NADINE WEISSHEIMER
Hundetrainerin
2019 habe ich meine Ausbildung zur Hundetraining abgeschlossen mit dem festen Glauben ich würde damit meine eigene Zukunft und die vieler Hunde und Menschen gestalten können. Heute 2026 sieht das leider anders aus. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich in absehbarer Zeit nicht als Hundetrainerin arbeiten und biete deshalb kein gewerbliches Hundetraining an. Aber wer weiß, vielleicht kann ich mich irgendwann in der Zukunft wieder meinem Traum widmen Menschen und Hunden bei einem harmonischen Zusammenleben zu helfen.
Für mich ist der faire und freundliche Umgang mit Hunden unheimlich wichtig deshalb liegt es mir am Herzen, dass soviele Menschen wie möglich davon erfahren, dass Training ohne Schmerz-, Schreckreize oder Einschüchterung möglich ist.
Was mir wichtig ist
Die Säulen meiner Arbeit

Hunde zu entdecken. Gemeinsam erlebte Qualitätszeit stärkt die Bindung und schenkt Mensch und Hund Zufriedenheit. Beschäftigung sollte nie nur zum Selbstzweck oder nur um den Hund zu ermüden angeboten werden, sondern immer dazu passen, was euch beiden Spaß macht.
Wir verschwenden keine Zeit mit der Unterdrückung der Symptome, sondern machen uns gleich auf die Suche nach der Ursache hinter dem Verhalten.
Inhalte der ATN-Ausbildung
- Ausdrucksverhalten
- Lernverhalten des Hundes
- Ethologie
- Ontogenese und Welpentraining
- Mehrhundehaltung
- Beschäftigung und Spiel
- Angstverhalten
- Aggressionsverhalten
- Stress, Stressmodelle, Stressauswirkung beim Hund
- Methoden der Verhaltenstherapie
- Didaktik
Weitere Fortbildungen
- Trennungsstress mit Gerrit Stephan
- Stress weg beim Tierarzt mit Dorothea Johnen
- Kooperationssignale mit Dorothea Johnen
- Medical Training mit Dorothea Johnen
- Verhalten und Erkrankungen mit Dr. Lara Steinhoff
- Die vielen Gesichter der Angst mit Ute Blaschke-Berthold
- Stress und Anspannung beim Hund sicher erkennen mit Gerrit Stephan
- Mit mehreren Jagdnasen unterwegs mit Ines Scheuer-Dinger
- Ausdrucksverhalten beim Hund mit Gerrit Stephan
- Motivation und Aufmerksamkeit mit Gerd Schreiber
- Nasenarbeit, nicht nur für Jagdhunde mit Ines Scheurer-Dinger
- Praxistag für Angsthäschen mit Christina Sondermann
- Nasenabend mit Christina Sondermann
- Hunde, die bellen beißen nicht? Zur Prävention von Beißvorfällen mit Mirjam Cordt
- Hunde, ein Buch mit sieben Siegeln? mit Mirjam Cordt
LIMA
Den Blick für das Positive schulen

LIMA ist ein Akronym nach Susan Friedman, James O’Heare et. al. für „least intrusive, minimally aversive“ (am wenigsten intrusiv, minimal aversive)
Die am wenigsten belastenden Trainingstechniken sind all jene, die auf positiver Verstärkung beruhen. Positive Verstärkung beschreibt eine Form des Lernens durch Verknüpfung bei dem auf ein Verhalten eine positive Konsequenz folgt: Mein Hund setzt sich auf Signal hin, er bekommt einen Keks. Mein Hund lässt sich von einem wegfliegenden Vogel abrufen, er bekommt seinen Lieblingsball geworfen usw. All diese Konsequenzen werden vom Hund als positiv empfunden. Die Lernsituationen werden daher mit Wohlbefinden, Freude und Bedürfnisbefriedigung verknüpft.
Bei der Arbeit nach LIMA lassen sich für den Großteil aller Verhaltensproblematiken Techniken finden und Strategien entwickeln, die Strafen überflüssig machen, weil es bessere, weniger aversive Methoden gibt, um Verhalten zu verändern. Der Fokus liegt auf dem Erfolg des Lernenden und dem Herausarbeiten und Verstärken des erwünschten Verhaltens. Wir warten also nicht länger darauf, dass unser Hund etwas falsch macht, um ihn dann zu bestrafen, sondern wir warten darauf, dass er etwas richtig macht, um ihn dann zu belohnen. Der Blickwinkel auf unseren Hund wird sich schnell und effektiv verändern. Wir werden unseren Hund für die vielen Gelegenheiten, die er uns gibt, erwünschtes Verhalten zu belohnen, rasch wieder mehr zu schätzen lernen.








