Problemhund, deshalb ..." welches Bild hätte das im Kopf der Ostheopatin wohl von meinem Hund gezeichnet?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Worte sind mächtig.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie erschaffen Abbilder, Stempel und Vorurteile, die an meinem Grisu nun haften, nur weil ich dieses eine Wort als Bezeichnung für ihn benutzt haben. Vorurteile sind wörtlich genommen genau das: Ein Urteil ohne vorher gesehen und geprüft zu haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie entstehen im Kopf unseres Gegenüber ganz automatisch ohne dem Hund je begegnet zu sein. Selbst wenn wir vielleicht etwas ganz anderes unter dem Wort verstehen oder so wie ich, nur die Intention haben die Erklärungen der Umstände abzukürzen, schafft ein einziges winziges Wort  dass auf seiner Stirn in den Augen des Gegenüber eine riesige rote Reklame leuchtet: Ich hab Angst! oder Ich bin ein Problem! Ohne dieses Wort, hätte er die Chance gehabt in der Situation der Begegnung einfach er selbst zu sein und das Beste daraus zu machen ohne, dass der Gegenüber ihn durch die Brille seines Vorurteils sieht. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich die Ostheopatin einfach in das offene Messer meines zur Not auch abschnappenden Hundes laufen lasse. Die Erklärung des zu erwartenden Verhaltens meines Hundes ist wichtig damit der Umgang entsprechend angepasst ist. Aber ich hätte eben nicht das Wörtchen "Angsthund" als Stempel verwenden können, sondern beschreiben können worum es sich bei dem Verhalten handelt und welche Anpassungen an unser Verhalten deshalb erforderlich sind.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ähnliches gilt, wenn wir als Besitzer unseren Hund häufig als Problenhund bezeichnen oder ihn vielleicht sogar so sehen. Worte, selbst wenn es nur Gedanken sind, lösen Emotionen aus und Emotionen werden sehr leicht mit Individuen verknüpft. Der eine Nachbar, der mir die Vorfahrt genommen hat: Wenn ich den das nächste mal sehe, dann gucke ich ihn aber ganz böse an. Das ist vielleicht nur einmal passiert, dennoch werde ich den Nachbarn erstmal mit dem was ich fühlte als er mir die Vorfahrt genommen hat, verbinden. Wenn ich den Nachbarn wieder sehe, kommen diese Emotionen erstmal wieder hoch, ganz egal ob er eigentlich gerade nett lächelt. Als zweite Reaktion kommt mir vielleicht der Gedanke "Mensch, der scheint eigentlich ganz nett zu sein.".
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Worte wie "Problem" oder "Angst" lösen keine guten Emotionen aus ganz egal wie sehr man sich anstrengt. Warum entscheiden wir uns sie in Zusammenhang mit unserem Hundefreund zu verwenden? Wir stellen uns damit gleich zwei Beine, denn diese Emotionen hindern auch uns daran unserem Hund offen zu begegnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer mit negativen Emotionen an eine Sache heran geht, der hat sich quasi gleich zu Beginn einen Arm auf den Rücken gebunden. Aus etwas Schlechtem etwas Gutes entstehen zu lassen, ist viel viel anstrengender als einfach das Schlechte wegzulassen und von einer neutralen Position aus zu starten. Wer zum Sprint auf dem glatten Asphaltboden ansetzt, wird mit Sicherheit leichter vom Fleck kommen als der, der aus der Schlammgrube aus losrennt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Was möchtest du für dich und deinen Hund? Schlammgrube oder Asphalt?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wähle die Schlammgrube und bezeichne deinen Hund weiter als Problem- oder Angsthund. Oder du wählst den Asphalt und entschließt dich ab heute deinen Hund ohne Brille an negativen Glaubenssätzen zu begegnen. Beobachte stattdessen was da wirklich vor sich geht: Ein Hund dessen Verhalten nicht in seine Umwelt passt. Ein Hund, der mit Flucht, Rückzug und Vermeidung auf bestimmte Außenreize reagiert. Ein Hund, der sich mit Aggressionsverhalten eine so empfundene Bedrohung vom Leib halten will? Ein Hund, der die Strategie gewählt hat, die sich bislang für ihn am Besten bewährt hat.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist für dich ein Problem? Das ist der Knackpunkt! Das Wörtchen Problem gehört ganz und garnicht zum Wesen deines Hundes. Er ist kein Problem. Was er tut und wie er handelt ist möglicherweise für dich oder für deine Umwelt ein Problem.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Verantwortung übernehmen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einen Hund als Problemhund zu bezeichnen, bedeutet Verantwortung wegzuschieben und zwar zu dem, der am allerwenigsten dafür kann, deinem Hund. Hunde geraten in für sie problematische Situationen, die sie mit für ihre Umwelt oder uns problematischem Verhalten lösen. Beobachtung beinhalten oftmals bereits eine mögliche Lösung, während unsere negativen Gefühle uns erstmal behindern Lösungen zu finden, wenn wir sie so sehr kultivieren und mit unserem Hund verknüpfen. Die Umwelt kann man verändern. Verhalten kann durch lernen angepasst werden. Und plötzlich wird aus dem weggelassenen Stempel ein Lösungsweg.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal, eigentlich sogar ganz oft, ist das anstrengend und mit Einschränkungen verbunden. Es ist nicht das was man sich zu Anfangs erhofft, erwünscht oder vorgestellt hat. Aber er ist der Weg, den es sich wirklich wirklich zu gehen lohnt. Am Ende sehen, wissen und fühlen alle soviel mehr und sind wirklich gewachsen, gemeinsam und nicht einer als Problem und der andere eigentlich hilflos.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein "Problemhund" hat mein gesamtes Leben umgekrempelt. Ein "Problemhund" hat mich auf diesen Weg des positiven Umgangs mit meinem Hund gebracht. Ein "Problemhund" hat laut herausgebrüllt, dass sie kein Problem ist, sondern wir eines für sie verursachen, das sie nicht anders zu lösen weiß als laut und aggressiv zu werden. Ich bin diesem tollen, lebensverändernden Hund heute noch von Herzem dankbar, dass ich diesen Weg gemeinsam mit ihr gehen durfte. Nein, es war nicht einfach. Ja, es sind viele viele Tränen geflossen. Ich musste mich von manchem Menschen und von vielen Vorstellungen verabschieden, aber ich bin um soviel mehr gewachsen und ich habe mich auf den Weg in ein neues Leben gemacht. Paula ist schon über 2 Jahre tot, aber das was sie mich in den 6 Jahren gelehrt und was ich durch sie verstanden habe, bereichert mich noch heute. Ich kann nur sagen: Danke!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es gibt keine Problemhunde. Es gibt keine Problemmenschen. Es gibt problematische Situationen und Verhalten, das für die Umwelt und uns problematisch ist. Beides lässt sich ändern und lösen. Packen wir's an anstatt Stempel zu verteilen, die überhaupt garnichts verbessern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0458_1_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2020 17:41:40 GMT</pubDate>
      <author>183:791084375 (Nadine Weissheimer)</author>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/problemhunde</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Markersignale</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/markersignale</link>
      <description>Warum du unbedingt Markersignale für dein Training nutzen solltest, erfährst du in diesem Blogbeitrag.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2676_2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich erinnere mich gut an den Septemberabend an dem mein Hund Grisu hier versonnen über die Bergwiese blickte und die letzten Strahlen der Sonne genoss. Tatsächlich aber geht in dem kleinen Hundehirnchen gerade ganz schön viel vor, denn die hohen Halme versprechen viele aufregende Entdeckungen in Form von sich bewegendem Kleingetier. Sehr spannend findet Grisu kleine Mäuschen, aber wenn er am Waldesrand ein Reh entdecken würde, wäre das quasi sein Jackpot für diesen Abend. Noch steht er ja aber, noch schaut er sich ruhig auf der Wiese um.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun stelle ich mir vor, ich würde das Prinzip der Markersignale noch nicht kennen. Welche Möglichkeiten hätte ich meinem Grisu zu sagen, dass ich das was er gerade macht, nämlich stehen und schauen anstatt rennen und hetzen richtig gut finde. Die einfachste Version wäre: Ich gehe hin und biete ihm einen Keks an. Die Risiken dabei: Ich unterbreche ihn in dem was ich eigentlich gerade gut finde, außerdem bin ich eventuell viel zu langsam, denn selbst in den wenigen Sekunden kann sich ein Mäuschen regen und er setzt zum Sprung an, dann wäre das was ich eigentlich belohnen möchte schon wieder um. Ich könnte ihn auch einfach stimmlich loben, ihm sagen wie gut ich das finde. Das ist garnicht so schlecht aber reines verbales Lob ist meistens kein ausreichender Verstärker, Die meisten Hunde finden es schön gelobt zu werden, aber es wird nicht ubedingt dazu führen, dass er das nächste mal noch länger stehen bleibt und schaut anstatt loszurennen. Sein Bedürfnis ist nicht meine Stimme zu hören, sondern etwas aufzustöbern dem er nachrennen kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Worauf ich hinaus will: Spätestens wenn mein Hund eine gewisse Distanz zu mir hat. tue ich mich schwer ihn direkt vor Ort für sein gutes Verhalten zu belohnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An dieser Stelle kommen für mich Markersignale ins Spiel und warum ich auf sie nicht mehr verzichten möchte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Was ist ein Markersignal?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Markersignal ist ein kurzes Wort (Jip, Jep, Tack, Top...) oder ein Geräusch (Clicker), das für den Hund mit positiven Konsequenzen verknüpft ist. Das Markersignal ist ein Versprechen auf etwas Erstrebenswertes für den Hund. Damit es funktioniert, muss nach dem Markersignal immer eine für den Hund verwertbare Belohnung folgen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Prinzip ist: Das Geräusch/das Wort ertönt und es folgt etwas Gutes und Erstrebenswertes für den Hund. Über dieses Prinzip lassen sich Verhaltensweisen mit Hilfe der positiven Verstärkung verändern. Der Hund tut etwas, das Geräusch ertönt, es folgt etwas Gutes für den Hund. Schnell wird der Hund lernen, dass wenn er etwas bestimmtes tut, sich das für ihn lohnt. Er wird es deshalb immer häufiger, schneller und intensiver zeigen. Das ist das Prinzip der positiven Verstärkung. Ich kann positive Verstärkung auch ohne Markersignal anwenden, indem ich das Gute immer genau in dem Moment zu meinem Hund bringe in dem das Verhalten, das ich häufiger sehen möchte, zeigt. Klingt schwierig, wenn der Hund 50 m von mir entfernt ist, denn soweit kann ich auch nicht mehr werfen? Klingt auch schwierig, wenn es sich um ein Verhalten handelt, das nur den Bruchteil einer Sekunde andauert? Jub! Und genau deshalb ist das Markersignal so wertvoll und in meinen Augen unverzichtbar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schnell und präzise
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Markersignal ist mit Absicht nur ein kurzes Wort oder ein kurzes markantes Geräusch. Diese Eigenschaft macht es möglich auch Verhaltensweisen "einzufangen", die nur einen Bruchteil einer Sekunde andauern, wie beispielsweise das Abwenden des Blickes, das Zuwenden des Kopfes, die Bewegung einer Gliedmaße etc.. Tricktrainer haben diese Eigenschaft des Markersignals früh erkannt, was ein Grund dafür ist, dass gerade beim Tricktraining der Clicker schon regen Anklang findet. Aber dabei sollte es meiner Meinung nach nicht bleiben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit unserem unbestimmten Loben mit "Prima", "Toll gemacht" sind wir oftmals nicht präzise genug. Die Worte sind zu lang, der Hund hat schon zig andere Dinge gemacht bis wir mit unserem Lob fertig sind und kann so garnicht richtig zuordnen, was wir genau meinen. Mit dem Markersignal wird die Kommunikation sehr klar, wenn unser Timing gut ist und wir genau in dem Moment markern in dem das Verhalten, das wir haben möchten, auftritt. Und die schöne Nachricht ist: Gutes Timing ist reine Übungssache und kann von jedem erlernt werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klarheit in der Kommunikation
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dadurch, dass wir immer dasselbe Wort benutzen und unser Timing stetig verbessern, d.h. dafür sorgen, dass wir das Markersignal genau in dem Moment geben in dem der Hund das gute Verhalten zeigt, weiß der Hund sehr schnell was er erwarten kann. Er muss nicht mehr rätseln was der Mensch eigentlich von ihm will und welches Verhalten genau ihm jetzt in den Genuß des Spiels gebracht hat. Vielleicht war ja alles auch einfach nur Zufall? All diese Verwirrungen und Unklarheiten werden durch den Gebrauch des Markersignals beseitigt. Das Ergebnis ist ein Hund, der sehr viel schneller und effektiver lernt und ein Mensch, der sich über die schnellen Fortschritte seines felligen Mitbewohners freut.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Positive Emotionen als Gegenspieler von Angst und Aggression
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach dem Markersignal folgt immer etwas Gutes für den Hund. Das ist das Versprechen, das wir ihm geben. Dadurch, dass es im Gehirn mit positiven und erstrebenswerten Dingen verknüpft ist, löst es in dem Moment in dem der Hund das Markersignal wahrnimmt positive Emotionen aus. Obwohl das Gute noch garnicht beim Hund angekommen ist, wird dennoch das Verhalten verstärkt, das direkt vor oder während dem Markersignal gezeigt wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Damit leistet es auch gerade dann wundervolle Dienste im Training, wenn gerade nicht so positive Emotionen das Hundehirn beherrschen, wie beispielsweise Unsicherheit, Angst oder Aggression.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Namensspiel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Namensspiel ist ein tolles kleines Spiel, um nicht nur deinem Hund etwas sinnvolles beizubringen, sondern auch gleichzeitig dein Timing zu verbessern. Leg' dir ein paar Kekse bereit, am besten so, dass dein Hund sie nicht sehen kann. Gut geeignet ist eine Jackentasche oder ein Leckerlibeutel. Entscheide dich für ein Markersignal, das du verwenden möchtest, beispielsweise "top". Werfe nun einen Keks in etwas 2-3 Meter für deinen Hund auf den Boden und lass es ihn aufsammeln. Rufe ihn dann bei seinem Namen und beobachte deinen Hund genau. Versuche mit deinem Markerwort genau den Moment abzupassen in dem dein Hund zum ersten mal auf seinen Namen reagiert. Das kann schon ein Ohrzucken sein! Sollte dein Hund schon eine ganze Kopfbewegung geschafft haben bevor du deinen Marker gesagt hast, sei nicht frustriert! Timing braucht Übung und mit diesem kleinen Spiel kannst du dich immer wieder darin üben. Vergesse nicht deinen Hund nach dem Marker zu belohnen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Der Marker ist ein Versprechen auf eine Belohnung und diese darf nie vergessen werden.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generalisierte Markersignale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das generalisierte Markersignal ist das Überraschungsei unter den Markersignalen. Es ist mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Belohnungen verknüpft und wenn der Hund es hört, weiß er zwar ganz genau, dass etwas Tolles für ihn folgt, er weiß aber nicht was es genau ist. Dieses Markersignal löst meistens viel Vorfreude und damit auch Erregung aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Aufbau dieses Markersignals ist denkbar einfach: Ich sage das Markersignal z.B. "top" und biete meinem Hund ein Spiel mit seinem Lieblingsspielzeug an. Ich wiederhole das Signal und werfe diesmal einen Keks. Ich wiederhole das Signal und schicke ihn zum Spielen zu seinem Hundefreund. Ich wiederhole das Signal und leine ihn ab etc.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich verknüpft dieses Signal also mit vielen verschiedenen positiven Konsequenzen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lange Zeit habe ich nur mit einem generalisierten Markersignal trainiert, dann zog Maja bei mir ein. Maja ist ein Hund, der sehr schnell auf 180 ist. Wenn ich ihren generalisierten Marker benutze, dann ist sie vor Freude sehr aufgeregt. Das kann ich bei einem ohnehin oft aufgeregten Hund nicht immer brauchen. Freude ist nichts negatives, aber Hunde, die leicht zu aktivieren sind profitieren einfach davon nicht immer gleich im Vollturbo zu laufen. Deshalb habe ich mich den einfachen Markersignalen zugewandt und setzte sie immer öfter im täglichen Training ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfache Markersignale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei diesem Markersignal ist das Markerwort mit einer bestimmten Konsequenz verknüpft, d.h. der Hund weiß, wenn er den Marker hört, was ihn als nächstes erwartet. Das führt bei Hunden wie Maja dazu, dass sie deutlich weniger aufgeregt auf das Signal reagieren, weil der Überraschungseffekt wegfällt und die Aktivität, die danach folgt nicht unbedingt mit Aufregung verknüpft ist. Ein Keks aus der Hand beispielsweise ist deutlich weniger aufregend als ein wildes Spiel mit dem Ball. Der Hund kann also abschätzen was danach für ihn folgt. Das ist auch bei Hunden von Vorteil, die Überraschungen erstmal überfordernd finden und lieber genau wissen wollen was sie als nächstes erwartet.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann außerdem schon einen kleinen Keim in den Kopf meines Hundes pflanzen in welche Richtung er sich als nächstes bewegen könnte oder ob es sich überhaupt lohnt sich zu bewegen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dazu zwei Beispiele:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Maja kennt den einfachen Marker "Kegeln", dabei fliegt immer ein Keks in die Gegenrichtung in die sie sich gerade bewegt oder schaut. Wenn sie auf der anderen Straßenseite etwas sieht, das sie bedrohlich oder sehr anziehend findet, dann gebe ich gerne den Marker "Kegeln", denn damit habe ich das Abwenden vom Auslöser schon in der Belohnungssequenz mit drin. Eine andere Möglichkeit ist der einfache Marker "Check", denn der kündigt immer Futter auf dem Boden an, so dass sie fast sofort die Nase runter nimmt und damit beginnt den Boden abzusuchen. Beides sind Verhaltensweisen, die mir sehr dabei helfen die Situation positiv zu gestalten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Hund Grisu hat vor kurzem das Stopp-Signal erlernt. Dabei verwende ich gerne den einfachen Marker "Drop" den ich mit Futter direkt vor den Füßen verknüpft habe. Er bleibt auf mein Stopp-Signal hin stehen, ich gebe dem Marker "Drop" und er hat garnicht den Drang zu mir zu laufen und sich das Futter abzuholen, sondern bleibt an Ort und Stelle stehen, denn dort gibt es immer den Keks.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Das Markersignal ist ein Versprechen auf eine positive Konsequenz, das du immer einhalten solltest.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Markersignale erlauben es dir deinem Hund präzise und genau mitzuteilen welches Verhalten du gut findest.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Es erlaubt eine sehr klare Kommunikation. Dein Hund wird schneller verstehen was du von ihm möchtest. Er wird schneller Fortschritte machen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Die positiven Emotionen, die automatisch mit dem Markersignal verknüpft werden, sind hilfreiche Gegenspieler bei Unsicherheit, Angst und Aggression und deshalb für dieses Training besonders wertvoll.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Es gibt generalisierte und einfache Markersignale. Das generalisierte Markersignal ist das Überraschungsei, danach kann alles folgen was dein Hund toll findet. Das einfache Markersignal gibt deinem Hund eine genaue Information darüber, was er als nächstes zu erwarten hat.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 Minuten Jagd nach gutem Verhalten
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weil nicht jeder Tag gleich ist und auch Hunde nicht an jedem Tag auf die gleichen Sachen Lust haben, hat sich bei mir die "3 Minuten Jagd nach gutem Verhalten" am Anfang unseres großen Spaziergangs bewährt. Ich stelle mir den Handytimer und in den ersten drei Minuten unseres Spazierganges markere ich jedes Verhalten meiner Hunde, das ich gut finde: Schnüffeln, freiwillig zu mir schauen, langsamer werden, in meine Richtung laufen, sich in der Umgebung stehend umschauen usw. Dabei nutze ich soviele unterschiedliche Belohnungen wie möglich. Ich frische nicht nur den Marker auf und stärke die kooperative Seite meines Hundes, es ist für mich auch ein Tagescheck welche Belohnungen heute besonders gut ankommen und welche ich mir lieber sparen kann.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2676_2.jpg" length="310345" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 05 May 2020 15:27:58 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2676_2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schritt für Schritt Aufbau: Rückwärts laufen</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/aufbau-back</link>
      <description>Ich habe dir eine Schritt für Schritt Anleitung aufgenommen wie du deinem Hund das Rückwärts laufen beibringen kannst.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5268_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Rückwärts laufen ist nicht nur ein lustiger Trick, sondern fördert auch das Koordinationsvermögen. Viele Hunde haben keine gute Wahrnehmung ihrer Hinterläufe. Sie benutzen sie eher unbewusst. Durch Tricks wie das Rückwärts laufen, kann das bewusste Setzen der Hinterläufe geübt und verbessert werden. Bei fortgeschrittenem Training, kann man dem Hund beispielsweise auch beibringen rückwärts auf ein Balancekissen zu laufen usw. .
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Hund Grisu soll das Rückwärtslaufen aus physiotherapeutischen Gründen lernen, deshalb ist es mir wichtig, dass er gerade gerichtet rückwärts läuft und nicht seitlich ausweicht. Um das von Anfang an zu fördern, lege ich zwei Windstopper rechts und links unseres Trainingsbereiches. Das begrenzt optisch die Fläche und macht es dem Hund deutlich einfacher sich gerade zu halten. Da ich das Rückwärtslaufen ohne Bedrängen aufbauen möchte, habe ich mich für einen langen Schuhlöffel als Markierung entschieden hinter die er treten soll. Du kannst aber auch jeden anderen dünnen Stab, ein kurzes Stück Seil dafür wählen, solange es kontrastreich zum Untergrund ist und der Hund es gut unterscheiden kann. Stöcke eignen sich bei meinen Hunden übrigens nicht, da sie sehr zum Reinbeißen verleiten. Bei deinem Hund kann es aber vielleicht auch  mit einem dünnen Stock klappen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All dies sind Hilfsmittel, um die Übung von Anfang an möglichst fehlerfrei und korrekt aufzubauen. Zeigt dein Hund kein seitliches Ausweichen, kannst du die Türstopper auch weglassen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bitte übe mit deinem Hund immer nur wenige Minuten. Ich stelle mir meist einen Timer und versuche darauf zu achten nicht länger als 2 min am Stück zu üben, dann gibt es immer eine kleine Pause oder ich übe zu einer anderen Tageszeit weiter.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei den Videos handelt es sich um Trainingsaufzeichnungen nicht um Lehrvideos. Fehler sind dazu da, dass wir daraus lernen daher habe ich die Videos bewusst nicht nochmal nachgedreht. Nutze meine Fehler, um aus ihnen zu lernen. Ich weise dich unter dem Video auf die Verbesserungsmöglichkeiten hin.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und jetzt gehts los!
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schritt 1: Verhalten stimulieren
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Leckerli zwischen die Vorderpfoten des Hundes hinter die Markierung (schwarzer Schuhlöffel) legen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Es ist noch nicht wichtig welches Verhalten Grisu genau zeigt, ob er sitzt, steht, rückwärts geht etc. ist irrelevant. Es geht im ersten Schritt erstmal nur um die Idee: hinter der Markierung wartet etwas Leckeres auf dich.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nach einigen Wiederholungen warte ich kurz ab, um zu überprüfen, ob die Idee schon etwas gefruchtet hat.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich zeigt Grisu die ersten Rückwärtsbewegung, die ich mit dem Markersignal einfange und das Leckerli wieder hinter der Markierung anbiete. Optimal wäre es, wenn das Leckerli zwischen den Hundepfoten landet, um die Position zu verstärken. Wie du siehst gelingt mir das nicht immer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tips und Tricks:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mache Videos von eurem Training, um dein Timing und die Haltung deines Hundes zu überprüfen. Gerade die Hinterläufe sehen wir von vorne meist nicht gut und mit Hilfe des Videos fallen dir vielleicht Dinge auf, die wichtig für dein Training sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schritt 2: Verhalten formen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Grisus Kopf ist die Idee gewachsen, dass es sich lohnt sich hinter die Markierung zu bewegen. Bislang verstärke ich jede Rückwärtstendenz. Setzen ist auch eine Rückwärtstendenz! Im zweiten Schritt geht es nun darum das Rückwärtslaufen einzufangen. Mit dem Marker im richtigen Moment des Rückwärtslaufens gebe ich dem Hund den Hinweis: Genau diese Bewegung möchte ich mehr sehen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir passiert es in diesem Video, dass ich auch immer wieder das Hinsetzen einfange, markiere und belohne. Mit besserem Timing hätte ich direkt dann markiert, wenn er wirklich im Rückwärtslaufen ist, also in der Millisekunde kurz bevor er sich hinsetzt. Lerne aus meinem Fehler und achte hier auf dein Timing. Du kannst natürlich auch mit einem Clicker arbeiten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Jede Rückwärtstendenz hinter die Markierung wird markiert und belohnt.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Das Verhalten "Rückwärts laufen" wird Schritt für Schritt geformt, indem du auf dein Timing achtest und dann klickst, wenn dein Hund tatsächlich rückwärts geht. Ist das zu Anfangs nur ein halber Schritt, ist das völlig ok.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wenn du mal zu langsam bist und dein Hund sich setzt: Kein Problem. Achte beim nächsten Versuch noch besser auf dein Timing. Würdest du deinen Hund hier nicht belohnen, würde das schnell Frust auslösen und zu einem erhöhten Erregungsniveau führen, viele Hunde werden dann sehr zappelig und das ganze Training wird immer schwieriger.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tips und Tricks:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mein Hund schnappt nach meiner Hand und nach dem Leckerli:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Du kannst bei solchen Hunden ein einfaches Markersignal aufbauen, also ein Signal, das deinem Hund ankündigt: Gleich landet das Leckerli genau vor dir auf dem Boden. Die Hunde haben dann eine sehr genaue Vorstellung was nach dem Markersignal passiert. Der Aufbau ist ganz einfach. Dein Hund befindet sich in deiner Nähe, du sagst dein Wort zB "Drop" und legst das Leckerli vor ihm auf den Boden. Nach einigen Wiederholungen erwartet dein Hund das Leckerli vor sich.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mein Hund wird ganz aufgeregt und/oder bietet mir andere Übungen an
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            : Das spricht dafür, dass dein Hund noch nicht richtig verstanden hat, worum es in der Übung genau geht. Beginne nochmal bei Schritt 1 und wähle eine sehr hohe Belohnungsrate. Achte darauf, dass deine Leckerlis nicht zu hochwertig sind. Dein Hund sollte sie gerne fressen aber nicht zu aufgeregt dabei sein. Würde ich beispielsweise versuchen diesen Trick mit Leberwurst aufzubauen, könnte sich Grisu vor lauter Leberwurst-Vorfreude nicht mehr auf die Übung konzentrieren. Das würde dem Aufbau schaden.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schritt 3: Dauer verlängern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bislang habe ich herausgearbeitet, dass Grisu sich rückwärts hinter die Markierung bewegt. Nun möchte ich herausarbeiten, dass er das nicht nur einen halben oder einen ganzen Schritt tut, sondern mehrere Schritte hintereinander setzt. Dafür verschiebe ich langsam die Markierung nach hinten oder bewege mich selbst ein Stück zurück.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was kann ich hier besser machen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            in der Millisekunde markieren bevor er sich setzt.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            die Anforderungen nicht schon erhöhen obwohl die Übung noch garnicht 100% so ist wie ich sie möchte (beide Vorderbeine hinter der Markierung).
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            markieren, wenn er beide Füße hinter der Markierung hat und nicht nur eines.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schritt 4: Signal einführen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele führen das Signal schon ganz zu Beginn der Übung ein. Das vermeide ich und führe das Signal erst dann ein, wenn ich sicher bin, dass der Hund weiß, was er tun soll. Dadurch ermögliche ich es dem Hund das neue Signal gleich mit dem richtigen Verhalten zu verknüpfen, so dass Verhalten und Signal möglichst immer zusammengehören und es keine Nullrunden (Signal -&amp;gt; kein Verhalten) und keine Fehlverknüpfungen (Signal -&amp;gt; falsches Verhalten gibt. Das ist für das Gehirn viel einfacher als das Signal zigmal wahrzunehmen ohne zu wissen was darauf folgen soll und ein nicht erwünschtes Verhalten zu zeigen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie du siehst, habe ich den Abstand zwischen mir und der Markierung wieder kleiner gemacht. Das hat den Sinn und Zweck, dass die Übung auf jeden Fall gelingt, wenn ich das Signal gebe. Ich mache es dem Hund also erstmal leichter, übe das Signal ein und dann kann ich mich an unseren alten Wissenstand von mehreren Schritten rückwärts wieder annähern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schritt 5: Hilfsmittel abbauen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn es dir wichtig ist, dass du das Rückwärtslaufen nicht nur in diesem Trainingssetting auslösen kannst, dann musst du nun die Hilfsmittel Schritt für Schritt abbauen und den Ort der Übung wechseln. In meinem Fall würde ich erst die seitlichen Begrenzungen nach und nach wegnehmen, dann die Markierung immer etwas weiter seitlich wegziehen und von diesem Teppich nun auf den zweiten Teppich im Wohnzimmer wechseln, dann würde ich die Übung im Garten machen. Da ich vielleicht das Signal auch nicht nur im Sitzen auslösen will, würde ich auch meine Körperhaltung verändern, indem ich beispielsweise stehe. In einem weiteren Schritt kann ich während des Spaziergangs auf einer ruhigen Wiese mit den Ablenkung üben oder auf einem ruhigen Parkplatz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Entscheidend ist, dass immer nur ein Element der Übung schwerer gemacht wird. Entweder ich verändere meine Körperhaltung oder ich verändere den Ort des Trainings, nicht beides gleichzeitig.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zusammenfassung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schritt 1
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           - Verhalten stimulieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          : Mit dem Leckerli vermittelst du deinem Hund die Idee hinter die Markierung zu treten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Verhalten formen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          : Du beginnst mit einem Schritt, vielleic
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ht auch mit einem halben und formst darauf die gezielte Rückwärtsbewegung hinter die Markierung
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 3 - Dauer der Übung verlängern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          : Indem du die Markierung weiter nach hinten verschiebst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 4 - Signal einführen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          : Sobald dein Hund die Übung gut verstanden hat, kannst du das Signal (verbal oder Geste) kurz bevor er beginnt rückwärts zu laufen geben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 5 - Hilfsmittel abbauen und Orte verändern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          : Du entfernst nach und nach Stück die Hilfsmittel aus der Übung bis sie auch ohne seitliche Begrenzung und Markierung klappt. Du veränderst immer nur ein Element der Übung. Du übst von leicht nach schwer an verschiedenen Orten z.B. Wohnzimmer -&amp;gt; Flur -&amp;gt; Garten -&amp;gt; ruhiger Parkplatz -&amp;gt; ruhige Wiese und veränderst deine eigenen Körperhaltung dabei von Sitzen nach Stehen etc.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5270_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5270_2000px.jpg" length="360044" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 29 Apr 2020 07:34:56 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5270_2000px.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was bedeutet Glück für Hunde?</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/was-bedeutet-glueck-fuer-hunde</link>
      <description>Was macht unsere Hunde glücklich? Ist Glück für alle Hunde dasselbe?
Ich habe meine Gedanken zu dem Thema einmal für dich zusammengetragen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_4089_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Hallo, mein Name ist Glück und um mich geht's in diesem Beitrag. Moment, nicht um mich persönlich und ja, ich werde wirklich Glück gerufen, aber um das was uns Hunde wirklich glücklich macht.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Man könnte meinen die Maja ist ein ganz normaler Hund. Ist sie vielleicht auch, ich meine, was ist schon normal? Der Durchschnitt aller existierender Hunde? Hm, die Maja ist in jedem Fall überdurchschnittlich. Überdurchschnittlich glücklich? Und das ist sie:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_5236_cut_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Majas Mensch, also ich, fragt sich tatsächlich ziemlich oft, ob und wie oft Maja wirklich glücklich ist, denn Maja hat Bedürfnisse, die mit den Ansprüchen ihrer Umwelt auch mal kollidieren. Das ist einmal Majas Mensch mit dem sie kollidiert (wortwörtlich). Das ist der andere fellige Mitbewohner Grisu (auch wortwörtlich, aber nicht nur). Und das ist die Umwelt. Maja möchte nämlich Eines am allerliebsten: Rennen, Rennen, Rennen und nochmals Rennen. Wenn der Wind so richtig um die Ohren saust, dann ist die Maja glücklich. Und am liebsten hätte sie es so: Tür auf und losrennen. Leider ist hinter der Tür eine Straße, etwas grün und dann eine mächtig große Straße. Da ist nicht viel Platz zum Rennen, will Maja ihr kleines Majaleben noch ein bisschen länger fortsetzen. Deshalb muss Maja ziemlich oft erstmal an die Leine und das bedeutet, ja ihr ahnt es schon: Nicht rennen. Majas Mensch ist eine lahme Ente und der Mensch fragt ständig nach, ob es denn auch mal langsam geht. Genervt trottet die Maja langsamer, ist dabei aber ziemlich unzufrieden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie ist der erste Hund in dieser Familie, der so ein hohes Grundtempo hat, also das Tempo, dass sie ohne meine Einwirkung freiwillig gehen würde, dass ich als Mensch immer zu langsam bin. Würde ich Maja fragen, was sie so richtig glücklich macht, würde sie sicher sagen: Tür auf und losflitzen. Direkt danach käme: Essen soviel ich will und dann schnüffeln und Hundezeitung lesen und mich mit Kuhkacke einparfümieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Grisu ist am glücklichsten, wenn er in der Verfolgung von Wildspuren so richtig versinken kann und von Gebüsch zu Gebüsch unterwegs ist auf der Suche nach den besten Gerüchen, die ihm die Wildtierwelt zu bieten hat. Rennen tut er auch schonmal gerne aber selten ohne Anreiz, also ganz anders als bei Maja der Fall. Er klaut außerdem gerne Socken und Hausschuhe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_4178_1_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Glück schwimmt für sein Leben gerne seinem Dummy hinterher. Manchmal genießt er es auch eine Bahn ohne seinen Dummy zu ziehen.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Glück ist individuell
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Du siehst also, dass bereits meine beiden Hunde schon sehr unterschiedliche Vorstellung von ihrem persönlichen Glücksmoment haben. Auf meiner Facebookseite habe ich gefragt, was eure Hunde so glücklich macht und die Antworten sind sehr unterschiedlich ausgefallen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Numa liebt ihren grünen Ball. Finn liegt gerne im Garten und beobachtet. Lui liebt seinen Dummy und das Wasser und am besten beides in Kombination. Raya kaut für ihr Leben gerne auf Holz herum. Und Joris ist überglücklich, wenn er seine beste Freundin trifft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Glück definiert sich also auch für Hunde anhand ihrer individuellen Bedürfnisse. Glück ist auch für unsere Hunde mehr als die Abwesenheit von Traurigkeit. Glück ist meiner Ansicht nach auch ein Gesamtpaket.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Fundament fürs Glücklich-sein müssen die Grundbedürfnisse, wie Sicherheit, Zugang zu ausreichend Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten, Regenerationsphasen und Kontakt zu Sozialpartnern, befriedigt sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Leider ist gerade Ersteres bei vielen Hunden nicht der Fall. Sie werden gegängelt und für unerwünschtes Verhalten bestraft, was dazu führt, dass diese Hunde immer einer gewissen Bedrohung ausgeliefert sind. Ein Gefühl von vollständiger Sicherheit kann sich bei diesen Hunden nichtmal in den eigenen vier Wänden, in die wir sie verfrachtet haben, einstellen. Hunde haben die Fähigkeit ihre Freude über kleine Dinge und den Moment in dem sie leben, so ungefiltert Ausdruck zu verleihen, dass manche Menschen garnicht wahrnehmen, worum sie ihren Hund da berauben. Vielen entgeht auch, dass jedesmal wenn sie ihren Hund für etwas bestrafen, sie auch als Person mit den negativen Gefühlen verknüpft werden, die der Hund bei der Bestrafung erlebt. Der Hund kann sich so in der Anwesenheit des Menschen nie zu 100% sicher fühlen. Wie kann das Gesamtpaket Glück unter solchen Vorraussetzungen überhaupt geschnürt werden? Garnicht.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/GlueckundV_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Der Umgang mit unseren Hunden muss unterstützend und freundlich sein. Nur so können wir eine Basis für das Gesamtpaket Glück schaffen.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Manche sind leichter glücklich zu machen als andere
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ganz klar, manche Hunde sind einfacher glücklich zu machen als andere. Mein Tiger zum Beispiel wollte bei mir sein. Das war seine höchste Prämisse und dafür hat er sehr vieles extrem gut weggesteckt. Die Selektionsgeschichte unserer Hunde beeinflusst ihre Bedürfnisse maßgeblich. Im Vergleich zur Zuchtgeschichte vieler Rassen ist unsere heutige Lebensweise noch sehr jung und deren Erbe kollidiert mit unserer Lebensstil in engen Städten nicht selten ganz gewaltig. Um klarzustellen was ich meine: Wir Menschen haben diesen Hunden diese Eigenschaften angezüchtet, indem wir nur den Individuen erlaubt haben sich zu vermehren, die diese Eigenschaften in besonderem Maße besaßen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nehmen wir das Beispiel vieler Jagdhundrassen, beispielweise dem Hundetyp des Setters. Dieser Hundetyp wurde darauf selektiert weit und schnell ein Gebiet abzulaufen und dabei laienhaft ausgedrückt Wild, das sich dort aufhält, aufzuscheuchen. Das "Problem" dieser Hunde ist oft garnicht, dass sie anhaltend hetzen würde, aber sie haben das herausselektierte Bedürfnis sich weit und schnell zu bewegen und dabei viel angeborenes Orientierungsverhalten nach Wild zu zeigen. Um diese Hunde glücklich zu machen, muss man sich als Mensch wirklich etwas einfallen lassen. Führt man sie an der langen Leine, wird man schnell feststellen, dass es keine Leine gibt, die lang genug ist, um den Radius, den diese Hunde gerne laufen würden abzudecken. Die Leine bedeutet für Mensch und Hund bald viel Frust. Das Laufen am Rad ist für diese Hunde ebenso oft unbefriedigend, weil sie kein Orientierungsverhalten zeigen können und das Laufen auf dem Weg eintönig ist. Abseits des Weges wartet schließlich das Paradies. Sind sie dann doch mal frei unterwegs, werden sie häufig von ihrem Menschen ständig zurückgerufen, der damit für den Hund schnell zum Spielverderber und zur Spaßbremse wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was nun tun?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Solche Hunde profitieren enorm von weitläufig eingezäunten Gebieten, wo sie sich frei und ungebremst auch mal sehr schnell bewegen und viel Erkundungsverhalten zeigen können. Die Erfüllung dieses selektionsbedingten Bedürfnisses ist das Fundament auf dem Training überhaupt erst möglich wird. Der Setter muss also auch regelmäßig Setter sein können, damit der Mensch Ansprüche an Alltagstauglichkeit, Ansprechbarkeit, Leinenführigkeit und so weiter stellen kann und damit auch erfolgreich ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wollen wir unsere Hunde glücklich machen, so müssen wir ein Gesamtpaket schnüren und mehr tun als ihnen gutes Futter, ein Dach über dem Kopf, ein weiches Bettchen und Kuscheleinheiten zu bieten. Wir müssen ihre Bedürfnisse in unserer Lebens- und Tagesplanung berücksichtigen und Wege finden diese in ausreichendem Ausmaße zu befriedigen. Wir müssen uns bemühen unsere Hunde so gut kennenzulernen, dass wir wissen was sie sich wünschen und diese Wünsche regelmäßig erfüllen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich denke, wenn wir das tun, dann können wir mit Fug und Recht behaupten: Wir wissen was Glück für unseren Hund bedeutet und es ist uns wichtig ihm Zugang zu diesem Glück zu verschaffen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_4133_2000px.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Dieser Hundedame ist der enge Kontakt zu ihrem erwählten Menschen sehr wichtig. Sie ist sehr glücklich, wenn sie Aufmerksamkeit erhält und in der Nähe ihres Menschen sein darf.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2020 15:07:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/was-bedeutet-glueck-fuer-hunde</guid>
      <g-custom:tags type="string">Allgemeines</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Buchrezension: Leben mit Jagdhund von Ines Scheuer-Dinger</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/leben-mit-jagdhund</link>
      <description>"Leben mit Jagdhund": Ich gebe euch eine kurze Zusammenfassung und warum es aus meiner Sicht das derzeit beste Buch zum Thema ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_1982.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Auch kleine, flauschige Hunde können passionierte Jäger sein.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Leben mit Jagdhunden kann anstrengend sein. Sie ziehen an der Leine und sobald man den Wald betritt, haben sie Tomaten auf den Ohren und kriegen sie das Wild dann auch noch zu Gesicht, kreischen sie nicht selten in höchsten Tönen und testen die Standfestigkeit ihres Menschen auf Gröbste.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ab 2012 hatte das Vergnügen mit einem jagdlich stark motivierten Hund zusammenzuleben. Die oben beschriebenen Verhaltensweisen sind mir alle begegnet inklusive zweimaliger stundenlanger Suche nach meinem verschwundenen Hund und einmal einem Beinah-Ausflug auf die befahrene Autobahn nachdem ein Hase neben uns hoch ging.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich war schnell klar: Da muss ich was tun. Was aber denn am besten?
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstmal Leine dran!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Auch 6 Jahre später würde ich das immer als erste Maßnahme empfehlen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Jahre habe ich damit verbracht mir Wissen anzulesen, Seminare zu besuchen und Webinaren zu lauschen, um zu erfahren wie ich mit meinem Hund ein harmonischeres Leben gestalten kann und wie oben beschriebene Szenarien vermieden werden können. Vor etwa zwei Wochen habe ich begonnen mich mit dem Buch "Leben mit Jagdhund" von Ines Scheuer-Dinger erschienen im Cadmos Verlag zu beschäftigen. Dieses möchte ich euch gerne einmal vorstellen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_4885_2_final_2000px.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht dieses Buch für mich besonders?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern und Ansätzen, die mir begegnet sind, wird hier
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           nicht
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          zuallererst daran gearbeitet das Jagdverhalten aktiv zu unterbrechen. Der Aufbau des sicheren Rückrufs wird erst als drittes großes Trainingsziel gesetzt. Das macht auch viel Sinn, denn mit dem Rückruf ist der Jagdspaß für den Hund in der Regel vorbei. Damit der Hund das leisten kann, werden zwei Trainingsziele vorangestellt. Es wird sehr detailliert beleuchtet welche Faktoren das Jagdverhalten beeinflussen und wie sich Wohlbefinden und Bedürfnisbefriedigung im Alltag auf den Erfolg des Trainings auswirkt. Es werden Empfehlungen und Anleitungen gegeben wie diese Stellschrauben erkannt und optimal ausgerichtet werden können. Im zweiten Schritt geht es dann darum das Jagdverhalten des Hundes zu verändern. Für den Hund ist das Jagen eine spannende und sehr belohnende Sache, wer als Mensch nur als Buhmann am Rande steht und zuschaut, hat schlechte Karten Aufmerksamkeit und Kooperation zu fördern. Deshalb wird hier sehr genau darauf eingegangen wie der Hund seine Jagdpassion ausleben kann ohne Wildtiere zu gefährden und wie wir als Menschen uns in dieses Abenteuer integrieren können.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Buch bietet einen umfassenden Blick auf das Thema Jagdverhalten und Training mit Jagdhunden, spart aber auch nicht mit sehr wertvollen Detailinformationen, die das Training und die Kooperationsbereitschaft oft entscheidend verbessern können. Es wird neben den sehr guten Trainingsanleitungen auch viel Hintergrundwissen geboten. Viel Wert wurde in meinen Augen auf einen verständlichen Aufbau gelegt, so dass auch Menschen, die zum ersten mal mit einem Jagdhund zusammenleben, nach und nach immer mehr Verständnis für das Verhalten ihres Hundes entwickeln und die Prinzipien hinter dem Training verstehen können. So wird der Leser befähigt selbstständig mit seinem Hund zu arbeiten und Erfolge zu erzielen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die gut verständlichen Anleitungen, die vielen praktischen und wertvollen Details, die Leichtigkeit mit der auch komplexe Zusammenhänge erklärt werden und der freundschaftliche Blick auf den Mitbewohner Jagdhund, macht dieses Buch für mich zu einer absoluten Leseempfehlung und eigentlich schon einem "Must-have" für alle Menschen mit Jagdhund.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Wir hemmen nicht ihn (den Hund) nicht in seiner Passion, sondern fördern ihn an den richtigen Stellen."
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2721_2.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blick ins Buch:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Buch ist sehr geschickt in fünf thematisch sortierte Abschnitte unterteilt von dem vier für den normalen Jagdhundehalter ohne jagdlichen Einsatz wichtig sind. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit der Ausbildung von Hunden für den jagdlichen Einsatz. Auch hier lassen sich, beispielsweise beim Aufbau des Apports Anregungen für das Training mit Jagdhunden "ohne Job" finden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Jagdverhalten verständlich erklärt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neben einer Einführung wie das Buch verwendet werden sollte, wird im ersten Abschnitt das Jagdverhalten des Hundes  erläutert. Was macht der Hund da genau? Warum macht er das? Wie funktioniert eigentlich eine Jagdverhaltenssequenz? Diesen Abschnitt finde ich ganz besonders wichtig, denn oft empfindet man das Jagdverhalten seines Hundes im Alltag als Last und störend, etwas das am besten gelöscht werden kann. Ines beschreibt hier sehr anschaulich und leicht verständlich, warum dies ein frommer Wunsch bleiben wird und welche Chancen darin liegen sich genauer mit dem Jagdverhalten seines Hundes zu beschäftigen. Es wird kurz auf Mythen über das Jagdverhalten eingegangen und vier Seiten sind den verschiedenen Jagdhundetypen und ihren speziellen Bedürfnissen gewidmet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Die Geschichte der Jagdhunderassen zeigt, dass Jagdverhalten nicht als großer "Klumpen" betrachtet werden kann, sondern sehr differenziert ist. Deshalb ist auch beim Training und eine differenzierte Betrachtung und individuelle Herangehensweise erforderlich, wenn man langfristig Erfolg haben möchte."
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Grundlagen für eine gute Partnerschaft:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In diesem Abschnitt wird das Ziel des Buches formuliert:
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit freundlichen und fairen Methoden, die überwiegend auf positiver Verstärkung und Bedürfnisorientierung beruhen, soll das Verhalten des Jagdhundes zu unseren Gunsten verändert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         Auf weiteren zehn Seiten erfährt der Leser wie dieses Ziel erreicht werden soll und welche grundlegenden Trainingstechniken vom Menschen erlernt werden sollten. Dabei wird der Lesen nicht nur mit dem "Wie", sondern auch mit Informationen über das "Warum" versorgt, was ich sehr angenehm finde. Ausführlich wird besprochen wie man die Bedürfnisse des eigenen Hundes erkennen und für das Training nutzen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Faires Training schafft Erwartungssicherheit und macht den Hund zu einem verlässlichen Partner, der gern mit seinem Menschen arbeitet"
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0511.JPG"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Stehen und Beobachten, viele Menschen mit passionierten Jagdhunden fangen hier schon an die Leine kürzer zu nehmen und rufen ihren Hund zu sich. Im dritten Abschnitt wird unter anderem besprochen, weshalb dieses Verhalten so wertvoll für das Training eines jagdlich motivierten Hundes ist.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Training am Jagdverhalten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt geht's ans Eingemachte! Auf der ersten Seite wird nocheinmal eine Zusammenfassung geliefert welche Fähigkeiten der Mensch an dieser Stelle haben sollte, um optimal ins Training starten zu können. Das finde ich toll, denn so werden die wichtigsten Elemente aus den vorherigen Kapiteln nocheinmal aufgegriffen und in Erinnerung gerufen. Der Leser hat die Chance zu erkennen, wo noch nachgebessert werden kann, um das Training zu verbessern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einem kurzen Blick auf die richtige Ausrüstung wird mit
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Schritt 1
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          des Trainings begonnen. Im Mittelpunkt steht der zufriedene und gesunde Jagdhund. Hat der Hund ausreichend Gelegenheit seinen Bedürfnissen nachzukommen oder ist er die meiste Zeit fahrig, abgelenkt und kann sich nur selten auf Belohnungen einlassen? In diesem Kapitel erfährt der Leser außerdem welchen Einfluss Gesundheit auf das Wohlbefinden und damit auch das Jagdverhalten hat. Ein zweiseitiger Expertenbeitrag der Hundphysiotherapeutin Dagmar Zeitner zeigt Möglichkeiten auf wie sich Anzeichen für eventuelle Beschwerden beim Hund erkennen lassen. Dieses Kapitel ist ein kleines Werkzeugkästchen aus Stellschrauben, die sich für den optimalen Trainingserfolg ausrichten lassen: Ernährung, Ruhe und Entspannung, Impulskontrolle, Umgang mit unangenehmen Situationen, Gestaltung der Spaziergänge. Ein Expertenbeitrag von Esther Follmann erläutert wie konditionierte Entspannung wirkt und auf welche Weise sie für das Training nützlich ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Einleitung zu
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Schritt 2
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          finde ich besonders schön:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Stellen Sie sich vor, Sie lieben lange Wanderungen in den Alpen und Sie sind mit Ihrem Partner auf einer wunderschönen Tour. An der atemberaubenden Aussicht und dem tollen Panorama, an den Kühen auf der Alm und dem kleinen Bach, aus dem man trinken kann, würden Sie sich gerne erfreuen. Allerdings bremst ihr Partner Sie ständig und redet alles schlecht. Er erzählt, wie gefährlich solche Touren sind, dass er das Wanderung überhaupt für großen Mist hält. Als Sie sich gerade zwei Schritte vom Weg entfernen und sich bücken, um sich ein Edelweiß anzusehen, schreit Ihr Partner Sie an."
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ines stellt die Frage: Wie fühlen Sie sich dabei? Ziemlich blöd und dem Hund geht es ähnlich. Deshalb ist dieses Kapitel der Kooperation am jagdlichen Auslöser gewidmet: Wild wittern und anzeigen. Der Mensch lernt, wie er Teil des tollen Jagderlebnis seines Hundes wird und sich aus der Buhmann-Position befreien kann. Der Hund lernt, dass er positives Feedback bekommt, wenn er Wild anzeigt anstatt gleich loszurennen. Das Kapitel schließt mit einem Fallbeispiel und einer Zusammenfassung , die ich besonders wertvoll finde, da sie die wichtigsten Inhalte nocheinmal auf den Punkt bringt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ines hat mir freundlicherweise dieses Video zur Verfügung gestellt, wo sehr schön zu sehen ist, wie Kooperation bei Wildsichtung dadurch gefördert wird, dass das Jagdverhalten eben nicht unterbrochen wird:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Schritt 3
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         wird der Aufbau des sicheren Rückrufs erklärt, der aus zwei Teilen besteht: Dem Umorientierungssignal und dem Ankersignal. Da zwei Signale getrennt voneinander aufgebaut und dann miteinander kombiniert werden, ist dieser Rückruf besonders sicher. Es wird auf mögliche Fallstricke hingewiesen und nocheinmal deutlich herausgestellt, dass es sich um ein Abbruchssignal handelt, das lebensrettend sein kann, das Jagdverhalten wird durch den Rückruf aber nicht verändert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sieben weitere Seiten widmen sich am Ende des Kapitels "Training am Jagdverhalten" weiteren Signalen und Helferlein, wie Ines es so liebevoll beschreibt. Darunter befindet sich beispielsweise die Jagd nach gutem Verhalten, der Arbeitspfiff und es wird erklärt wie die Übung "Stoppen und Sitzen" aufgebaut wird.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Bedürfnisgerechte Beschäftigung und 5. Jagdliche Führung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Abschluss des Buches bietet einen Einblick in Ines Gedanken zur bedürfnisgerechten Beschäftigung von Jagdhunden und der jagdlichen Führung von Hunden. Besonders wertvoll fand ich hier die Hinweise woran sich erkennen lässt, ob man die passende Beschäftigung für seinen Jagdhund bereits gefunden hat oder ob die Aktivität vielleicht doch vorallem mit Frust und Aufregung verbunden ist, weil sie die Bedürfnisse des Hundes nicht genau trifft.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Kapitel über die jagdliche Führung von Hunden fand ich als reiner Familienhundehalter sehr interessant zu lesen. Es wird zudem der Aufbau des Apports beschrieben, den ich sicher auch für mich und meine Hunde einmal ausprobieren werde.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Trotz dessen, dass ich mich schon so viele Jahre mit dem Training von jagdlich motivierten Hunden beschäftige, hat mich dieses Buch nocheinmal neu begeistert und motiviert. Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich wieder richtig Lust frisch ins Training mit meiner Jagdnase zu starten, etwas mehr Detektivarbeit zu leisten und mich am Jagderlebnis meines Hundes wieder aktiver zu beteiligen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_4383.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 21 Mar 2020 18:11:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/leben-mit-jagdhund</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining,Jagdverhalten</g-custom:tags>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Erwartungssicherheit schaffen</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/erwartungssicherheit</link>
      <description>Erwartungssicherheit hilft Stress zu mindern, indem für den Hund klar ist was als nächstes passiert und was er vom Menschen erwarten kann.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_2175_2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Erwartungssicherheit - was ist das und wozu brauche ich es?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir von Erwartungssicherheit im Zusammenleben mit dem Hund sprechen, dann meinen wir, dass der Hund weiß was als nächstes passiert. Anders als bei unseren menschlichen Mitbewohnern, können wir Hunden keine Vorgänge in der Zukunft erklären, deshalb wird Erwartungssicherheit im Umgang mit Tieren durch wiederkehrende Handlungsmuster geschaffen. Diese Hanldungsmuster wiederholen sich so regelmäßig, dass der Hund eine Erwartungshaltung entwickelt: "Aha, wenn das passiert, dann passiert danach immer das". Zu wissen, was man vom gegenüber zu erwarten hat und zu wissen, was in bestimmten Situationen als nächstes passiert, schafft eine innere Sicherheit und reduziert Stress.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Risiken von zuviel Erwartungsunsicherheit
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das Gegenteil von Erwartungssicherheit ist Erwartungsunsicherheit. Wenn der Hund also in einer Umgebung lebt, die sich ständig verändert oder wenn er ständig andere Erfahrungen in ein und derselben Situation macht. Der Hund kann sich nie sicher sein, was als nächstes passiert. Besonders, wenn auch negative Erlebnisse wie Strafen im Alltag des Hundes sehr präsent sind, versetzt diese Unsicherheit den Hund in eine dauerhafte Alarmbereitschaft. Er hält ständig Ausschau nach Vorzeichen für eventuelle Bestrafung und kann sich so nie richtig entspannen. Wenn diese dauerhafte Alarmbereitschaft länger anhält, entwickelt sie sich zu zu chronischem Stress. Chronischer Stress ist für den gesamten Körper sehr belastend, mindert die Lebenqualität und verkürzt die Lebensdauer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Erwartungssicherheit zu schaffen, ist also eine richtig gute Investition in ein besseres und längeres Hundeleben.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Erwartungsunsicherheit wird gefördert durch:
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Erziehungsstil: "Zuckerbrot und Peitsche"
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Der Mensch verhält sich mal so, mal so.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Stark variierende Tagesabläufe
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Sehr unterschiedliche Fütterungszeiten
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Sehr unterschiedliche Gassizeiten
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Futter ausschließlich für Leistung
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             (Unvorhersehbare) Bestrafung
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die "Muttersprache" der Hunde ist die Körpersprache. Um in einem Rudel zurecht zu kommen, muss man wissen wie es dem Gegenüber gerade geht und was er möchte, um wiederkehrende Konflikte zu vermeiden. Viele Hunde sind sehr gut darin die menschliche Körpersprache zu lesen. Wir hingegen setzen unsere Körpersprache eher unbewusst ein und nehme die unseres Gegenübers auch auf einer eher unbewussten Ebene wahr, da wir uns sehr auf die verbale Kommunikation fokussieren. Hunde wissen daher meistens bevor wir uns dessen wirklich bewusst sind wie es uns geht und was wir als nächstes tun werden. Dieses Wissen hat aber seinen Preis: Der Hund beobachtet uns sehr gut. Dies wird dann zum Problem, wenn der Hund mit uns negative Erlebnisse wie Strafen oder Unberrechenbarkeit verknüpft hat und uns daher quasi den ganzen Tag im Auge behalten muss, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Gründe dafür kann eine gewisse emotionale Aufgewühltheit sein: Haben wir mal einen guten Tag und "verzeihen" dem Hund viel und dann haben wir nur 24h später einen schlechten Tag und peifen den Hund für dasselbe Verhalten, das am Vortag einfach unkommentiert blieb, an, dann schaffen wir Erwartungsunsicherheit. Auch sehr stark varierende Tagesabläufe, Gassizeiten und Essenszeiten tragen dazu bei, dass der Hund nie weiß wann er wirklich schlafen/ausruhen kann, wann er aufs Klo gehen kann und wann er mit Nahrung versorgt wird. Das erzeugt Stress.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine der schlimmsten Ratschläge ist den Hund ausschließlich nur dann zu füttern, wenn er etwas tut, das wir gut finden. Der Hund kann nie in Ruhe fressen. Der Gradmesser wann und wieviel Futter er bekommt, ist für den Hund nicht ersichtlich. Nahrungsaufnahme ist ein Grundbedürfnis! Es an Bedingungen zu knüpfen, ist ausgenommen unfair und führt dazu, dass der Hund zunehmend gestresst ist, wenn es ums Futter geht. Das kann nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig sehr negative Folgen haben, denn Futter wird dann mit einer sehr hohen Erregungslage verknüpft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kenne Hundehalter, die mir davon berichten, dass sie mit geschnittene Wienerwürstchen im Leckerlibeutel mit ihrem Hund nicht mehr trainieren können, weil der nurnoch sabbernd an ihrem Rockzipfel hängt und so hektisch und aufgeregt ist, dass er keine 2 Sekunden stillsitzen kann. Die Wienerwürstchen versetzen den Hund in eine viel zu hohe Erregungslage, um effektiv lernen zu können. Mein Ratschlag an dieser Stelle ist Futter mitzunehmen, das dem Hund nicht ganz so wichtig ist und das er dennoch gerne nimmt, dann ist denken und lernen auch wieder besser möglich. Wenn Hunde nurnoch für Leistungen gefüttert werden, kann es leicht passieren, dass ein Hund in genau diese zu hohe Erregungslage auch bei ganz normalem Futter gerät. Diesen Zustand wieder zu verändern, ist keine leichte Übung!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es spricht im übrigen nichts dagegen einen Teil des Futters für das Training oder Beschäftigung wie Nasenarbeit zu verwenden. Mein Einspruch richtet sich gegen die ausschließliche Fütterung für Leistung. Solange der Grundbedarf des Hundes mit der normalen regelmäßigen Fütterung gedeckt ist, ist Futter ein gutes und wichtiges Helferlein im Training. Es gibt im Übrigen Hunde, die aus dem Napf nicht fressen wollen/können und die ein kleines Suchsspiel brauchen, um gut fressen zu können. Diese Hunde brauchen die Erregungslage, die durch die Aufgabe erzeugt wird, um Futter aufnehmen zu können. Die meisten Hunde haben allerdings mit der Napffütterung keine Schwierigkeiten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Erwartungssicherheit schaffen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem wir uns nun mit der Erwartungsunsicherheit beschäftigt haben, möchte ich darauf eingehen wie wir es schaffen können, dass unser Hund mehr Erwartungssicherheit entwickelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Meine Strategie um meinem Hund mehr Erwartungssicherheit im Alltag zu geben:
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Regelmäßige Fütterungszeiten (zB zwischen 6 und 9 Uhr und zwischen 15 und 18 Uhr)
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Regelmäßige Gassizeiten (zB zwischen 6 und 9 Uhr und zwischen 12 und 15 Uhr und zwischen 18 und 24 Uhr)
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Feste Tagesroutinen strukturieren den Alltag
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Meine Hunde wissen, dass sie von mir nichts negatives zu erwarten haben.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Erziehungsstil: Positive Verstärkung überwiegt
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Ich verhalte mich in verschiedenen Situationen berechenbar
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Markertraining
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Ankündigungen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Kooperationssignale
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Inselspaziergänge
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ein strukturierter Alltag
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein struktrierter Alltag bedeutet für mich, dass die Hunde einschätzen können, wann sie in etwa Essen bekommen und wann sie die Gelegenheit haben aktiv zu sein und aufs Klo zu gehen, d.h. meine Fütterungs-, Gassi- und Trainingszeiten spielen sich täglich in einem in etwa gleichen Zeitraum ab. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Hunde sich in bestimmten Zeiten auch auf Ruhe und Entspannung einrichten können. Das bedeutet nicht, dass ich meine Hunde immer um Punkt 7 Uhr füttere und wenn ich 5 min zu spät bin schon die große Panik ausbricht. Es geht eher um Abläufe, die für die Hunde berechenbar sind, weil sie immer gleich und in einem absehbaren Zeitraum von 2-3 Std ablaufen. Das hat auch für den Stoffwechsel und die Kreislaufaktivität große Vorteile, der Körper spart so Ressourcen und ist nicht ständig auf Aktivität eingestellt. Wenn an einem Tag aus Grund xy mal alles anders ist, dann ist das für die Hunde kein Weltuntergang, weil sie die Umstellung an diesem Tag gut kompensieren können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch feste Tagesroutinen machen es dem Hund einfacher abzuschätzen was als nächstes passiert. Beispielweise läuft bei mir der Aufbruch zum Gassi oder das Verlassen des Hauses immer gleich ab. Dadurch können die Hunde gut zwischen einem Aufbruch zum Gassi und wenn ich das Haus alleine verlasse unterscheiden und sich entsprechend darauf einrichten. Wenn mein Grisu sieht, dass ich meine "Nicht-Hunderunde"-Jacke greife, dann schaut er kurz in den Flur, dreht sich um und legt sich wieder hin. Auch das alleine lassen läuft bei uns immer nach dem gleichen Muster ab, die ich zuvor mit Entspannung verknüpft habe. So ist den Hunden direkt klar: Ok nun ist sie erstmal weg und wir können weiter vor uns hin schlummern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Eine positive Erwartungshaltung dem Menschen gegenüber
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn der Hund die Erfahrung macht, dass vom Menschen nichts schlechtes ausgeht, dann wird der Mensch für den Hund zu einem vertrauensvollen Partner und einem sicheren Hafen. Das schafft enorm viel Sicherheit, denn auch wenn wir weiterhin aus der Sicht des Hundes manchmal ganz verrückte Ideen haben, wenigstens verhaltenwir uns immer freundlich und unsere Nähe löst beim Hund keine erhöhte Alarmbereitschaft aus.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Markertraining hilft zusätzlich enorm die Kommunikation zwischen Hund und Mensch eindeutig zu gestalten. Eindeutigkeit wirkt sehr stark stressreduzierend. Beim Markertraining erlernt der Hund, dass ein kurzes Wort zB Yip, Yup, Yap, Click usw. zuverlässig eine Belohnung ankündigt. D.h. der Mensch verspricht dem Hund mit dem Markerwort, dass gleich etwas Gutes für ihn folgt. Dadurch, dass das Markerwort so kurz ist und präzise gegeben werden kann, hat der Hund die besten Chancen herauszufinden für welches Verhalten genau er gerade belohnt wird. Das Verhalten wird durch das Markerwort sozusagen markiert oder sprichwörtlich eingefangen. Die Kommunikation ist eindeutig, das Training dadurch effizient und das Ziel für den Hund leicht zu verstehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besondere Trainingselemente, die dem Hund noch mehr Kontrolle und Informationen darüber geben, was als nächstes passiert, ist das Kooperationssignal und die Ankündigungen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beim Kooperationssignal erlernt der Hund dem Menschen seine Kooperationsbereitschaft zu signalisieren. Ein Hund kann zB lernen, dass solange er sich auf einer bestimmten Decke befindet, er gebürstet, die Haare zurechtgeschnitten oder Nägel gekürzt werden. Verlässt er die Decke, werden diese Handlungen sofort eingestellt. So kann der Hund mitteilen wann er bereit ist sich weiter "bearbeiten" zu lassen. Für Kooperartion wird der Hund gut belohnt, aber nicht dafür bestraft, wenn er nicht mehr kooperieren möchte. Eine andere Möglichkeit ist dem Hund beizubringen eine bestimmte Körperhaltung einzunehmen solange er kooperieren möchte. Ein gutes Beispiel ist der Kinntouch bei dem der Hund sein Kinn in die Hand des Menschen drückt, während er zB. beim Tierarzt untersucht wird. Die Übung muss natürlich zuerst Zuhause in kleinen Schritten geübt werden bevor sie beim Tierarzt einsatzbereit ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angekündigt werden können z.B. Handlungen, die den Hund sonst erschrecken würden. Mein Grisu mag es nicht, wenn Hände auf ihn zukommen. Beim Anleinen ist er deshalb häufig erschrocken, weil meine Hand plötzlich von hinten in seine Nähe kam. Deshalb kündige ich das Anleinen an, indem ich "Leine" sage und dann erst die Hand in seine Richtung bewege. Auf diese Weise weiß Grisu immer was gleich passiert und erschrickt nicht. Das Anleinen ist für ihn so sehr viel angenehmer. Angekündigt werden kann auch: Das Säubern der Pfoten, Aus- und Einsteigen in das Auto, Schließen der Autotür nachdem der Hund eingestiegen ist (Geräusch!), verschiedene Belohnungen (jedes Spielzeug kann einen eigenen Namen bekommen), Anfassen verschiedener Körperteile, Öffnen des Mauls, Krallenschneiden usw. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade ängstliche Hunde sehr von Ankündigungen profitieren, aber auch meine sehr sichere Hündin Maja profitiert beim täglichen Zähneputzen davon, dass ich ihr genau sage wann ich in ihr Gesicht fasse und ihr Maul öffne und wann ich mit dem Putzen beginne. Anschließend wird natürlich belohnt. Ich hab beobachtet, dass die Hunde sicherer werden und zeigen deutlich weniger Meideverhalten zeigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Inseln auf Spaziergängen sind markante Orte, die auf dem Hin- und Rückweg immer für die gleiche Aktivität benutzt werden. Die einfachste Variante ins Inseltraining einzusteigen, ist dem Hund immer am selben Ort eine Futtersuche auf dem Boden anzubieten. Inseln strukturieren den Spaziergang und verknüpfen bestimmte Orte mit einer positiven Interaktion mit dir. Entspannungsinseln, also Inseln auf denen wir mit den Hunden Ruhe üben (bitte einen Ort aussuchen, der für den Hund nicht superspannend ist), können auf dem Spaziergang als richtiger Reset wirken. Wenn vielleicht auf dem Weg zur Entspannungsinsel was blödes passiert ist, dann hilft diese Insel enorm dabei, dass es danach viel entspannter weiter gehen kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Fazit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erwartungssicherheit wird geschaffen, indem wir uns für den Hund berechenbar, freundlich und eindeutig verhalten und den Alltag für den Hund so strukturieren, dass er nicht ständig darum bangen muss wann es zum nächsten mal etwas zu essen gibt oder er aufs Klo gehen kann. Grundbedürfnisse wie Schlaf, Nahrung, Aktivität, Soziale Nähe und der Toilettengang werden zu regelmäßigen Zeiten befriedigt. Durch positives Training lernt der Hund den Menschen als verlässlichen Partner kennen, der seine Bedürfnisse auch über die Grundbedürfnisse hinaus kennt und befriedigt. Das Markertraining hilft dabei eindeutig und effizient mit dem Hund zu kommunizieren und so Klarheit zu schaffen, die Stress nochmal deutlich reduziert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So hat der Hund Ressourcen frei, um sich den Überraschungen des menschlichen Alltags erfolgreich zu stellen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 10 Mar 2020 07:04:10 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Hilflosigkeit im Zusammenleben mit dem Hund</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/hilflosigkeit</link>
      <description>Sich hilflos im Umgang mit unseren Hunden zu fühlen, ist garnicht so selten. Hier berichte ich von meinen Erlebnissen und was mir geholfen hat.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/eiswoog_wandern-4964.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mein Hund - Freund oder Feind?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser neue Blogbeitrag wird einmal mehr mit einem Bild von meiner geliebten Hündin Paula eingeleitet. Paula war der erste Hund bei dem mir Hilflosigkeit im Zusammenleben mit meinem Hund zum ersten mal mit aller Macht begegnet ist. Klar, hab ich mich schon zigmal in meinem Leben hilflos gefühlt, aber in Verbindung mit meinem Hund, den ich in mein Leben geholt habe, um entspannte Spaziergänge zu machen, mir Knuddeleinheiten abzuholen und mit dem ich einfach eine schöne Zeit zusammen haben möchte, ist dieses Gefühl doch besonders herausfordernd und enttäuschend für mich gewesen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die erste Zeit mit einem neuen Familienmitglied ist nicht immer ganz einfach. Alle Parteien müssen sich erstmal aufeinander einstellen, neue Routinen müssen gefunden, Kompromisse im Zusammenleben miteinander ausgehandelt werden. Alles muss sich ersteinmal ein bisschen zurechtruckeln. Mir war auch bewusst, dass dieser Prozess länger, mehrere Monate dauern kann. Darauf habe ich mich versucht einzustellen. Auf das was mit Paula auf mich zu kam, war ich (und meine kleine Familie) jedoch in keinster Weise vorbereitet.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als wäre es gestern gewesen, sehe ich meine Paula vor mir, wie sie zum ersten mal diesen wuscheligen braun-grauen Hund am Kinderwagen auf der anderen Seite erspäht hat und eine Sekunde später einfach nur richtig losbrüllte. Mir fällt kein anderes Wort dafür ein für das was mein Hund da veranstaltet hat. Kennt ihr dieses leise Geräusch von gegen den metallenen Ring des Halsbandes klirrender Hundemarken? Ich lernte es recht schnell fürchten. denn es hat nicht lange gedauert da hat Paula auch bei diesem leisen Geräusch bereits angefangen loszubrüllen. Was war passiert? Kurz nachdem sie das Geräusch hörte, kam meistens recht schnell ein anderer Hund in Sichtweite, der vertrieben werden "musste". Über die Ursachen dieses Verhaltens und meine Mitschuld daran, könnte ich einen eigenen Blogbeitrag verfassen, darum soll es hier heute aber garnicht gehen, also wenden wir uns wieder meinen Gefühlen in dieser Situation zu:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als ich zum ersten mal mit diesem brüllenden Hund, der sich durch nichts beeindrucken ließ, auf der Straße stand, war ich erstmal vollkommen perplex. Ich habe natürlich erstmal versucht meinen Hund irgendwie zu bremsen. Mit Namen ansprechen, irgendwann dann (an)brüllen, vor sie stellen, sie mit mir mit um die nächste Ecke ziehen - irgendwie wegkommen - alle Strategien, die mir irgendwie einfielen, hatten keine oder eine nur eingeschränkte Wirkung. Natürlich konnte ich den Hund immer irgendwie wegziehen, aber ich hatte ja 2 Hunde an der Leine, die zusammen an die 70 kg auf die Waage brachten. Im Normalfall war das kein Problem, aber wenn beide sich einig waren, dann wurde dieses Gewicht zu halten für mich zur echten Herausforderung. Auch wenn ich mit ihr alleine ging, waren 25 kg brüllender Hund an der Leine eine schwierig zu versetzende Last. Das Wegziehen war also Dauerlösung also eher unbrauchbar.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich wusste echt nicht weiter und das viele Woche lang. Ich fühlte mich absolut hilfslos und ohnmächtig. Alles was ich tat, brachte rein garnichts. Im Gegenteil, Paula brüllt nach einigen Wochen immer früher, immer intensiver und das Verhalten trat eben jedes mal auf, wenn wir einem fremden Hund begegnet sind, also mehrfach pro Tag und bei nahezu jedem Spaziergang.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Zustand mehrere Monate auszuhalten, hat ganz viel mit mir gemacht.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Ich fühlte mich unfähig
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die ersten vermeintliche Erkenntnis, die ich hatte war: Ich bin offenbar unfähig mit diesem Hund klarzukommen. Tatsächlich wurde mir das auch mehrfach von anderen Hundehaltern bescheinigt. Ich greife nicht richtig durch. Ich bin kein gutes Vorbild für meinen Hund. Mein Hund vertraut mir nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All diese Gedanken führten mich in eine Gedankenspirale. Sobald ich und mein Hund die Straße betraten, dachte ich schon an mein Versagen. Jede dieser Situationen führte mir wieder vor Augen: Das ist einfach zuviel für dich. Ich verband die Spaziergänge mit meinem Hund bald mit Angst, Ohnmacht und bald auch Wut. Auf Paula, dass sie unsere Spaziergänge so versaute und natürlich auch auf mich, weil ich sie durch nichts davon abbringen konnte.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zwangsläufig dachte ich irgendwann darüber nach Paula wieder abzugeben und ein neues kompetenteres Zuhause für sie zu suchen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ich schämte mich
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich mit Paula vor die Tür zu ging, war ich, zusätzlich zum eigentlichen Problem, den tadelnden, verständnislosen, manchmal auch wütenden Blicken und Kommentaren entweder immer der gleichen oder aber völlig fremder Personen ausgesetzt. Ich habe mich geschämt: für meinen Hund und auch für den Umstand, dass ich einfach nicht im Stande war sie zu kontrollieren.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die einzige Kontrollmöglichkeit, die mir letztlich blieb, war ausschießlich zu nachtschlafender Zeit unterwegs zu sein. Ein Auto hatte ich damals noch nicht, so dass Spazierengänge irgendwo im nirgendwo keine Option für mich war. Ich vermied es immer öfter in die Nähe von anderen Hunden zu kommen. Ich lief riesige Umwege, sobald ich einen fremden Hund am Horizont erspäht. Ich war mehr als einmal in der Situation, dass ich weinend "im Dreck" lag, weil ein Tutnix in uns reingelaufen war und auch mein zweiter Hund, der auf Distanz andere Hund gut aushalten konnte, dann beschlossen hat, dass dieser Tutnix endgültig verjagt wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Mir tat alles weh
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Überhaupt wird glaube ich häufig unterschätzt wie stark negativ sich körperliche Überforderung, beziehungsweise sogar Schmerzen, auf die Bewältigung einer Situation auswirken können und wieviel beides dazu beiträgt, dass auch der Mensch irgendwann "eskaliert". Das Springen und Ziehen an der Leine, die Kraft, die ich aufbringen musste, um Paula zu halten, hat dazu gefüht, dass mir immer häufiger der Rücken oder auch der Arm sehr weh taten. Unter Schmerzen werden auch Menschen dünnhäutiger. Ich habe das am eigenen Leib erfahren. Ich bin eigentlich ein sehr ruhiger und friedlicher Mensch und ich konnte mir regelrecht selbst dabei zugucken, wie ich immer schneller angespannter wurde und immer früher meine Hunde anschrie. Wir sind immer früher umgekehrt und aus der Situation geflüchtet bis unsere Spaziergänge nurnoch aus Flucht oder Schreien (oder Heulen) bestanden. Erinnert dich diese Beschreibung an jemanden? Ja, genau. Menschen und Hunde unterliegen da eben doch genau denselben Mechanismen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist ein verdammter Teufelskreis aus angespannten Menschen, angespannten Hunden und Spaziergängen, die keinen Spaß mehr machen und zum Spießrutenlauf werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht möglich ist diesen Teufelskreis nur auf einer Ebene zu durchbrechen. Ich kann nicht nur den Hund "therapieren" und denken dann ist alles prima. Auch der Mensch muss mitgenommen werden und wieder lernen auf den Spaziergängen zu entspannen und die Situationen mit klarem Kopf zu beurteilen und zu meistern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Müssen wir uns trennen?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn irgendwann - nach einigen Monaten - kam auch der Tag wo ich in Frage gestellt habe, ob ich meinen Hund überhaupt noch lieb habe und zum Glück war es so, dass Paula bei uns Zuhause ein richtiges Goldstück war: Ruhig, angenehm, zugänglich, friedlich. Auch die Spaziergänge waren schön, solange uns weder fremde Hund noch Wild begegnet ist. Diesen Punkt hatte ich daher zum Glück schnell abgeharkt, obwohl ich mich noch gut an das drückende Gefühl erinnern kann, das der Gedanke bei mir hinterließ.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann jeden sehr gut verstehen, der diesen Gedanken hat und ich bin immer der Meinung, dass eine Trennung als Option immer auf dem Tisch bleiben sollte, solange die Entscheidung nicht leichtfertig und aus Bequemlichkeit getroffen wird. Es gibt soviele Gründe weshalb jemand den Weg, den ich und Paula gegangen sind und der viele Jahre in Anspruch genommen hat, nicht mit seinem Hund gehen kann oder möchte. Jemanden dafür zu verurteilen sich gegen diesen Weg zu entscheiden liegt mir sehr fern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann heute sagen: Ohne Hilfe wäre ich aus dieser Spirale nicht raus gekommen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Bewältigung statt Hilflosigkeit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Hilfe habe ich bei einer positiv arbeitenden Hundetrainerin gefunden, die mir entscheidende Dinge vermittelt hat. Einige kamen bei mir sehr schnell an und führten zu sehr raschen Verbesserungen. Andere brauchten mehr Zeit, um in uns/mir zu wachsen, denn auch ich, als Mensch, lege keinen Schalter um und auf einmal ist alles prima, Ich befinde mich, solange ich offen bin, in einem stetigen und anhaltenden Lernprozess, der lebenslang anhält.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im folgenden möchte ich gerne die Erkenntnisse teilen, die ich als Schlüssel für die Lösung für diese übermannende Hilflosigkeit empfunden habe:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Emotionen sind die Grundlage von Verhalten
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Erstgespräch bei Gaby habe ich noch in Erinnerung als wäre es gestern gewesen. Sie stellte sehr viele detaillierte Fragen bezüglich unseres Zusammenlebens und des Problems wegen dem ich zu ihr kam. Sie erklärte mir in intensiven 1,5 Std wie Verhalten und Emotionen zusammenhängen und dass wir erstmal auf der Ebene der Emotionen etwas verändern müssen, bevor wir erwarten können, dass Paula sich in diesen Situationen anders verhält. Diese Erklärung, dass Paula mit dem Anblick des fremden Hundes etwas negatives erlebte und darauf reagiert, war wie ein Augenöffner für mich. Diese Emotion als Ansatzpunkt für Training zu nutzen und ins Positive zu kehren, war der erste Schritt in eine tausend mal bessere Zukunft für uns. Das Beste daran: Wir konnten quasi sofort in eine bessere Zukunft starten. Das Training war leicht anwendbar und das Timing hatte ich schnell erlernt. Immer wenn Paula einen anderen Hund sah, warf ich erst Futter in die entgegegengesetzte Richtung. Später lernte ich dann das Markerwort zu gebrauchen, um mein Timing zu verbessern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist denke ich der Punkt seit dem ich mir Hundetraining ohne Markerwort nicht mehr vorstellen kann. Die Veränderungen daraufhin gingen so schnell und waren so "einfach" anwendbar, ich war wirklich erstaunt und auch sehr glücklich, dass Gaby mir das beigebracht hat. Endlich hatte wir eine gemeinsame Kommunikationsbasis gefunden auf der ich zu ihr durchdringen konnte und sie mich verstanden. Innerhalb von sehr kurzer Zeit veränderte sich mein Hund von einem in der Leine hängenden Bellklops zu einem, der deutlich weniger in der Leine hing . Sie regte sich weniger intensiv und immer später auf.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Entscheidend für mich war nicht nur diese Beobachtung unseres wachsenden Erfolges, sondern auch einfach die Tatsache, dass ich endlich etwas
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           tun
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          konnte, das eine Wirkung hatte. Ich stand nicht mehr hilflos daneben, sondern ich hatte einen Plan und auch wenn dieser nicht in 100% der Fälle erfolgreich war, so war er es doch meistens und er brachte uns deutliche Erleichterung für unseren Alltag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Ich bin nicht Schuld
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere Trainerin Gaby vermittelte mir noch ein entscheidendes Detail: Ich bin nicht schuld an Paulas Verhalten.  Die Gründe dafür warum ein Hund ausrastet, sind vielschichtig. Ich hatte ja versprochen keinen Roman zu verfassen, warum Paula so handelte wie sie handelte, aber ich hatte schon meinen Teil dazu beigetragen. Schuldgefühle die Vergangenheit betreffen sind nicht hilfreich, um in der Gegenwart etwas zu verändern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ursachen waren verschiedene Erkrankungen, Schmerzen und schlechtes Training, alles Dinge, die sich unabhänging voneinander bearbeiten lassen! Schuld zu suchen und zuzuweisen bringt dagegen rein garnichts.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Jemand, der mich und meinen Hund versteht, für mich da ist und mir den Rücken stärkt
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Natürlich war für uns nicht alles perfekt. Paulas körperlichen Probleme und der chronische Schmerzustand führten dazu, dass wir immer wieder plötzliche Rückschläge erlebten. Wir waren weiterhin das Ziel von abschätzigen Kommentaren und Blicken. Aber endlich hatte ich jemand gefunden, der mich und meinen Hund verstand und uns mit der Hundeschule eine Community an Menschen bot, die dasselbe dachten und ähnliches erlebten. Das habe ich als sehr stärkend empfunden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Auch meine Emotionen sind die Grundlage für mein Verhalten
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit Gabys Hilfe konnte ich auch lernen wahrzunehmen, wann sich bei mir erste Anzeichen dafür zeigten, dass ich Angst bekam. Angstschweiß auf der Stirn, sobald ich einen Hund am Horizont erspäht. Luft anhalten, sobald Paula diesen Hund auch sah usw.. Für mich war die Situation: "Wir treffen einen fremden Hund." genauso mit negativen Gefühlen verbunden, wie für meinen Hund und die körperlichen Reaktionen auf dieses Gefühl hin machten für mich deutlich wie tief diese Angst auch bei mir schon saß. Es dauerte viele Wochen bis diese Reaktionen weniger wurden und ich durch die neuen Strategien, die ich erlernt hatte, lernen konnte, dass ein fremder Hund für uns nicht gleich Stress bedeutete. Tatsächlich hat es aber über ein Jahr gedauert bis ich normal weiteratmen konnte und über 5 Jahre bis ich wirklich entspannt in Hundebegegnungen gegangen bin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besonders deutlich ist mir das 2018 geworden als wir mit jemandem spazieren gingen, der die Paula aus ihrer Anfangszeit kannte und darauf gepolt war möglichst viel Abstand zu anderen Hunden mit ihr zu halten. Er warnte mich sofort mit angepannter Stimme, dass da ein Hund direkt auf uns zu kam, während ich weder nach dem Hund gescannt hatte noch den Anblick Angst in mir auslöste.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Für immer geheilt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie du siehst, habe ich recht viel Erfahrung damit wie es sich anfühlt hilslos neben einem Hund zu stehen. Man sollte meinen nach meinen Erfahrungen mit Paula, war ich quasi geheilt, aber das ist nicht ganz so: meine Hündin Maja und teilweise auch Grisu stellen mich immer wieder vor Herausforderungen, die mich hilflos machen und ich habe nicht immer sofort eine Antwort auf dieses Gefühl.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit ich bei Tina Schwarz von Cleverdogs Cottbus mit ihrem Online Program VIP Dog Academy mitmache, entwickle ich immer mehr Strategien, um besser damit umzugehen, wenn ich aus dem Gleichgewicht zu geraten drohe.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gefühle kommen auf und es ist in Ordnung sie zu haben und wichtig sie wahrzunehmen. Das gilt auch für Gefühle wie Wut oder Ärger. Ich muss mich nicht dafür schämen, dass ich diese Gefühle habe, entscheidend ist, dass ich erlerne wie ich weiter damit umgehen kann und wie immer seltener in Situationen gerate, die diesen Gefühlsschwall in mir auslösen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Meine Strategie um mit Situationen, die mich hilflos machen umzugehen ist:
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Weiteratmen, eventuell eine Atemtechnik anwenden wie doppelt solange aus- wie einzuatmen
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Anhalten und meine Gefühle bewusst wahrnehmen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wenn möglich die Situation verlassen
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Darüber nachdenken was der Grund für meine Gefühle ist
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Welche Situation hat die Gefühle ausgelöst und was ist davor passiert, das mich eventuell beeinflusst hat
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Mich fragen, was ich stattdessen fühlen möchte
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Mich fragen, wie ich die Situation beim nächsten mal gestalten will, so dass sie sich besser für mich anfühlt
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Gibt es eventuell etwas in meinem Leben, das mich gerade sehr belastet?
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wenn ich auf diese Fragen keine Antwort finde, dann hole ich mir Hilfe von außen. Das kann bei Freunden, Familie aber auch häufig bei Hundetrainern sein, die auf diesem Gebiet besonders viel Erfahrung haben oder eben bei Tina ;-)
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Fazit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was der Mensch fühlt, wenn sein Hund ausrastet, ist, wie ich finde, ein häufig unterschätzer Faktor im Hundetraining, der aber dieselbe Aufmerksamkeit verdient hat, wie das Verhaltenstraining mit dem Hund ansich.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn du in der Situation bist, dass das Zusammenleben mit dem Hund dich überfordert, dann hole dir sachkundige Hilfe an deine Seite, die dich unterstützt. Die einfachste Sofort-Möglichkeit sich selbst und deine Beziehung zu deinem Hund mit positiver Energie aufzuladen, ist viele schöne Dinge mit seinem Hund dort zu suchen, wo keine Probleme zu erwarten sind. Mir persönlich hat das Tricktraining und die Nasenarbeit zuhause immer sehr geholfen mich mit Paula neu zu verbinden. Bewusst erlebtes Kontaktliegen oder Knuddeln, wenn dein Hund das mag, trägt auch ganz viel dazu bei das Zusammensein mit dem Hund wieder positiver zu erleben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, dann empfehle ich ganz besonders diese Podcastfolge, die sich dem Thema "Wenn nichts mehr geht" widmet:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          https://tina-schwarz.de/2020/03/05/podcast-51-strategien-fuer-tage-an-denen-nichts-funktioniert/
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viel Spaß beim zuhören!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/eiswoog_wandern-4964.jpg" length="211072" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 08 Mar 2020 11:00:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.imherzenhund.de/hilflosigkeit</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hundetraining</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/eiswoog_wandern-4964.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Muss ich der Nabel der Welt für meinen Hund sein?</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/muss-ich-der-nabel-der-welt-fuer-meinen-hund-sein</link>
      <description>Wir kontrollieren nahezu alles im Leben unserer Hunde. Was kann ich tun damit sich mein Hund trotzdem wohl fühlt?</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mein Hund, seine Welt und ich
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3938_1_Tiger.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist ganz besonders. Natürlich gibt es auch andere Tiere, die zu einer sehr engen Partnerschaft mit dem Menschen bereit sind, aber Hunde sind zu Meistern darin geworden die menschliche Körpersprache zu lesen und sich an unsere Lebensverhältnisse anzupassen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oft wird die Qualität der Beziehung zwischen Mensch und Hund daran gemessen wie sehr der Hund sich am Menschen orientiert und "wie gut er hört". Tatsächlich hat beides aber wenig damit zu tun wie gut Bindung und Beziehung sind. Auch mit Gewalt und Druck (physisch oder mental) kann ich einen Hund dazu bringen ständig nach mir zu schauen (schließlich muss er die Gefahr ständig im Auge haben, um Eskalationen vermeiden zu können). Viele Hunde fallen unter aversiven Trainingsmethoden, die den Hund für Fehlverhalten bestrafen, in die sogenannte erlernte Hilflosigkeit. Das ist ein negativer emotionaler Zustand, der einer Depression gleicht. Diese Hunde tun lieber garnichts mehr aus Angst davor etwas falsches zu tun und zeigen wenig bis keine Eigeninitiative mehr. Von einer vertrauensvollen Bindung und Beziehung kann hier keine Rede sein auch wenn der Hund von außen betrachtet "funktioniert". Diese Hunde verbinden mit ihren Menschen eine Geschichte aus Angst, auch wenn sie nicht direkt zitternd in der Ecke sitzen. Solche Hunde wieder in "Handeln" zu bekommen, ist oft keine leichte Aufgabe auch wenn die Menschen oder ihre Lebenssituation sich zum Besseren ändert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wenn Orientierung am Menschen und "Gehorsam" keine guten Gradmesser für eine gute Bindung und Beziehung sind, was dann?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Tatsächlich ist gerade Bindung ein komplexes Phänomen. Eine gute Beziehung zwischen zwei Individuen entsteht dann, wenn beide zahlreiche positive Erlebnisse verbindet.  Vertrauen kann wachsen, Erwartungssicherheit entsteht. Ich kenne mein Gegenüber, ich weiß was mich mit und bei ihm erwartet. Was zwischen Menschen funktioniert, funktioniert auch zwischen Mensch und Hund.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die beste Möglichkeit eine gute Beziehung Hund und Mensch zu fördern ist gemeinsam viele schöne Erlebnisse zu teilen. Der Schlüssel ist, dass der Hund den Menschen mit positiven Erlebnissen verbindet.New Paragraph
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Wir machen ganz viele schöne Dinge zusammen, aber mein Hund guckt immer noch nicht nach mir, haben wir jetzt eine schlechte Bindung?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein ganz klares Nein! Hunde haben unterschiedliche Charaktere und Vorlieben. Sie sind genauso Individuen wie wir. Manche Hunde bauen sehr schnell häufig Blickkontakt mit ihren Menschen auf, andere tun das nicht, bewegen nur ein Ohr und halten so Kontakt mit ihren Menschen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein gezieltes Training macht es bei allen Hunden möglich, dass sie in regelmäßigen Abständen aus ihrer Hundewelt zeitweise aus- und in unsere Menschenwelt einchecken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eines dürfen wir nämlich nicht vergessen: Was Mensch und Hund während eines gemeinsamen Spaziergangs wahrnehmen, ist sehr sehr unterschiedlich. Hunde leisten enorm viel, wenn sie sich immer wieder dazu entscheiden aus ihrer Welt der Gerüche aufzutauchen, um mit uns in Kontakt zu bleiben. Umso mehr können wir uns darum bemühen, sie dafür gut zu belohnen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Welche Rolle spiele ich als Mensch in der Welt meines Hundes?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir stellen uns das immer so schön vor: Mensch und Hund gemeinsam in einer Partnerschaft, für den Hund gibt es nichts schöneres als seinen Menschen bedingungslos zu lieben. Tatsächlich sind viele Hunde immer und immer wieder dazu bereit uns Vertrauen zu schenken. Eine Eigenschaft, die ich ebenso erstaunlich wie bewundernswert finde, die es ihnen aber vermutlich ermöglicht das Zusammenleben mit uns zu meistern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Drehen wir unsere Beachtungen jetzt mal um und sehen uns an was der Mensch zu dieser Partnerschaft beiträgt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Mensch habe ich zuallerst entschieden, dass dieser Hund Teil meiner Familie wird. Der Hund wurde nicht gefragt, er hat dahingehend keine Möglichkeit Ja oder Nein zu unserer neuen Familie zu sagen. Der Hund kann sich - anders als in natürlichen Wolfs-/Hundefamilien in der freien Wildbahn - nicht dazu entscheiden abzuwandern, wenn es ihm aus irgendeinem Grund nicht mehr bei uns gefällt. Er ist unserem Lebensstil ausgeliefert und muss sich in diesem Rahmen irgendwie bewegen und zurecht kommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich entscheide wie unser Tag verläuft: Wann wir aufstehen, wann der Hund zum ersten mal zum Pullern raus gehen kann, wann Spazieren gegangen wird, wann und was es zu essen gibt, wann der Hund Kontakt zu anderen Hunden/Freunden hat. Wir entscheiden manchmal auch, dass plötzlich ein Überfallkommando an vielen fremden Menschen mitten im Wohnzimmer des Hundes steht usw. Wir haben die Kontrolle über nahezu jeden Aspekt des Lebens unseres Hundes.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wir sind der Nabel seiner Welt ganz egal ob wir das wollen oder nicht. Und damit kommt jede Menge Verantwortung.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Klar, wir geben uns Mühe dem Hund das beste Futter, die schönsten Spaziergänge, die beste Ausrüstung usw. angedeihen zu lassen. Entscheidend ist für mich aber ehrlich gesagt etwas anderes:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Kontrolle zurückgeben
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jede Entscheidung, die wir für unseren Hund treffen, ist eine Entscheidung, die der Hund nicht selbst treffen kann. Oft einfach aus praktischen Gründen: Wer hat die Möglichkeit dem Hund jederzeit Zugang zu einer Lösestelle zu gewähren? Wenn man das kann, dann ist das meiner Ansicht nach ganz fantastisch, aber für die Lebensumstände der meisten Menschen ist das unrealistisch. Ebenso fällt es häufig schwer den Hund zu fragen was er heute gerne essen möchte. Wenn man Trockenfutter verfüttert, hätte man die Möglichkeit den Hund zwischen zwei unterschiedlich gefüllten Näpfen wählen zu lassen. Klingt jetzt erstmal als würde der Hund die Weltherrschaft an sich reißen, aber erinnern wir uns an unsere obrige Liste an Dingen, die wir für unseren Hund entscheiden und kontrollieren. Die ist bedeutend länger!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hunde haben sowenig Entscheidungsfreiheiten, dass ich es ganz besonders wertvoll finde nach Gelegenheiten Ausschau zu halten wo der Hund gefahrlos
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            eigene Entscheidungen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          treffen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Welche Vorteile hat das?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eigene Entscheidungen verbessern das
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Selbstwertgefühl
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Gerade ängstliche Hunde oder Hunde, die durch ihre Geschichte in eine erlernte Hilflosigkeit gefallen sind und generell wenig Eigeninitiative zeigen, profitieren enorm davon die Erfahrung zu machen, dass der Mensch auch mal Entscheidungen aktiv abgibt und dass sie eine Situation aktiv gestalten und kontrollieren können.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eigene Entscheidungen verbessern die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Flexibilität des Gehirns
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Die Prozesse, die vor einer Entscheidung im Gehirn ablaufen, kann das Gehirn zunehmend auch auf andere Situationen übertragen. Die Chance, dass er so viel effektiver lernen kann, in unserem Sinne gute Entscheidungen zu treffen, ist höher als bei einem Hund, der das nie übt und dann in schwierigen Situationen sofort "funktionieren" soll.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eigene Entscheidungen verbessern das
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Gefühl das eigene Lebensumfeld kontrollieren zu können
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Dieses Gefühl ist für alle Lebewesen wichtig, um sich wohlzufühlen. Wenn wir uns einer Situation ständig ausgeliefert fühlen, steigt unser Stresspegel an. Wir werden unsicher und fühlen uns nicht mehr so wohl. Wenn der Hund weiß, dass er manche Dinge selbst entscheiden darf, trägt das sehr viel dazu bei das Gefühl Ausgeliefert zu sein zu reduzieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Wahl lassen, eine kleine Auswahl an Möglichkeiten
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Kauartikel auswählen lassen
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Den Spaziergang mitgestalten lassen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Drei-Minuten-Jagd nach gutem Verhalten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Anfang unserer Spaziergänge halte ich mich mit eigenen Signalen soweit möglich zurück. Dafür stelle ich mir meinen Handytimer und gehe für die ersten drei Minuten auf eine Jagd nach gutem Verhalten. Alles was mir gefällt fange ich mit meinem Markersignal ein und lasse unterschiedliche Belohnungen folgen. Hier ist es nicht so sehr, dass der Hund bewusst wählt welche Belohnungen ihm heute gefallen, vielmehr zeigt der Hund mir unbewusst mit welchen Belohnungen und Verstärkern ich heute auf dem Spaziergang wahrscheinlich erfolgreich sein werde. Es gibt durchaus Tage wo die Leckerlis, die ich heute dabei habe garnicht schmecken oder nur mindern beliebt sind. Das merke ich dann recht schnell und kann beispielsweise mehr mit Spielzeug oder Umweltbelohnungen arbeiten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt auch Tage da interessiert das Spielzeug überhaupt nicht. Durch diese Übung verbessere ich die Beziehung und Bindung zu meinem Hund ganz enorm, denn ich komme seinen aktuellen Bedürfnissen und Wünschen bereits in den ersten 3 Minuten des Spaziergangs auf die Spur. Nun habe ich den gesamten Spaziergang lang die Chance ihm diese Wünsche und Bedürfnisse anzubieten. Mein Hund wird mich also mit diesem Gefühl der Zufriedenheit direkt verknüpfen, was unsere Beziehung enorm stärkt. Für den Hund wird der Mensch damit zur Quelle seiner Bedürfnisbefriedigung. In seinem Kopf wird die Überschrift "Wenn ich mich an meinen Menschen wende, dann erfüllen sich meine Wünsche und mir gehts richtig gut" immer dicker.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Biete ich dagegen an einem Tag an dem Leckerlis nicht so toll sind, ständig nur diese an, wird sich mein Hund irgendwann nichtmal mehr für mich umdrehen. Warum auch, ich biete ihm ständig etwas an, das er eigentlich garnicht will. Wenn mir ständig jemand Schokolade anbietet, obwohl ich die heute echt nicht mag, dann habe ich auch keinen Grund ständig bei dieser Person rumzuhängen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Deine kleine Aufgabe zum Schluss
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Hunde sind Individuen und nicht jeder Hund ist gleich deshalb betrachte meine Liste bitte nur als Vorschlag. Beobachte dich und deinen Hund während des Alltags, wo sind für euch Potentiale, wo du deinem Hund mehr Entscheidungsfreiheit einräumen kannst?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 16:49:14 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wir brauchen einander</title>
      <link>https://www.imherzenhund.de/wir-brauchen-einander</link>
      <description>Warum Faktenwissen allein bei mir nicht ausgereicht hat um eine glückliche Beziehung zu meinem Hund aufzubauen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_0850_Paula-2f58c797.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Paula, 01.02.2008 - 08.03.2018
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Unser Zusammenleben: Eine Katastrophe. Was nun tun?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie viele von uns bin ich zum positiven und bedürfnisorientierten Training über einen Hund gekommen, der mich vor große Herausforderungen gestellt hat. Das war meine Hündin Paula, die 2011 bei mir, meinem Freund und meinem vorhandenen Hund Tiger einzog und bei der alle mir bislang bekannte Methoden Hunde zu erziehen einfach nicht fruchten wollten. Es vergingen viele Monate und unser Leidensdruck erhöhte sich für uns alle immer mehr, bis der Tag kam an dem ich weinend mit meinem brüllenden Hund im Arm das Weihnachtsfest meiner besten Freunde verlassen musste, um Weihnachten alleine zuhause zu verbringen, weil mein Hund einfach mit meinem Leben nicht kompatibel zu sein schien. Als kleiner Vorgeschmack: Ich habe noch ein weiteres Weihnachtsfest mit meinen Hunden allein verbracht, aber all das hat sich gelohnt und diesmal auch nicht mehr weinend, denn ich hatte einen Plan!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Glücklicherweise habe ich mich mit diesem Gedanken nicht kompatibel zu sein geirrt, aber bis mir das wirklich klar wurde, verging doch einiges an Zeit. Nach dem mehr als missglückten Weihnachtsfest habe ich mich Anfang 2012 dann endgültig dazu entschieden, dass ich Hilfe brauche. Ich hatte Glück, denn ich fand direkt eine sehr gute rein positiv arbeitende Hundeschule in Leizpig (Hundum.de, Gaby Halata).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trainingstechnisch haben wir sehr schnell sehr gute Erfolge erzielt. Ich habe durch Gaby gelernt meine Hündin besser zu beobachten und dadurch besser zu verstehen. Ich habe gelernt wie ich frühe Anzeichen von "Fehlverhalten" erkennen und frühzeitig gegensteuern kann. Das Training war ein wahrer Augenöffner für mich. Endlich hatte ich einen Weg gefunden gut und effektiv mit meinem Hund zu kommunizieren, so dass ich ihr tatsächlich beibringen konnte, was ich eigentlich von ihr wollte und gleichzeitig wuchs mein Verständnis für die schwierige Lage meines Hundes immer weiter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Bewältigung statt Hilflosigkeit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_9977_2.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Paula, Weihnachtsfest 2017, entspannt und friedlich umgeben von Menschen, die Ihr 5 Jahre noch soviel Angst gemacht haben
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir wurden zahlreiche Hilfsmittel an die Hand gegeben, so dass ich unseren Alltag selbstständig umstrukturieren und so gestalten konnte, dass wir stetig gute Erfolge erzielten. Paula und die Zeit bei Gaby haben mir aber auch beigebracht welch große Rolle der körperliche Zustand für den Trainingserfolg spielt. Paula hatte chronische Rückenschmerzen, die durch die dauerhafte physiotherapeutische Behandlung zwar besser wurden aber letztlich immer wieder dazu führten, dass wir im Training immer wieder Einbrüche und Rückschritte erlitten. Ich lernte mit Frust umzugehen und mehr in meiner Mitte zu ruhen, um beiden Hunden mehr Stabilität und Halt zu geben. Ich habe gespürt, dass es ganz viel an mir liegt wie sich meine Hunde verhalten (können) und ich bin überzeugt, dass ich damals schon große Schritte in die richtige Richtung unternommen habe. Dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt....
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Warum Wissen über Hundeverhalten alleine nicht ausreicht
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nach einem einjährigen Praktikum bei Gaby, meinen ersten eigenen Kursen, eine recht langen Trainerpause und dann einer zweijährigen Ausbildung bei der ATN hatte ich 2019 das Gefühl im Bereich Hundetraining wirklich fit zu sein. Paula war Anfang 2018 leider verstorben aber mit ihrer Nachfolgerin hatte ich (gefühlt) ebenso alle Hände voll zu tun.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_8085_Maja.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die Maja, eine ziemlich verrückte nudel
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Maja ist ein Hund an dem ich nach nur kurzer Zeit fast verzweifelt wäre. Sie ist hibbelig, sie ist in 0,1 Sekunden von 0 auf 180 und sie reagiert auf sehr viele Dinge mit anhaltendem Gepiepse. Als sehr geräuschempfindlicher Mensch hat mich das unheimlich schnell auf die Palme getrieben. Ich lebte mit diesem Hund zusammen, den ich zu einem Großteil des Tages (nämlich immer dann wenn ich sie Zuhause um mich hatte) nicht ertragen konnte oder der mir draußen wahlweise den Arm ausriss oder mich vor Freude umschmiss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich war so verzweifelt, da wusste ich soviel über Hundetraining und dieser recht einfache, niemals aggressive oder "böse" Hund, machte mich derart hilflos? Wie konnte das denn sein?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In mir begann ein Gefühl zu reifen, dass all mein Wissen, das ich gesammelt hatte, an dieser Stelle einfach nicht ausreichend war. Ich holte mir nochmal fachlichen Rat bei Kollegen und glücklicherweise hörte ich damals schon sehr regelmäßig den tollen Podcast von Tina Schwarz von Cleverdogs Cottbus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit einer Folge fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Tina sprach darüber wie sie im Laufe ihrer Tätigkeit als Trainerin immer wieder festgestellt hat, dass richtig gutes Training auf drei Säulen ruht: Die Seite des Hundes, die Seite des Menschen und die Seite der Beziehung zwischen Mensch und Hund. Vom ersten Moment an war ich verblüfft, warum mir dieser Gedanken in dieser Klarheit nicht schon früher gekommen war.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ich hatte mich immer für meine Hunde aufgeopfert. Sie sind Teil meiner Familie, haben mir in vielen Momenten Halt und Unterstützung gegeben und ich würde für jeden Einzelnen mein letztes Hemd geben. Darüber hatte ich mich selbst viel zu sehr vernachlässigt. Meinen Hunden ging es bei mir gut aber ihre Entwicklung ist und war auch dadurch beschränkt wie ich mit mir selbst umging. Ihre Säule war prima ausgebaut aber meine war eher kümmerlich. Ich konnte es nicht aushalten, dass mein Hund gepiepst hat und dass er ab und an an der Leine zieht und dadurch auch mal mein Arm schmerzt. Dadurch hat auch unsere Beziehung sehr gelitten, denn ich war schnell gestresst und verärgert und hatt das Gefühl ständig mit mir selbst im Kampf zu sein. Das hat mich soviel Kraft gekostet und immer dachte ich: Diese neue Maja, die ist Schuld.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mensch Nadine, falsch gedacht!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Veränderungen im Innen bedingen Veränderungen im Außen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun ist es Februar 2020, ich will nicht sagen, dass ich unser Potential schon unglaublich superduper weiterentwickelt hat aber einige entscheidende Dinge haben sich mit Hilfe von Tinas Angeboten schon sehr stark verändert. Und das liegt nicht daran, dass ich meine Hunde nun ganz anders trainiere, sondern daran dass ich mit mir genauso sorgsam umgehe wie mit meinen Hunden. Mein Stressniveau hat sich durch die regelmäßigen Meditationen stark reduziert, ich bin innerlich nicht mehr so aufgewühlt, wenn meine Hündin viel piepst, schnell aufgeregt ist oder sehr stark an der Leine zieht. Ich kann mich viel besser von  meiner Umwelt abgrenzen und dazu gehören auch meine Hunde. Ich übernehme Verantwortung für die Säule des Menschen in unserer Beziehung. Durch Tinas Onlineprogram VIP Dogs Academy schreibe ich täglich auf welche guten Dinge neu in meinem Leben sind und welche guten Dinge morgen noch dazu kommen können. Ich sorge nicht nur für meine Hunde, sondern auch ganz aktiv für mich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Veränderungen, die ich bei meinen Hunden beobachte sind unglaublich. Maja lernt viel schneller, wo ich vorher dachte, dass sie das nie kapiert, weil sie in Trainingssituationen so unglaublich aufgeregt ist. Vor lauter Hibbeln kein Denken möglich, ganz egal wie die Trainingssituation gestaltet ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am allerschönsten für mich ist, dass ich nicht mehr wütend auf meinen Hund bin. Dass ihr Verhalten mich nicht mehr verärgert und das dieses Gefühl "ich gebe meinem Hund die Schuld dafür, dass ich mich schlecht fühle" komplett weg ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Damit möchte ich diesen  zugegeben sehr lang geratenen Blogeintrag auch beenden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich wünsche mir für alle Mensch-Hund-Teams, die ich betreue und in Zukunft betreuen darf so sehr, dass ich dieses Gefühl diesen einen Schritt über das eigentliche "Hundewissen" hinaus weiterzugehen, weitergeben kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/4c6112005eee4bd6929e6eebfa2460a4/dms3rep/multi/IMG_3891_1.jpg" length="407521" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 16 Feb 2020 19:29:12 GMT</pubDate>
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